Duisburg-Blog: Das Weblog von Duisburgern für Duisburger

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Mi
3
Feb '10

Duisburg - Stadt der Pleiten und Schulden

Dem Artikel gibt es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen!
Als ob dieses Ergebnis bei der Politik in Duisburg überraschend ist.
Wofür sollen Bürger überhaupt noch Steuern bezahlen, wenn sie für diese keine Gegenleistung mehr erhalten?

Aus der Situation in die Duisburg in den letzten 18 Jahren hineinmanövriert wurde, wird sich die Stadt in den nächsten 20 Jahren nicht mehr erholen - wenn überhaupt.
Die Stadt wurde einfach in allen Bereichen systematisch zu Grunde gerichtet. Das Kammerflimmern hat nun praktisch eingesetzt.
Diese Stadt kann man nur noch verlassen oder mit ihr untergehen!

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Stadt-der-Pleiten-und-Schulden_aid_815190.html

Duisburg

Stadt der Pleiten und Schulden

VON CHRISTIAN SCHWERDTFEGER - zuletzt aktualisiert: 03.02.2010 - 13:40

Duisburg (RPO) Vor wenigen Wochen legte die Duisburger Stadtspitze dem Rat ein knallhartes Haushaltssicherungskonzept vor. In allen Bereichen drohen tiefe Einschnitte. Das allein wird aber wohl nicht reichen. Die finanzielle Lage ist mehr als nur dramatisch. Städte wie Duisburg fordern, dass endlich Land und Bund eingreifen und helfen.

In vielen Städten und Kommunen gehen wohl bald die Lichter aus. Und das ist wörtlich zu nehmen. Ob Ampelanlagen, die abends abgeschaltet werden, Straßenlaternen, die nicht mehr leuchten, oder Brunnen, die nicht mehr sprudeln - ­ die finanzielle Not lässt vielen Städten und Gemeinden keinen Handlungsspielraum mehr.

Besonders hart ist Duisburg betroffen. Die Stadt befindet sich seit einigen Wochen in der Überschuldung, das Eigenkapital (voriges Jahr betrug es noch 420 Millionen Euro) ist aufgebraucht . Die Ruhrgebietsmetropole droht die kommunale Selbstverwaltung zu verlieren, die Bezirksregierung könnte demnach in den nächsten Jahren entscheiden, was in Duisburg passiert.

Schwimmbäder schließen

Der Rat der Stadt wäre entmachtet. Ein Schreckenszenario für die Stadtoberen. Einziger Ausweg: ein knallhartes Sparprogramm. Und genau das legte die Stadtspitze dem Rat in Form des Haushaltssicherungsprogramms mit einem Einsparungsvolumen von 162 Millionen Euro vor. Tiefe Einschnitte in allen Bereichen kommen auf die Stadt und die Bürger zu. Schwimmbäder Schulen, Jugendzentren sollen geschlossen beziehungsweise zusammengelegt werden, 700 Arbeitsplätze in der Stadtverwaltung werden wohl bis 2014 dem Rotstift zum Opfer fallen, soziale Leistungen und Angebote (unter anderem in der Erziehungshilfe) sollen zurückgeschraubt werden.

Auch die städtischen Gesellschaften müssen deutlich mehr Gelder an die Stadt abführen als bisher. Die Liste der Einsparungen ist noch viel länger. Für Kultur wird es in Duisburg künftig wohl kaum noch Geld geben. Selbst die Brunnen kann die Stadt nicht mehr aus der eigenen Tasche betreiben. Sollte sich nicht schnell ein Sponsor finden, bleiben die Wasserspiele im Frühjahr und Sommer trocken. Noch ist das Konzept nicht verabschiedet worden. Sollte es nicht durch den Rat kommen, würde wohl der Regierungspräsident die Stadtgeschicke in die Hand nehmen. Daran wird wohl dann kein Weg vorbeiführen können.

Für die Bürger sind das keine guten Aussichten. Viele fragen sich schon jetzt: Wie lebenswert wird Duisburg nach den Einsparungen in Sport, Kultur und Bildung noch sein?

Aber selbst wenn das Haushaltssicherungskonzept so verabschiedet wird, das wird alleine nicht reichen. Die Haushaltslage ist weit mehr als nur dramatisch. Und jetzt fordern auch noch die kommunalen Arbeitnehmer eine Lohnsteigerung von fünf Prozent, drohen mit Streiks und Arbeitsniederlegung. In Duisburg soll es am Donnerstag zu Generalstreik-ähnlichen Verhältnissen kommen.

Weniger Einnahmen

Fest steht: Die kommunalen Arbeitgeber können der Forderung nach mehr Lohn nicht nachkommen. Stadtkämmerer Dr. Peter Langner spricht von einer bis dato nie dagewesenen Not. Die Wirtschaftskrise habe die finanzielle Talfahrt nur beschleunigt. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer sind in Duisburg dramatisch eingebrochen.

Im vergangenen Jahr betrugen die Einnahmen aus der Gewerbesteuer nur 100 Millionen Euro, so wenig wie seit 1984 nicht mehr. Land und Bund müssten endlich eingreifen. Langner fordert als erstes das Ende der Solidaritätszahlungen. Seit 1992 hat die Stadt Duisburg dafür rund 500 Millionen Euro aufbringen müssen, Millionenbeträge, die sie eigentlich gar nicht hat. Geld, das der Stadt bereits seit Jahren fehlt - jetzt aber besonders weh tut.

Mi
27
Jan '10

Duisburg ist Pleite

Nun ist es offiziell - Duisburg ist Pleite - Gratulation!
Was lange währt wird endlich wahr - lange hat man darauf hingearbeitet.

Nachdem man über viele Jahre die Innenstadt vergoldet hat, und das Geld in Bürokomplexen und Einkaufszentren privatisiert hat, kann man nun ganz offiziell die restlichen öffentlichen Einrichtungen für die Bevölkerung dicht machen:

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Sechs-Baeder-machen-dicht_aid_811771.html
http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Filmforum-droht-2011-das-Aus_aid_811786.html

Was bald übrig bleibt ist eine Stadt ohne Bildungseinrichtungen, Kultur, Infrastruktur und Arbeitsplätze.
Eine Stadt ohne jegliche Zukunft!

Zum dem Thema habe ich bereits schon vor einiger Zeit geschrieben:  http://duisburg-blog.de/2009/01/

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Haushalt-So-will-Duisburg-sparen_aid_811193.html

Duisburg

Haushalt: So will Duisburg sparen

VON HILDEGARD CHUDOBBA - zuletzt aktualisiert: 25.01.2010 - 15:07

Duisburg (RPO) Die Stadtspitze legte dem Rat der Stadt am Montag das Haushaltssicherungsprogramm mit einem Volumen von 162 Millionen Euro vor. Es zeichnet einen möglichen Weg aus der Überschuldung vor. Sparprogramme und Tränenlisten waren früher.

Das, was die Stadtspitze der Politik gestern vorstellte ist ein knüppelharter Marschplan aus der Überschuldung, in der sich Duisburg seit wenigen Wochen befindet, seitdem das Eigenkapital aufgebraucht ist. Die Alternative: Duisburg verliert die kommunale Selbstverwaltung und andere (Bezirksregierung) bestimmen, was in der Stadt in den kommenden fünf Jahren passiert, kündigte die Stadtspitze an.

Er werde darum auch nur mit jenen Ratsfraktionen reden, „die bereit sind, das Haushaltssicherungskonzept in dieser Größenordnung umzusetzen”, so OB Sauerland.Fast eine Stunde lang erläuterte er gemeinsam mit Stadtkämmerer Dr. Peter Langner bei einer Pressekonferenz die Dramatik des Haushalts, während vor der Rathaustüre Schüler und Auszubildende gegen den Sparkurs demonstrierten. „Wenn der Rat die Dramatik nicht versteht und sich nicht mit auf den Weg macht, werden wir solche Demos künftig täglich haben”, so Sauerland. Dramatik, weil: Investition, die Duisburg tätig, nur noch über Kredite finanziert werden können; Vermögen der Stadt verkauft werden muss; städtische Dienstleistungen zurückgefahren werden müssen; städtische Infrastruktur den sinkenden Einwohnerzahl angepasst werden muss.

Gespart werde überall, kündigte Sauerland an, vor allem bei der Stadt selbst. Bis 2014 wird die Stadtverwaltung rund 700 Stellen nicht mehr besetzen. Rein rechnerisch werden bis dahin 1250 Mitarbeiter aus dem Dienst ausgeschieden sein, aber die Stadt will, um handlungsfähig zu bleiben, noch einen  schmalen Korridor haben, um auch künftig noch (im geringen Umgang) auszubilden und externe Fachleute einstellen zu können. Fast ein Viertel der Einsparsumme werden diese Personalplanungen bringen. Damit einher gehen Streichungen von kommunalen Dienstleistungen, die aufgrund der sinkenden Personalplanungen nicht mehr aufrecht erhalten werden können.Etwa vier Prozent des Haushaltssicherungskonzeptes machen Mehreinnahmen durch Gebührenerhöhungen aus.

2,5 Prozent werden im Bereich des Kulturdezernates gespart. Der Sportbereich muss 1,2 Prozent stemmen. Mit anteilig 8,6 Prozent ist der Jugendanteil hoch, allerdings fließen hier die hohen Betreuungskosten für unter Dreijährige ein. Wie berichtet will Stadt vom Land 9,3 Millionen Euro für die Kindergartenbetreuung zurückerstattet haben. Sie will außerdem die Soli-Zahlungn einstellen (brächte bis 2014 fast 18 Millionen Euro) und eine Rückerstattung der Unterbringungskosten im Rahmen der Hartz IV-Gesetzgebung in Höhe von 23 Millionen durchsetzen.

Im Bereich Bildung sollen unter anderem die Schließung von einigen Schulen zu einem Anteil am Haushaltssicherungskonzept von fast 12 Prozent führen. Die städtischen Unternehmen soll durch Sparen und höhere Zahlungen an die Stadtkasse elf Prozent bringen. Es wird, so schlägt die Stadtspitze vor, Schließungen von Bädern undVeranstaltungshallen geben und Verkäufe von städtischen Beteiligungen (zum Beispiel beim Klinikum am Kalkweg) und Vermögen (Eissporthalle, Theater am Marientor, Rhein-Ruhr-Hallen-Gelände).

Do
21
Jan '10

Duisburg - Politik mit völligem Realitätsverlust

Die Stadt steht kurz vor der Pleite.
Ein Drittel der Einnahmen (27%) gehen mittlerweile für die Stütze drauf.
Es wird auf lächerliche Art und Weise diskutiert Kosten zu sparen, indem man Ampeln und Springbrunnen abgschaltet.
Sogar vor Schulen wird nicht halt gemacht!

Und auf der anderen Seite bedauert man keine Love-Parade oder World Games abhalten zu können !

Den Einwohnern geht es dreckig und wirklich alle sozialen und kulturellen Einrichtungen werden zu Tode gespart.
Die Strassen von Duisburg sind bald nur noch mit einem Geländefahrzeug befahrbar.

Auf der anderen Seite muss man mit Aussenstehenden Feste feiern !?
Das ist alles schier unfassbar!

Ich will nur hoffen das diejenigen die bald auf die Barrikaden gehen werden auch wissen, wer wirklich für diese Misere verantwortlich ist.
Wer dafür gesorgt hat das das gesamte Geld in die Innenstadt gepumpt wird, oder in Projekte investiert, die gezielt die Ausländerfeindlichkeit anheizen.
Nämlich die Politiker und Beamten und nicht irgendwelche Ausländer oder unbeteiligte Einwohner.
Es sind höchstens diejenigen selber Schuld die diese gewählt haben - die haben schliesslich auch nichts anderes verdient..

Zum Realitätsverlust habe ich bereits auch schon geschrieben: http://duisburg-blog.de/2009/06/

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/103-Millionen-Euro-Mietkosten_aid_808363.html

Duisburg

103 Millionen Euro Mietkosten

VON MIKE MICHEL - zuletzt aktualisiert: 19.01.2010

Duisburg (RP) Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Im Durchschnitt wurden 2009 in Duisburg 68423 Menschen in 34870 Bedarfsgemeinschaften von der Arbeitsgemeinschaft für die Grundsicherung für Arbeitsuchende (ARGE) betreut. “Trotz der Wirtschaftskrise sind wir in Duisburg mit einem blauen Auge davongekommen”, kommentierte ARGE-Geschäftsführer Norbert Maul die Bilanz.

So gab es bei den Langzeitarbeitslosen und erwerbslosen Ausländern einen Rückgang zu verzeichnen, während die Arbeitslosigkeit bei den unter 25-Jährigen und den über 55-Jährigen anstieg. Dass die Ausgaben für die Grundsicherungsleistungen “nur” bei rund 190 Millionen Euro lagen, ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass rund 10000 Menschen einer Nebentätigkeit nachgingen, deren Einkommen auf die Grundsicherung angerechnet wurde. “Sonst wären noch einmal rund acht Millionen Euro jeden Monat dazu gekommen”, so Maul.

Die Mietkosten der Arbeitslosengeld-Bezieher, die so genannten Kosten der Unterkunft (KdU), lagen in Duisburg 2009 bei rund 138 Millionen Euro – Tendenz steigend. Der Anteil der Stadt Duisburg daran lag bei etwa 103 Millionen Euro, sechs Millionen mehr als noch 2008. Der Bundesanteil sank von 28,6 auf 25,4 Prozent und wird 2010 sogar bei nur 23 Prozent der Kosten für Unterkunft und Heizung betragen. Entsprechend höher wird der Anteil der Kommune in diesem Jahr. Wie es für die ARGE und ihre 770 Beschäftigten, darunter 200 in befristeter Anstellung, weitergeht, ist noch völlig unklar.

Wie berichtet hatte das Bundesverfassungsgericht die jetzige Rechtsform der ARGEn als verfassungswidrig angesehen. Zwar hatte der Rat beschlossen, dass Duisburg eine so genannte “Optionskommune” werden soll, damit die Leistungen weiter aus einer Hand kommen, doch fehlt dazu die rechtliche Grundlage. Zudem hat die Bundesregierung im Koalitionsvertrag eine getrennte Aufgabenwahrnehmung vorgesehen.

In diesem Fall würden die Betroffenen sich wieder an die Arbeitsagentur auf der einen und an das Sozialamt der Stadt auf der anderen Seite wenden müssen. Die ARGE wird in Kürze damit beginnen, sich auf beide Möglichkeiten einzurichten. In einer Arbeitsgemeinschaft aus Stadt, ARGE und Arbeitsagentur sollen die Vorkehrungen für beide Fälle getroffen werden. Für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen erhielt die ARGE im vergangenen Jahr einen Zuschuss von rund 65 Millionen Euro. Das Geld wurde zu 100 Prozent ausgegeben. Für 2010 rechnet Maul mit einer vergleichbaren Summe.

Weitere Ausgaben: Wohnungsbeschaffungs- und Umzugskosten: 1,04 Millionen, Unterstützung bei Schwangerschaft und Geburt: 580 740, mehrtägige Klassenfahrten für Kinder von Arbeitslosengeld II-Empfängern 545 000 Euro, Schulmittelpauschale: 1,1 Millionen Euro

 

 

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Widerstand-gegen-moegliche-Schul-Schliessung_aid_809788.html

Duisburg

Widerstand gegen mögliche Schul-Schließung

VON SANDRA KAISER UND SINA ZEHRFELD - zuletzt aktualisiert: 22.01.2010

Duisburg (RP) Die Nachricht von einer möglichen Schließung des Willy-Brandt-Berufskollegs hat “wie eine Bombe eingeschlagen”, beschrieb Schulleiter Dr.  Helmut Richter gestern die Stimmung im Kollegium.

Zwar hatte es in den vergangenen zehn Jahren immer wieder Gerüchte gegeben, doch dass die Situation jetzt akut ist und der Rat am Montag über die Zukunft der Einrichtung diskutieren wird, das hatte niemand geahnt.

Anmelde-Knick befürchtet

“Wir sind sehr betroffen”, sagt Richter, der sich nicht vorstellen kann, warum gerade seine Schule geschlossen werden soll. Die Gebäude seien in gutem Zustand und bestens ausgestattet, man hatte gerade noch mal kräftig investiert.

Auch die Anmeldezahlen sind stabil – bislang jedenfalls. Richter befürchtet, dass sich die Schließungsgerüchte negativ auswirken. Die Anmeldetermine stehen vor der Tür: “Viele werden sich jetzt zweimal überlegen, ob sie sich bei uns anmelden. Und dann dreht man uns einen Strick daraus und führt rückläufige Anmeldezahlen als Grund für die Schließung an”, so Richter.

70 Prozent der Schülerschaft des Willy-Brandt-Berufskollegs kommen aus Rheinhausen. Die Schule sei gerade für Jugendliche wichtig, die keinen Ausbildungsplatz bekommen hätten, oft solche mit Migrationshintergrund, meldete sich Manfred Krossa zu Wort, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung: “Diese Schule zu schließen kann nur bedeuten, dass die sozialen Spannungen zunehmen.”

“Die einzige Berufsbildende Schule im Westen platt machen zu wollen finde ich das falsch Signal”, sagte auch Heiner Leiße (Grüne).

Ferdi Seidelt (CDU) rechnete vor: “Die Stadt hat über die vergangenen 35 Jahre 20 Prozent ihrer Einwohner verloren.” Wenn jetzt Schulen fusioniert oder reduziert werden müssten, könne man das “keinem Menschen, keiner Partei und keiner Fraktion anlasten”, nahm er Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) in Schutz.

Kritik an Investitionsplänen

Man brauche jetzt “harte Argumente” für den Erhalt einer bestimmten Schule – wie den Umstand, dass Rheinhausen gar nicht an Einwohnern abgenommen habe. Die CDU werde sich der “ergebnisoffenen Diskussion stellen und jeden Populismus vermeiden”.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Bischoff wollte wissen, warum gleichzeitig ein neues Berufsschulzentrum in der Stadtmitte entstehen und eines in Rheinhausen geschlossen werden soll: “Entweder sinkt der Bedarf, dann braucht nicht in Duisburg investiert zu werden. Oder er steigt, dann kann man nicht über das Willy- Brandt-Berufskolleg diskutieren.”

 

 

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Ampeln-bleiben-dunkel_aid_808881.html

Duisburg

Ampeln bleiben dunkel

VON PETER KORTE - zuletzt aktualisiert: 20.01.2010

Duisburg (RP) Auch wenn die Unfallzahlen leicht angestiegen sind, werden die Autofahrer an rund 300 Kreuzungen auch künftig auf die Lichtsignale verzichten müssen.

353 von derzeit 520 Ampelanlagen bleiben seit dem 1. August 2007 nachts dunkel. Was manchen Autofahrer freut, rief bereits die Kritik der Polizei hervor, weil sie seitdem mehr nächtliche Unfälle registriert. In 23 Fällen wurden nach eingehender Prüfung die Lampen wieder eingeschaltet, weil die Duisburger Verkehrsgesellschaft und die Feuerwehr das für notwendig erachtet hatten. Dennoch bleibt die Stadtverwaltung bei ihrer Marschrichtung und will die Ampeln auch künftig dunkel lassen. Denn sie spart dadurch Energiekosten in Höhe von rund 46 000 Euro.

Rund 130 Unfälle

Eine Verwaltungsvorlage für den Wirtschaftsausschuss schlüsselt jetzt detailliert auf, wann es an dunklen Ampeln gekracht hat und mit welchen Folgen. Rund 130 Unfälle passierten, nachdem die Signalanlagen dunkel blieben. Rechnet man allein den entstandenen Sachschaden zusammen, kommt man auf eine Summe von fast einer Million Euro. In den meisten Fällen blieben die Beteiligten unverletzt oder zogen sich allenfalls leichte Blessuren zu. Aber für acht Beteiligte endete der Unfall im Krankenhaus.

Politik sieht das anders

“Es ist festzustellen, dass die Nachtabschaltung im ersten Jahr erwartungsgemäß zu einer leichten Erhöhung der Unfallzahlen geführt hat. Zu erwarten ist, dass sich dies in der Folgezeit mit der einsetzenden Gewöhnung an die veränderten Verkehrsverhältnisse positiv entwickelt”, resümiert die Stadtverwaltung auf der Grundlage der vorliegenden Daten.

Während die Verwaltung nur von einer leichen Erhöhung der Unfallzahlen spricht, sieht die Politik allerdings die Unfallentwicklung nicht so “harmlos” und verweist auf eine vergleichende Statistik, mit der sie sich vor einigen Monaten bereits befasst hatte. Vom 1. Januar 2004 bis zum 31. Juli 2007 – also in einem Zeitraum von 43 Monaten vor der Nachtabschaltung – ereigneten sich drei Unfälle mit Verletzten. Dem gegenüber stehen für die Zeit vom 1. August 2007 bis um 31. Juli 2008 einige Unfälle mit Verletzten. “Hebt das nicht den Einspareffekt bei weitem auf?”, wurde in der Sitzung gefragt.

Bis Anfang 2009 dauerte die Nachtabschaltung der Ampeln übrigens von 23 bis 5 Uhr, danach wurde sie auf 22 Uhr vorgezogen. Die weitere Einsparung wurde seitens der Verwaltung auf rund 7500 Euro beziffert.

Um die Unfallzahlen künftig zu senken, plant die Stadt Duisburg nun einige der derzeit “dunklen” Kreuzungen zu Kreisverkehren umzubauen, so zum Beispiel an der Moerser Straße/Kirchstraße in Hochheide.

 

 

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Brunnen-sollen-trocken-fallen_aid_809352.html

Duisburg

Brunnen sollen trocken fallen

VON HILDEGARD CHUDOBBA - zuletzt aktualisiert: 21.01.2010 - 11:34

Duisburg (RP) Im Sparprogramm der Stadtspitze wird angeregt, den Brunnen das Wasser abzudrehen. Das würde 145000 Euro Einsparung bringen. Eine Alternative: Es finden sich Brunnen-Paten.

Es geht um nicht einmal 150 000 Euro, aufs Jahr gerechnet wohlgemerkt. Exakt 145 000 Euro will Duisburgs Planungsdezernent Jürgen Dressler dadurch einsparen, dass er ab dem Frühjahr das Wasser für die städtischen Brunnen zudreht. Den Vorschlag hat sein Dezernat bei der Zusammenstellung des Haushaltssicherungskonzeptes gemacht, das Stadtkämmerer Dr. Peter Langner am kommenden Montag, 25. Januar, im Rat der Stadt vorlegt. Ab 15 Uhr tagen die Politiker im Ratssaal. Ob die städtischen Brunnen tatsächlich schon bald auf dem Trockenen liegen werden, das entscheidet allerdings weder der Kämerer noch der Planungsdezernent. Nach der Sitzung am Montag gehen die Ratsfraktionen in die Beratungen, arbeiten Punkt für Punkt aus dem Haushaltssicherungskonzept ab, können Vorschläge der Stadtspitze übernehmen, ebenso aber auch ablehnen.

Nach ersten Äußerungen, die allerdings nicht mit der jeweiligen Fraktionen abgestimmt sind, könnte die Dressler-Idee zu den Einsparvorschlägen gehören, denen die Politik die rote Karte zeigt. Denn Duisburgs Brunnen (zumindest die auf der Königstraße) sind nicht beliebige Bauwerke, sondern stellen ein Alleinstellungsmerkmal dar. Sie prägen in unverwechselbarer Weise die Haupteinkaufstraße und sind – vor allem der Live Safer – ein Markenzeichen, mit denen die Stadt wirbt. Sie tragen dazu bei, die Aufenthaltsqualität in der City zu steigern, was im Masterplan der Stadt für die Köngistraße ausdrücklich betont wird.

Unterhalten werden die Brunnen von den Duisburger Wirtschaftsbetrieben, die ebenso für die Reinigung und die Funktionsfähigkeit zuständig sind wie für das Nachfüllen des Wassers, das verdunstet oder im Umwälzungsbetrieb verloren geht. Die durch eine Stilllegung einzusparende Summe bezieht sich also nicht auf das Wasser allein.

Aus der Politik ist bereits zu hören, dass man sich die Innenstadt ohne Brunnenwasser ungerne vorstellt und vielleicht eine Lösung findet, Kosten zu sparen und es dennoch sprudeln zu lassen. Zum Beispiel mit Hilfe von Brunnen-Paten. Wie so oft wird aber auch in diesem Fall der Ruf nach den Stadtwerken laut. Dort aber haben die Verantwortlichen nicht wie selbstverständlich die Spendierhosen an. Denn der Duisburger Versorgungs- und Verkehrskonzern wird immer wieder als Retter in der (Finanz-) Not gefordert. “Wir stehen im Wettbewerb und sind unseren Kunden verpflichtet”, sagt DVV-Sprecher Torsten Hiermann. “Wenn die Stadt eine solche Bitte an uns heranträgt, müssen wir das sehr sorgfältig prüfen.” Denn vom Wohlwollen abgesehen, ist zu berücksichtigen, dass es Vorschriften und Regeln gibt. Verdeckte Gewinnausschüttungen an die Mutter (die Stadt) sind beispielsweise nicht erlaubt, und als solche könnte im ungünstigsten Fall eine Brunnenwasser-Spende ausgelegt werden.

 

 

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Love-Parade-vor-dem-Aus_aid_809602.html

Duisburg

Love-Parade vor dem Aus?

VON HILDEGARD CHUDOBBA - zuletzt aktualisiert: 21.01.2010 - 10:54

Duisburg (RPO) Steht die Love Parade in Duisburg vor dem Aus? Zumindest ist es zurzeit fraglich, ob die Fete im Sommer steigen wird. Die Stadt Duisburg würde die Party gerne ausrichten - am Willen der Stadt liegt es also nicht. Allerdings droht die Sause an der Finanzierung zu scheitern. Denn die Stadt ist bekanntlich pleite.

Fast auf den Tag genau in einem halben Jahr, am 24. Juli, wollen zehntausende von Ravern und Techno-Fans Duisburg erobern. Für diesen Tag ist die Love Parade geplant. Die Vorbereitungen für dieses Event, das nach den Erfahrungen bei diesenParaden in anderen Städten junge Leute aus dem In- und Ausland anlocken wird, laufen mehr oder minder hinter den Kulissen. Zwar wird der Rat der Stadt am Montag über die Vorbereitungen für dieses Event aus städtischer Sicht informiert.

Doch viel entscheidender sind die Gespräche, die derzeit der Veranstalter, die Agentur „Lopavent” und die Aurelis, Eigentümer des Geländes, auf dem gefeiert werden soll, führen. In dieser Woche trafen sich die Geschäftspartner zu einer Feinabstimmung. Denn im Groben steht das Konzept bereits.

Gefeiert wird auf dem Bahngelände oberhalb des Kreisels an der Mercatorstraße, so die jüngsten Planungen. Die Teilnehmer der Parade und ihre großen Wagen, sogenannte Floats, ziehen vom Bahnhof dorthin. Sie können die bereits vorhandene Auffahrt zu dem Güterbahnhfosgelände nutzen, sind dann aber darauf angewiesen, dass zusätzliche Straßen angelegt werden. Denn der Parade wird noch ein ganzes Stück über das Grundstück rollen, bevor auf einer zentralen Fläche die Party richtig los geht. Das Gelände ist heute noch unebenund verkehrlich schlecht erschlossen. Wichtige Voraussetzung für eine reibungslose Loveparade ist neben dem Straßenbau auch, dass auf dem Grundstück mögliche Stolperfallen beseitigt und die noch vorhandenen Aufbauten abgerissen werden.

„Wir bezahlen alle Aufwendungen, die wir dort eh machen müssen”, sagat Olaf Geist, Geschäftsführer von Aurelis. Denn auch für die „Duisburger Freiheit”, die Bürowelt, die dort entstehen soll, müssen etliche Abrisse vorgenommen werden. Der Bau der Straßen und die weitere Herrichtung des Grundstücks für die Party müssten allerdings auf Rechnung des Veranstalters laufen. Nach den bislang geführten Verhandlungen ist Olaf Geist ziemlich sicher, „dass wir alles bis zum Juli hinbekommen können und hier in Duisburg tatsächlich die Love Parade stattfinden kann.”

Die Stadtspitze führt in der Verwaltungsvorlage, die am Montag im Rat der Politik vorgelegt wird, an, dass auf die Stadt Kosten in Höhe von etwa 850.000 Euro zukommen. Davon sind 400.000 Euro der städtische Eigentanteil an den Kosten, die dem Verkehrsverbund RheinRuhr entstehen werden.
Nach den Erfahrungen werden rund 90 Prozent der Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Der Verkehrsverbund hat mit der Deutschen Bahn bereits erste Planungen entwickelt. Thematisiert wurde auch schon, wie sich die Gleise wirkungsvoll vom Festgelände abschirmen lassen.

Hohe Sicherheitsstandards müssen auch bei der Parade durch die Stadt zum Festivalgelände eingehalten werden. Der Veranstalter wird die Strecke und das Partygelände reinigen, für die notwendigen sanitären Einrichtungen sorgen und auch für einen Sicherheitsdienst auf dem Festgelände.

 

Fr
15
Jan '10

Schluckt Dreck ihr Duisburger!

Das ist der übliche Weg wie die lukrativen Dreck-Projekte durchgesetzt werden:

Der Stadtrat segnet entgegen dem Interesse der Bevölkerung jedwedes Projekt ab.
Danach kommt jemand anders aus der Politik - in diesem Fall die Bezirksregierung - und schafft die Illusion als würde doch jemand aus der Politik versuchen die Interessen der Bevölkerung zu wahren.
Normalerweise passiert dies nur von der Opposition auf Ebene des Stadtrats - hier natürlich die Grünen.

Letzten Endes wird das Kraftwerk natürlich trotzdem gebaut und die Bevölkerung darf u.a. jährlich 1.000 kg Arsen, 6.000 kg Blei und 400.000 kg Staub schlucken (http://duisburg-blog.de/2009/03/).

Mit nichts anderem wird derzeit die Bevölkerung so effektiv ausgenommen wie mit der Energie.
Das die größten Dreckschleudern von Kraftwerken direkt in das am dichtesten besiedelte Gebiet Deutschlands gestellt werden bleibt unverantwortbar!
Die offizielle Begründung lautet dann noch das die Luftbelastung hier eh schon sehr gross ist - da macht die Verschlechterung ja nicht so viel aus.

Der wahre Grund ist das dort Menschen wohnen die nicht aufmucken, weil diese viel zu sehr damit beschäftigt sind um ihre Existenz zu kämpfen.

Sind doch eh nur irgendwelche Hartz IV-Empfänger und Rentner davon betroffen. Der Rest hat das Ruhrgebiet eh schon verlassen weil es kaum noch Arbeitsplätze gibt.

Gute Nacht Ruhrgebiet - ersticke wieder im Dreck wie in alten Zeiten!

http://www.rp-online.de/niederrheinsued/krefeld/nachrichten/Rat-macht-Weg-fuer-Kraftwerk-frei_aid_806565.html

Rat macht Weg für Kraftwerk frei

VON JENS VOSS - zuletzt aktualisiert: 14.01.2010 - 07:35

Krefeld (RP) Begleitet von Demonstrationen und einer emotional geführten Debatte hat der Stadtrat am Mittwochabend den Weg für den Neubau eines Kohlekraftwerks in Uerdingen politisch freigemacht. Er erteilte das von der Bezirksregierung geforderte „gemeindliche Einvernehmen“ mit den Bauplänen.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kündigte eine Kampagne aus Klagen gegen Kraftwerksbetreiber Trianel an. Der BUND plant zudem, in einer Auflage von 100000 Stück Vordrucke für Einwände in der Bevölkerung zu verteilen. BUND-Sprecher Dirk Jansen: „Das wird ein langer, steiniger Weg für Trianel.“

Die Entscheidung im Rat fiel nach geheimer Abstimmung mit 38 Stimmen bei 17 Gegenstimmen der Grünen und der Partei Die Linke. CDU, SPD und FDP sowie Ralf Krings von der UWG hatten Zustimmung angekündigt.

Gegner wie Befürworter (einige der 7000 Mitarbeiter im Chempark) des Kraftwerks waren im Saal mit Plakaten präsent, begleiteten die Debatte mit Applaus und Zwischenrufen. Grünen-Fraktionschefin Stefanie Mälzer trug in einer halbstündigen Rede die Bedenken gegen den Beschluss zusammen, sprach von einer Gewissensentscheidung, warf der Verwaltung Fahrlässigkeit vor, sprach von „Sauerei“, weil der Rat ihrer Überzeugung nach nicht umfassend informiert worden sei.

Grünen-Ratsherr Christoph Bönders prophezeite, das Kraftwerk mache Krefeld zu einer Stadt, in der die Bürger mit Atemnot leben müssten; sein Kollege Rolf Rundmund sprach von einer „Arbeitsplatz-Lüge“ und rief den Chempark-Mitarbeitern im Saal zu, in Wahrheit gefährde die Kohle ihre Arbeitsplätze, weil Kohle „ein risikoreicher Energieträger“ sei, der sich durch wachsende Nachfrage aus China und CO2-Zertifikate drastisch verteuern würde. Für die FDP erwiderte Joachim Heitmann, der Rat habe keinen Spielraum; er müsse das gemeindliche Einvernehmen erteilen, da dieTrianel-Pläne baurechtlich in Ordnung seien.

SPD-Ratsherr Jürgen Hengst schloss sich dem an und wies Mälzers Behauptung zurück, es gehe um eine Gewissenfrage. Er betonte wie Heitmann die industriepolitische Bedeutung des Kraftwerks. CDU-Fraktionschef Wilfrid Fabel warf den Grünen vor aufzutreten, als hätten sie die allein seligmachende Wahrheit. „Unterstellen Sie allen anderen, dass die sich genauso Gedanken machen, was gut ist für die Stadt.“ Die immer wieder gestellte Frage nach der Wirtschaftlichkeit des Kraftwerks sei nicht Sache des Rates, sondern des Unternehmens.

UWG-Ratsherr Krings betonte, er unterstütze das Kraftwerk aus ökologischen Gründen, weil es hochmodern sei und „alte stinkige Kraftwerke“ ersetze. Für die Stadtverwaltung verwahrte sich Baudezernent Thomas Visser gegen die Unterstellung, die Stadtverwaltung habe fahrlässig gearbeitet. Trianel und Chempark begrüßten den Beschluss als wegweisend. Chempark-Chef Stefan Dresely, der auch die Debatte verfolgt hatte, erklärte, das Kraftwerk erfülle „hohe ökonomische und ökologische Anforderungen und sichert die Versorgung des Standortes mit Energie“.

 

http://www.rp-online.de/niederrheinsued/krefeld/nachrichten/krefeld/Kraftwerk-Bezirksregierung-mahnt-Krefeld_aid_807067.html

Kraftwerk: Bezirksregierung mahnt Krefeld

VON SEBASTIAN PETERS UND JENS VOSS - zuletzt aktualisiert: 15.01.2010 - 10:06

Krefeld (RP) Die Krefeld Stadtverwaltung soll erneut überprüfen, ob die derzeit gültigen Bebauungspläne für das im Chempark geplante Kohlekraftwerk ausreichen. Die Grünen sehen sich in ihrer Kritik bestätigt.

Einen Tag, nachdem der Krefelder Rat das “gemeindliche Einvernehmen” mit den Bauplänen für das Kohlekraftwerk in Uerdingen erteilt hat, erhob die Bezirksregierung Düsseldorf gestern neue Forderungen. Sie verlangt von der Stadt eine sogenannte “qualifizierte planungsrechtliche Stellungnahme” zum geplanten Trianel-Kohlekraftwerk.

Kraftwerksgegner wie die Grünen fühlen sich in ihrer Skepsis gegenüber den rechtlichen Voraussetzungen für den Neubau bestätigt. Trianel-Geschäftsführer Martin Hector war gestern nicht mehr für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die Bezirksregierung fordert die Stadt Krefeld auf, darzulegen, ob sie ihre Bauleitplanung gegebenenfalls an das Projekt anpassen muss oder ob noch weitere Pläne aufgestellt werden müssen. Außerdem fragt sie die Stadt, ob die derzeitige kommunale Bauplanungssituation ausreichend erscheint. Dabei soll die Stadt auch rechtlich einschätzen, ob ihre Pläne den Anforderungen eines Urteils des Oberverwaltungsgerichts Münster (OVG) genügen.

Das OVG hatte bei der Beurteilung der Bebauungspläne für ein geplantes Kraftwerk in Datteln höhere Anforderungen gestellt als die beteiligten Behörden. Es stellt sich der Stadt daher die Frage, ob das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren nicht von einer neuen Bauleitplanung der Gemeinde begleitet werden muss.

Thomas Visser, Planungsdezernent der Stadtverwaltung, teilte der RP gestern Abend in einer schriftlichen Stellungnahme mit: “Die von der Bezirksregierung angeforderte ,qualifizierte planungsrechtliche Stellungnahme’ hat der Rat der Stadt Krefeld in seiner Sitzung am 13. Januar beschlossen. Sie wird der Bezirksregierung fristgerecht übermittelt. Alle weiteren notwendigen Verfahrensschritte werden jetzt eng mit der Bezirksregierung abgestimmt.”

Die Grünen sehen ihre Skepsis gegenüber den rechtlichen Voraussetzung für den Neubau bestätigt. Fraktionschefin Stefanie Mälzer: “Es war zu erwarten, dass die Bezirksregierung sagt: Das reicht uns nicht aus. Es geht exakt darum, was ich in meiner Rede im Rat gesagt habe: Modernisiert eure Baupläne von 1966; diese Pläne sind in hohem Maße juristisch angreifbar.

Allein die Tatsache, dass die Bezirksregierung das gemeindliche Einvernehmen auch für den Bebauungsplan 10 A, der die Fläche für das eigentliche Kraftwerk umfasst, forderte, ist ein Hinweis darauf, dass die Bezirksregierung das bestehende Baurecht nicht für ausreichend hält. Denn bei einem rechtlich wasserdichten Bauplan wäre diese Erklärung nicht nötig gewesen.”

Mi
16
Dez '09

Duisburg - Stadt der Zwangsehen

Dies sind nicht die einzigen Zwänge in Duisburg.

Es gibt da noch den Zwang Dreck zu atmen, Gift zu schlucken, ausufernder Kriminalität ausgesetzt zu sein, einem extremen Niedergang des Arbeitsmarktes und Immobilienmarkt und somit Teil des sozialen Abstiegs zu werden.

Also gibt es da noch viele weitere Dinge wo die Duisburger lernen müssen “Nein” zu sagen!

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Stadt-der-Zwangsehen_aid_796432.html 

Duisburg

Stadt der Zwangsehen

VON ANJA STREICHAN - zuletzt aktualisiert: 16.12.2009 - 11:44

Duisburg (RPO) In Duisburg werden immer noch viele muslimische Frauen gegen ihren Willen von ihren Eltern zwangsverheiratet. Ein Verein setzt sich für die betroffenen Frauen ein und kämpft für sie. Eine schwierige Aufgabe.

Selbst die Entscheidung treffen, wer der richtige Partner für eine Ehe ist ­ eine Selbstverständlichkeit für die meisten Menschen. Doch auch heute noch werden junge Frauen zur Ehe gezwungen. Betroffen sind meistens Mädchen mit muslimischen Migrationshintergrund.

„Da kommt es dann vor, dass die Eltern für den bevorstehenden Urlaub im Heimatland die Hochzeit der Tochter geplant haben”, erzählt Hatice Fatma Güler von „Mabilda”. Der Verein setzt sich seit über 16 Jahren für Mädchen und junge Frauen in Duisburg ein. In einem kleinen Mädchenzentrum in Hamborn finden sie nicht nur ein ansprechendes Freizeitangebot, sondern auch Beratung und Hilfe in Krisen- und Konfliktsituationen.

Seit einigen Monaten ist Hatice Fatma Güler offizielle Kontaktperson für Frauen, die zur Heirat genötigt werden sollen. Alleine in diesem Jahr konnte sie 14 Mädchen helfen. „Die Eltern haben gute Absichten, sie wollen dass ihre Traditionen weiter getragen werden, und meinen, die Hochzeit mit einem Mann aus ihrer Heimat sei der richtige Weg dafür”, erzählt Hatice Fatima Güler.

 Durch ihre Kontakte zu verschiedenen türkischen Familien gelingt es ihr manchmal, die Eltern zur Vernunft zu bringen, oft genug bleibt aber nur die Flucht ins Frauenhaus.Problematisch ist, dass viele junge Frauen sich erst zu spät an „Mabilda” wenden. „Sie kommen ein paar Tage vor dem Abflug in ihre Heimat. Dort ist bereits alles für die Hochzeit organisiert”, so Hatice Fatima Güler. Dann sei es schwierig, ihnen noch zu helfen.

Viele haben aber erst gar nicht den Mut, „Nein” zu sagen. „Sie lieben ihre Familie und wollen ihnen nichts abschlagen. Deswegen heiraten sie einen Mann, den sie niemals zuvor gesehen haben”, so Güler. „Die Mädchen müssen erkennen, dass ihre Ablehnung nicht die Liebe zu ihren Eltern, sondern sie ganz persönlich betrifft.” Die Türkin ist selbst glücklich verheiratet, aus Liebe. Sie verurteilt Zwangsehen aufs Schärfste. Sie seien eine „Verletzung der Menschenrechte” und das Schlimmste, was man einem Menschen antun kann, sagt sie.

Die Mädchenarbeit von „Mabilda” hat zum Ziel, Mädchen zu stärken. Über verschiedene Freizeitangebote und Schulprojekte sollen sie lernen, sich selbst zu behaupten und „Nein” zu sagen, wenn es darauf ankommt. Informationen gibt es unter www.mabilda-duisburg.de. Wer Hilfe in Krisensituationen braucht, kann den Verein unter 0203 510010 erreichen.

Mi
9
Dez '09

Duisburg - Systematische Abzocke der Bürger

Es ist also vollkommen egal ob die Leute versuchen zu sparen. Dann erhöhen wir einfach die Preise.
Würde mehr Wasser verbraucht werden, hätte das natürlich keinen Einfluss auf den Preis!
Dabei gab sogar Zeiten da wurde der sparsame Umgang mit Trinkwasser belohnt - aber daran erinnert sich keiner mehr.

Das ist einfach nur noch Abzocke pur!
Und natürlich immer dort wo sich keiner wehren kann - selbstverständlich nur ein Beispiel von Vielen.

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Entsorgung-wird-teurer_aid_793104.html

Entsorgung wird teurer

zuletzt aktualisiert: 09.12.2009

Duisburg (RP) Die Duisburger müssen ab Januar acht Prozent mehr für die Schmutzwassergebühr bezahlen. Wie die Wirtschaftsbetriebe mitteilen, bleiben die Abfall-, Straßenreinigungs-, Winterdienst- und Friedhofsgebühren unverändert. Auch die Niederschlagswassergebühr bleibt konstant. Die Erhöhung bei der Schmutzwassergebühr entspricht einer Mehrbelastung von etwa sieben Euro pro Person und Jahr bei durchschnittlichem Wasserverbrauch, rechnet das Entsorgungsunternehmen vor.

Grund für die Erhöhung seien unter anderem die sinkenden Frischwasserverbräuche. Ursächlich für den erheblichen Rückgang seien vor allem die Folgen der Finanzkrise auf die reale Wirtschaft (Beschäftigungsrückgang, Kurzarbeit). Den Wirtschaftsbetrieben Duisburg ist es nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren aufgrund von innerbetrieblichen Kostensenkungsprogrammen gelungen, die Gebühren seit 2007 stabil zu halten.

Mo
7
Dez '09

Duisburg - Runtergekommen und kriminell

Solche Meldungen sind nun an der Tagesordnung - und keinen scheint es zu interessieren!

Es kann nicht sein was nicht sein darf.

 http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Leiche-liegt-auf-dem-Gehweg_aid_793859.html

Leiche liegt auf dem Gehweg

VON CHRISTIAN SCHWERDTFEGER - zuletzt aktualisiert: 10.12.2009 - 13:28

Duisburg (RPO) In Duisburg-Hamborn ist am frühen Donnerstagmorgen auf einer belebten Straße eine tote Frau gefunden worden. Sie lag mitten auf dem Gehweg. Die Polizei schließt Mord als Todesursache nicht aus.

Es ist kurz nach 8 Uhr. Der morgendliche Berufsverkehr ist im vollen Gange. Auch auf der Hans-Sachs-Straße im Duisburger Staddteil Hamborn herrscht um die Uhrzeit schon hektisches Treiben.

Dann der Schock: Passanten machen in Höhe der Hausnummer 11 auf der belebten Straße eine grausame Entdeckung. Eine etwa 35-jährige Frau liegt vor ihnen tot mitten auf dem Gehweg. Die Anwohner sind geschockt. Die alamierte Polizei steht vor einem Rätsel. Die Todesursache ist unklar, ebenso wer die Tote ist.

Die Polizei schließt Fremdverschulden nicht aus. Demnach könnte es sich also um ein Verbrechen handeln. “Es kann sein, dass jemand die tote Frau dort hingelegt hat”, sagt Hermann-Josef Helmich, Pressesprecher Polizei Duisburg. Es werde in alle Richtungen ermittelt.

Nähere Einzelheiten zu dem mysteriösen Todesfall möchte die Polizei Duisburg erst am Freitag bekanntgeben. Offen bleibt vor allem auch die Frage, wieso keiner die Tote vorher bemerkt hat. 

Die Polizei hofft, durch Hinweise aus der Bevölkerung die Identität der Toten klären zu können. Beschreibung: Etwa 35 Jahre alt, 1,66 Meter groß, dunkelblonde bis mittelbraune und gelockte Haare. Sie war bekleidet mit einem weißen Steppanorak, einer braunen Jeans und einem hellgrauen Sweatshirt mit Reißverschluss. Sie trug schwarze, weiß und rot abgesetzte Turnschuhe (Schuhgröße 42).

Hinweise an die Polizei Duisburg (KK11): 0203 280 (0).

 

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Brutaler-Raub-im-Homberg_aid_792468.html

Duisburg

Brutaler Raub im Homberg

zuletzt aktualisiert: 07.12.2009 - 11:03

Auf Duisburgs Straßen wird es immer gefährlicher: Jetzt wurde eine 58-Jährige in Homberg von einem Unbekannten überfallen und ausgeraubt. Und die Räuber werden immer brutaler.

Der Unbekannte attackierte die Frau an der Ecke Husemannstraße/ Knappenstraße, spritzte ihr eine ätzende Flüssigkeit ins Gesicht und entriss ihr die Handtasche. Als die Frau versuchte, ihre Tasche festzuhalten, stürzte sie.  Der brutale Räuber schlug auf die am Boden liegende Frau so lange ein, bis sie die Handtasche losließ. 

Der Mann flüchtete dann mit der geraubten Handtasche in Richtung Moerser Straße. Die verletzte Frau musste zur Behandlung einer Kopfwunde in ein Krankenhaus verbracht werden.

Beschreibung: ca. 20 Jahre alt, 175-180 cm groß, trug eine dunkle Jacke und eine hellgraue Strickmütze. Sachdienliche Hinweise bitte an das KK 13 unter der Rufnr. 0203/280 (0).

 

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Unfallflucht-bei-drei-Verletzten_aid_792185.html

Unfallflucht bei drei Verletzten

zuletzt aktualisiert: 07.12.2009

Duisburg (RP) Drei Menschen wurden bei einem Unfall am Sonntag gegen 0.15 Uhr in Meiderich verletzt – und der Verursacher beging Fahrerflucht. Einem 19-Jährigen war auf der Bahnhofstraße in Höhe der Ritterstraße von dem Fahrer eines dunklen Opel Corsa die Vorfahrt genommen worden. Beim Ausweichmanöver geriet das Auto außer Kontrolle und prallte gegen einen Ampelmast. Der 19-Jährige wurde schwer, seine beiden 18 und 20 Jahre alten Beifahrer leicht verletzt.

Hinweise an die Polizei unter Tel. 0203/2800.

Do
3
Dez '09

Duisburger Ideen schmieden Unternehmen

In Duisburg ist eine große Gründungsinitiative angelaufen. Initiatoren sind 18 Partner, darunter Wirtschaftsförderung (GFW), Uni, IHK, Sparkasse und Volksbank. Für die Gründungsoffensive wollen die Teilnehmer, die mit im Boot sitzen im Internet ebenso werben wie in der Studentenkneipe, und wer eine pfiffige Idee habe für ein neu zu startendes Unternehmen, skann seine Idee ohne große Umstände einreichen. Dazu reicht nach Pressemeldungen auch eine Skizze auf einer Serviette.

Duisburg - Stadt der Schulden und Schuldner

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Stadt-der-Schulden-und-Schuldner_aid_790441.html

Duisburg

Stadt der Schulden und Schuldner

VON CHRISTIAN SCHWERDTFEGER - zuletzt aktualisiert: 02.12.2009 - 12:11

Duisburg (RPO) In Duisburg ist die Zahl der Privat-Schuldner im Vergleich zum Vorjahr in allen Stadtbezirken zurückgegangen. Das geht aus dem jetzt vorgelegten Schulden-Atlas der Creditreform hervor. Dennoch leben in Duisburg im Vergleich zu anderen Städten sehr viele Schuldner. Zudem ist auch die Stadt pleite.

Auf dem Tisch liegen drei Handys und mehr als ein Dutzend ungeöffnete Briefe. An der Wand hängt ein riesiger Plasmafernseher, an dem zwei Spielkonsolen und eine Heimkinoanlage angeschlossen sind. Das Wohnzimmer von Deniz A. (27) gleicht einem Hochglanzprospekt eines großen Elektro-Discounters. Die Briefe auf seinem Wohnzimmertisch sind Rechnungen und Mahnungen. Deniz A. hat alles auf „Pump” finanziert. Dem 27-Jährigen drückt ein Schuldenberg von mehr als 15.000 Euro. „Ich weiß nicht, wie ich das jemals bezahlen soll.”

Menschen, die wie der 27-Jährige in die Schuldenfalle tappen, gibt es in Duisburg viele. Dennoch hat die Zahl der Schuldner in Duisburg 2009 im Vergleich zum Vorjahr in allen Stadtbezirken abgenommen. Das geht aus dem jetzt von der Creditreform Duisburg vorgelegten Schuldner-Atlas hervor. Der Schuldner-Atlas Deutschland untersucht im siebten Jahr in Folge, wie sich die Überschuldung privater Verbraucher innerhalb Deutschlands kleinräumig verteilt und entwickelt. Überschuldet ist man, wenn die zu leistenden monatlichen Gesamtausgaben höher sind als die Einnahmen.

Spiegelbild der Sozialstruktur

Die erhobenen Daten für Duisburg sind ein Spiegelbild der städtischen Sozialstruktur. In den so genannten „Brennpunkt-Vierteln” und im Norden der Stadt ist die Schuldner-Quote am höchsten, im betuchteren Süden dagegen eher gering. Demnach leben in Hochfeld/Neudorf die meisten Schuldner der Stadt. Die Quote liegt dort bei 24,02 Prozent. Vor einem Jahr waren es noch 27.13 Prozent. Dennoch ist die Schuldenlast in Privathaushalten im Vergleich zu anderen Städten, Kreisen und  Kommunen  in Duisburg sehr hoch. Am besten können offenbar die Menschen im Duisburger Süden mit dem Geld umgehen. In Großenbaum und Buchholz liegt die Quote bei 6,78 Prozent.

Deniz A. tappt vor einem Jahr in die Schuldenfalle, als sich seine Freundin von ihm trennt und den gemeinsamen Sohn (4) mitnimmt. Einen Monat später verliert der 27-Jährige seinen Job als Lagerist, muss vom Stadtteil Huckingen nach Marxloh in eine kleinere Wohnung umziehen, weil die Mieten dort nicht so hoch sind. „Ich war völlig fertig, habe mir dann als Ablenkung alles mögliche an Elektroartikeln und Anziehsachen gekauft, obgleich ich das Geld dafür gar nicht hatte”, sagt er heute. „Dadurch fühlte ich mich kurzzeitig besser.” Einen Weg aus der finanziellen Misere wieder herauszukommen, sieht A. nach eigenen Angaben nicht. Zu seinen Eltern habe er keinen Kontakt mehr, und auch Freunde hätten sich von ihm abgewandt ­ - weil er ihnen Geld schuldet. Der Gerichtsvollzieher habe sich zudem schon bei ihm angekündigt. Zu einer Schuldnerberatungsstelle möchte der 27-Jährige dennoch nicht gehen. „Was soll ich da?”

Stadt ist pleite

Nicht nur Privatperson sind in Duisburg überschuldet. Auch die Stadt slebst steckt tief in den roten Zahlen und ist bald zahlungsunfähig. Massive Kürzungen und Streichungen in und von  so genannten freiwilligen Leiststungen drohen. Betoffen vom Sparzwang dürften besonders kulturelle Einrichtungen sein. Noch hat sich die Stadt aber nicht offiziell dazu geäußert, welche Einrichtungen dem Rotstift zum Opfer fallen werden. Der Stadtkämmerer Dr. Peter Langner ist sich sicher: „Wir stecken in einer noch nie dagewesenen Not.” Die finanzielle Lage der Stadt sei dramatisch, die drinend benötigten Einnahmen aus Gewerbesteuer sind in diesem Jahr um mehrere hundert Millionen Euro einegbrochen.

Duisburg - das Neapel von NRW

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Ladehemmung-Mord-Anschlag-scheitert_aid_786871.html

Duisburg

Ladehemmung: Mord-Anschlag scheitert

zuletzt aktualisiert: 24.11.2009 - 09:52

Duisburg (RPO) Am späten Montagabend hat ein Unbekannter versucht, einen 52-Jährigen zu erschießen. Der Mordversuch misslang nur, weil die Waffe eine Ladehemmung hatte. Dennoch löste sich ein Schuss. Die Kugel traf den 52-Jährigen ins Bein und verletzte ihn schwer.

Gegen 20.50 Uhr betrat nach Polizeiangaben ein Maskierter, der mit einer Pistole und einem Baseballschläger bewaffnet war, eine Erdgeschoßwohnung eines Wohnhauses in Duisburg-Aldenrade, indem er die Türe eintrat.

Im Korridor der Wohnung versuchte der Täter auf den Kopf des 52-jährigen Mieters zu schießen, was aber aufgrund einer Ladehemmung nicht gelang. Der 13-jährige Sohn des Mieters flüchtete aus der Wohnung. Bei dem sich dann anschließenden Handgemenge zwischen dem Mieter und dem Täter löste sich ein Schuss und traf den 52-Jährigen ins Bein, wobei er erheblich verletzt wurde.

Der Täter flüchtete daraufhin und stieg in einen Wagen der Marke Mercedes (C-Klasse), der mit Fahrer vor dem Hause mit laufendem Motor wartete. Das Fahrzeug flüchtete mit quietschenden Reifen in Richtung Vierlinden.

Beschreibung des Haupttäters: ca. 25-35 Jahre alt, dunkelblonde/braune Haare, an den Seiten kurz geschoren, ca. 170 -175 cm groß, sportlich durchtrainiert.

Wer Angaben zu den Personen, zum Fahrzeug oder dem Sachverhalt machen kann, soll  die Polizei unter Tel-Nr. 0203-280 (0) informieren.

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Ueberfall-auf-Diskogast-in-der-Nacht-zu-Sonntag_aid_786544.html

Duisburg

Überfall auf Diskogast in der Nacht zu Sonntag

zuletzt aktualisiert: 24.11.2009

Duisburg (RP) Friemersheim (szf) Ein 19-Jähriger Diskobesucher ist in Friemersheim in der Nacht zu Sonntag überfallen worden. Der junge Mann war gegen 4.30 Uhr auf dem Heimweg von der Diskothek “Alpha-Musik-Park”, als er auf der Dahlingstraße von zwei Männern angesprochen wurde. Die beiden forderten Wertsachen von dem 19-Jährigen, bedrohten ihn, einer der Täter schlug ihm mit der Hand ins Gesicht. Mit dem Mobiltelefon des Opfers flüchteten sie in Richtung Alpha-Musik-Park.

Täterbeschreibung Beide Täter waren vermutlich türkischer Herkunft, etwa 20 bis 25 Jahre alt, hatten sehr kurze, etwa zwei Millimeter lange Haare und waren dunkel gekleidet. Einer hatte eine etwas kräftigere Statur, der andere war eher hager. Hinweise an die Polizei unter Tel.0203 2800

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Taxifahrer-ausgeraubt_aid_785900.html

Duisburg

Taxifahrer ausgeraubt

zuletzt aktualisiert: 22.11.2009 - 09:51

Duisburg (RPO) In der Altstadt haben am Sonntagmorgen auf der Peterstal Straße zwei Männer einen Taxifahrer ausgeraubt. Die Täter schlugen auf den Taxifahrer ein und entrissen ihm die Geldbörse.

Das Taxi war nach Polizeiangaben gegen 2 Uhr in die Altstadt bestellt worden. Während der Taxifahrer an der Haustür klingelte, um seinen Fahrgast abzuholen, bemerkte er zwei  Männer an seinem Fahrzeug. 

Als der Taxifahrer die beiden Personen ansprach, schlugen die beiden Männer unvermittelt auf den Taxifahrer ein und entrissen ihm die Geldbörse. Anschließend flohen die Täter über die Tibistraße in Richtung Beekstraße.

Fr
20
Nov '09

Bürgerliches Desinteresse

Hallo,

dies ist ein Phänomen, das überall zu verfolgen ist. Meine Theorie als alter Mann

(52) dazu ist: die die Arbeit haben, werden heutzutage meist so ausgepresst, das sie

keine Kraft mehr, für irgend ein ausserberufliches Engagement haben. Die Anderen

(Rentner, Hartz IV, chron. Kranke) haben den großen Frust, da sie zumeist von

den Medien  für ihre Situation stigmatisiert werden, s. Sarrazin. Und das Gefühl

nichts gegen den Strom erreichen zu können ist (fast) absolut geworden.  In den

70er und 80er  Jahren war es anders. Die “Jugend” wird heute frühstmöglicht auf “totalen” Einsatz  in der Arbeitswelt abgerichtet und hat verständlicherweise auch   Angst “Generation Praktikum” zu werden.  Doch immer wieder regt sich doch was!

 Trotzdem eine “scheiss” Zeit.

suark

Mi
18
Nov '09

Duisburg - die Hilfsmittelabzocker

Alles läuft genau so wie man es gerne haben möchte:

Die Wirtschaft in den Ruin treiben und alle Gelder in die eigenen Projekte in der Innenstadt pumpen.

Nach aussen jammern und noch zusätzlichliches Geld dafür zur Belohnung bekommen. Alles legal.

Und alles ist natürlich Prima - denn es geht ja schließlich offiziell alles aufwärts!

Keinen interessiert es das immer mehr Menschen abwandern, die sozialen Verhältnisse an einem Abgrund stehen und die Stadt auf lange Sicht keine Zukunft mehr hat. Die letzten Arbeitsplätze gehen verloren und die Miet- sowie Immobilienpreise sind im freien Fall. Bald gibt es in Duisburg nur noch Bruchbuden, weil eine Vermietung nicht mehr rentabel ist und eine Instandhaltung von den Einnahmen nicht mehr bezahlt werden kann. Aber wir haben ja dafür unsere Prachtbauten in der Innenstadt …

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Duisburg-erhaelt-mehr-Geld-vom-Land_aid_783743.html

Duisburg erhält mehr Geld vom Land

zuletzt aktualisiert: 17.11.2009

Duisburg gehört zu den Kommunen, die aufgrund ihrer im Verhältnis überdurchschnittlich verringerten Finanzkraft mehr Schlüsselzuweisungen als im Vorjahr enthalten. Das teilte das Innenministerium gestern mit. Danach bekommt Duisburg im Jahr 2010 rund 426 Millionen Euro vom Land. Die maßgebliche Steuerkraft der Stadt sank um 77,3 Millionen Euro, das entspricht 19,3 Prozent. Die fiktive Finanzkraft der Stadt Duisburg sinkt um 25,5 Millionen Euro auf insgesamt 721,5 Millionen Euro.

Mi
11
Nov '09

Angst vor Abriß historischer Bausubstanz

Hallo,

bin  alter Duisburger. Seit einiger Zeit fällt mir auf, das das Hotel Grunewald (Düsseldorfer Str.  350) leersteht.  Seit dem 22.09. versuchte ich dann, a) untere Denkmalschutzbehörde, b) direkt an OB Sauerland , etwas zu erfahren. Heute be-kam ich dann die äußerst kühl und abschmetternd gehaltene Antwort des Amts f. Baurecht.Wie ich dachte, steht das Haus (selbstverständlich) nicht unter Denkmalschutz. Auch die Reaktion der Behörden und des OB zeigen mir, dass sich in Duisburg in Sachen Bürger-nähe und Beteiligung gar nichts geändert hat. Äußerst schade. Nun hoffe ich auf Ideen um ein stadtbildprägendes und geschichtsträchtiges Gebäude zu retten. Bin für jeden Rat dankbar.  Friedhelm

So
1
Nov '09

Duisburg - Stadt des Bandenkriegs

 Duisburg hat bald nur noch angenehme Seiten für Besucher und vor allem seine Einwohner zu bieten.

Die Toten des Mafia-Kriegs sind noch nicht vergessen, da bricht nun ein Rocker-Krieg über Duisburg herein.

Gott sei Dank spielt sich dies im Rotlicht-Viertel ab, das ist ja schon ausserhalb des geheiligten Innenstadt-Bereichs und tangiert unsere parteiliche High Society somit nur Peripher.

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/776974/Rocker-Krieg-Polizei-richtet-Soko-Rocker-ein.html

Rocker-Krieg: Polizei richtet Soko “Rocker” ein

VON CHRISTIAN SCHWERDTFEGER - zuletzt aktualisiert: 01.11.2009 - 16:10

NRW (RPO) Der Rocker-Kampf zwischen “Hells Angels” und “Bandidos” eskaliert. In Duisburg kam es in der Nacht zu einer Massenprügelei, kurze Zeit später fielen in Solingen Schüsse. Zudem wurde eine Granate geworfen. Die Polizei wurde von der brutalen Prügelei im Duisburger Rotlichtviertel offenbar überrascht. Anfänglich waren nur zwei Streifenwagen vor Ort.

Die Gewalt der Nacht nahm in Duisburg ihren Anfang. Nach Polizeiangaben drangen gegen 21.10 Uhr etwa 50 mit Schlagstöcken bewaffnete Anhänger des Motorradclubs “Hells Angels” in eine Rockerkneipe im Rotlichtviertel ein und griffen die Besucher an. Dabei ging die Einrichtung zu Bruch. Die Kneipe ist Treffpunkt der “Bandidos”. 

Zuvor hatten sich etwa 30 bis 40 “Bandidos” von ihrer Kneipe an der Charlottenstraße aus auf den Weg zu einem nur wenige Meter entfernten Bordell an der Julius-Leber-Straße gemacht. Das Laufhaus soll nach Informationen unserer Redaktion von den verfeindeten “Hells Angels” kontrolliert werden.

“Bandidos” wollten Bordell stürmen

Offenbar wollten die “Bandidos” das Laufhaus stürmen. Die “Hells Angels” wussten jedoch im Vorfeld von den Plänen und warteten bereits auf die “Bandidos”. Auf der Charlottenstraße kam es dann zum Aufeinandertreffen.

Die Polizei in Duisburg war mit zwei Streifenwagen im Zuge des Objektschutzes vor Ort, konnte zunächst aber nichts gegen die vielen Rocker ausrichten und wurden nach eigenen Angaben zu Beginn des Kampfs überrannt. “Wir hatten keine Informationen darüber, dass an dem Abend etwas passiert”, betont Fischer. Deswegen seien auch nur zwei Streifenwagen im Rotlichtviertel gewesen.

Die rund 100 Polizisten, die insgesamt im Einsatz waren, blieben unverletzt. Festnahmen gab es keine. Die “Hells Angels” konnten in Kleinbussen flüchten. Die Polizei sperrte das Gebiet dann ab. “Es war eine zielgerichtete Aktion. Alles lief binnen einer halben Stunde ab. Deswegen konnten wir niemanden festnehmen”, erklärt Manfred Fischer, Pressesprecher Polizei Duisburg.

Gegenangriff in Solingen - Schüsse auf Kinderzimmer?

Die Reaktion der Rocker ließ offenbar nicht lange auf sich warten: In Solingen warfen Unbekannte am frühen Sonntagmorgen gegen 1.50 Uhr eine Handgranate durch ein Fenster in das Clubhaus “Angel Place” der “Hells Angels”. Zeitgleich  fielen vor dem Haus Schüsse. Die Handgranate explodierte nicht. Verletzt wurde niemand. Nach Angaben der Polizei hielten sich 20 Personen in dem Gebäude auf.

“Mehrere Kugeln sind in die Hausfassade eingeschlagen. Die Handgranate ist von Experten der Bundespolizei kontrolliert gesprengt worden”, sagt Michael Bartsch, Polizeipressesprecher Solingen, auf Anfrage unserer Redaktion. Zudem sind Kugeln offenbar auch in die Fensterscheibe eines Kinderzimmers eingeschlagen. In dem Gebäude sollen im Obergeschoss auch Familien der “Hells Angels” wohnen.

Auch wenn noch nicht feststeht, dass es sich bei dem Angreifern um Mitglieder der “Bandidos” handelt, liegt dieser Schluss nahe. In der Nacht fielen auch Schüsse auf das “Bandidos”-Clubheim in Essen (Stadteil Borbeck).   An der Türscheibe des Clubheims, in dem sich zum Tatzeitpunkt niemand befand, wurden einer Polizeisprecherin zufolge zwei Einschusslöcher entdeckt.

Polizei zog Beamte ab

Bis vor wenigen Tagen hatte die Polizei den Solinger “Hells-Angel-Treff” noch überwacht, zog dann aber die Beamten wieder ab. Grund: Der mutmaßliche Todesschütze von Duisburg, der Anfang Oktober ein “Bandido”-Mitglied auf offener Straße erschossen hatte, soll den “Hells Angels” in Solingen angehören. Deswegen wurde dort ein Anschlag befürchtet.

Offenbar rechnete die Polizei aber nicht mehr damit und zog ihre Beamten vor wenigen Tagen von der Überwachung ab. Hinweise auf einen Anschlag hätten nicht vorgelegen. Die Einsatzkräfte vor Ort waren damals auch mit Maschinenpistolen ausgerüstet.

Rockerkrieg entflammt

Nach den Ereignissen der vergangenen Nacht dürfte der Rockerkrieg in NRW nun endgültig entflammt sein. Nachdem Anfang Oktober vor dem Lokal an der Charlottenstraße im Duisburger Rotlichtviertel ein 32-jähriges Mitglied der “Bandidos” auf offener Straße erschossen wurde, rechnete man damit, dass die “Bandidos” als erste “zurückschlagen” werden.

Der mutmaßliche Todesschütze, ein 31-jähriger Kampfsport-Profi, hat sich einen Tag nach dem Anschlag der Polizei gestellt. Er gehört dem Umfeld der “Hells Angels” an und sitzt noch in Untersuchungshaft. In Rockerkreisen bleibt ein solcher Anschlag selten ungesühnt. Ein solcher Angriff auf den Hauptsitz des Feindes ist als offene Kriegserklärung zu werten.

Soko Rocker” soll Polizei Münster leiten

Im Rockerkrieg geht es um Geldsummen in Millionenhöhe. Die Banden sollen in vielen Städten Deutschlands Drogengeschäfte, Prostitution und Diskotheken kontrollieren. In Berlin tobt seit geraumer Zeit ein regelrechter Rockerkrieg der auch bereits einige Todesopfer forderte.

Nach den Vorfällen der vergangenen Nacht stellt die Polizei zurzeit eine Sonderkommission zusammen. Die Führung soll  nach Informationen unserer Redaktion die  Polizei in Münster übernehmen. “Wir sammeln gerade alle Fakten und planen jetzt eine gemeinsame Einsatzgruppe”, sagt Nicole Knauer, Polizei Essen. Die Polizei in Münster kennt sich aus im “Rockerkrieg”. Vor Zwei Jahren ist dort ein Mitglied der “Hells Angel” von den “Bandidos” münsterländischen Ibbenbüren erschossen worden. Der Prozess fand im Landgericht Münster statt.

Duisburg - Jetzt wird das Tafelsilber verkauft

Wer da wohl alles in welcher Form von profitieren wird?

Von der Bevölkerung auf jeden Fall keiner - das steht schon mal fest!

 

 

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/774958/Bund-verkauft-den-Hafen.html

 

Duisburg

Bund verkauft den Hafen

VON THOMAS REISENER - zuletzt aktualisiert: 27.10.2009 - 07:24

 

Duisburg (RP) Der Bund will seine Anteile an Europas größtem Binnenhafen abgeben. Als Käufer im Gespräch sind neben der Deutschen Bahn und deren Tochter Schenker auch Hochtief und deren Tochter Aurelis.

Als Hartmut Mehdorn im April wegen einer Spitzelaffäre den Chefsessel der Deutschen Bahn abgeben musste, wird in Duisburg jemand die Faust in der Tasche geballt haben: Erich Staake, Chef der Duisburger Hafen AG (”Duisport”). Denn nach Informationen unserer Redaktion war der Deal im April schon so gut wie perfekt: Über eine Tochter wollte die Bahn bei Europas größtem Binnenhafen einsteigen und das außergewöhnlich erfolgreiche Geschäft der Duisburger mit frischem Geld auf die Überholspur bringen. Aber dann stürzte zuerst Mehdorn und wenig später die Bundesregierung. Die hatte Mehdorn die Anteile des Bundes am Duisburger Hafen verkaufen wollen. Doppeltes Pech für Staake.

Die gute Nachricht für ihn: Auch die neue Regierung will ihre Anteile verkaufen. Möglichst immer noch an die Deutsche Bahn. “Die Bahn ist auch für die neue Regierung der bevorzugte Käufer”, hieß es gestern in Verhandlungskreisen gegenüber unserer Zeitung. Nicht nur, weil Bahn und Hafen sich im Gütergeschäft gut ergänzten. Ihr Vorteil sei auch, dass sie als Staatsbetrieb nur in abgeschwächter Konkurrenz zu den über 50 privaten Transport- und Logistikfirmen stehe, die sich inzwischen am Duisburger Hafen angesiedelt haben.

Um das Unbehagen der übrigen Hafenkunden zu besänftigen, soll die Bahn zudem nur indirekt einsteigen: Über eine Tochter wie zum Beispiel das Logistik-Unternehmen Schenker, dass eigenen Angaben zufolge derzeit ohnehin eine Verlegung der Unternehmenszentrale von Essen nach Duisburg erwägt. So ist wohl auch das Dementi des Bahnsprechers zu verstehen: “Die Bahn führt aktuell keine Verhandlungen über den Duisburger Hafen”, sagte der zwar gestern. Auf die Nachfrage, ob dies auch für die Töchter der Bahn gelte, sagte er aber: “Ich spreche nur für das Unternehmen Deutsche Bahn, nicht für die Töchter.”

Im Gespräch ist offenbar auch, die Anteile des Bundes an ein Konsortium um die Deutsche Bahn herum zu verkaufen. Co-Bieter könnten zum Beispiel ein Finanzinvestor und ein Infrastrukturbetreiber sein. Der Name Hochtief soll gefallen sein. Der Essener MDax-Konzern betreibt und entwickelt weltweit Flughäfen – ein Geschäft, dass dem Betreiben eines Hafens durchaus ähnelt. Außerdem hat Hochtief 2007 zusammen mit dem Finanzinvestor Redwood der Bahn die Immobilientochter Aurelis abgekauft. Man kennt sich also durchaus gut.

Hauptsache, es geht schnell. Denn die Geschäfte am Duisport laufen so prächtig, dass Staake dringend Geld für weiteres Wachstum braucht. Der Duisport gehört zu je einem Drittel dem Bund, dem Land NRW und der Stadt Duisburg. Drei glückliche, aber leider eben auch recht mittellose Eigentümer.

Sa
24
Okt '09

Duisburg - Stadt der Armen und Schiesswütigen

Das sind die Dinge in Duisburg, die das Stadtbild mittlerweile tagtäglich prägen.

Aber darüber redet man natürlich nicht.

Für die Politik existiert nur das Stadtzentrum. Hier wird das ganze Geld reingepumpt um sich eine Snobby-Kulisse in Granit mit Spielcasino zu schaffen.

Was jenseits dieser Grenzen passiert interessiert keinen und darüber darf auch nicht geredet werden.

Alles ist doch prima - schaut Euch doch nur unseren schönen neugestalteten Innenhafen an.

Man muss halt dort in seiner Privatjacht hocken und von dort aus die schöne neue Welt betrachten.

Da gibt es keine Probleme …

 

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/772402/Hartz-IV-reicht-nicht.html

Duisburg

Hartz IV reicht nicht

VON ANJA STREICHAN - zuletzt aktualisiert: 21.10.2009

 

Duisburg (RP) 1,7 Millionen Kinder leben in Deutschland von Hartz IV. Auch in Duisburg fehlt es jedem dritten Kind am Notwendigsten. Eine Verhandlung in Karlsruhe könnte jedoch auch für Duisburger eine Wende bringen.

Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben? Mit dieser Frage rund um die Regelsätze von Hartz IV, Arbeitslosengeld II und dem Sozialgeld beschäftigte sich gestern das Bundesverfassungsgericht. Besonders für den Nachwuchs von Hartz IV-Empfängern ist Leben schwer geworden. Kindern bis fünf Jahre stehen 215 Euro, Kindern von sechs bis 13 Jahren 251 Euro und Jugendlichen von 14 bis 17 Jahren 287 Euro im Monat zur Verfügung.

Günter Spikofski, Leiter der Duisburger Tafeln, erlebt tagtäglich, dass bei vielen Familien das Geld für das Nötigste fehlt. “Mittlerweile versorgen wir 3000 Duisburger pro Woche mit Grundnahrungsmitteln. Davon sind 1000 Personen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.”

Er habe die Erfahrung gemacht, dass das Geld bei vielen Familien hinten und vorne nicht reiche.

Geld zum Konsumieren fehlt

“Die Summe, die Hartz IV-Kindern zur Verfügung steht, ist in keiner Weise angemessen. Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich der Regelsatz nach oben verschieben würde”, so der Experte. “Gerade für Jugendliche ist es besonders schwer, mit gerade mal 287 Euro im Monat auszukommen. Schließlich werden sie zum einen motiviert zu konsumieren und zum anderen wird das Geld immer weniger.”

Andreas Fateh, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Duisburg, begrüßte die Verhandlungen in Karlsruhe. “In manchen Stadtteilen sind 40 Prozent aller Kinder von Armut betroffen. Ich hoffe, dass nach den Verhandlungen die Regelsätze des Sozialgeldes angepasst werden, denn die Kinder sind die Schwächsten der Gesellschaft. Sie haben keine Schuld an ihrer schlechten Lage.”

Vielen Kindern sei durch das fehlende Geld selbst ein Mindestmaß an gesellschaftlicher Teilhabe unmöglich: “Manche gehen zu keinem Kindergeburtstag mehr, weil sie sich schämen, kein Geschenk kaufen zu können.” Auch in der Arge werden die aktuellen Verhandlungen mit Interesse verfolgt.

Johanna Muschalik, Sprecherin der Arge, berichtet von zusätzlichen Leistungen, die Familien beantragen können. “Es gibt eine Schulmittelpauschale, die Schülern bis zum 25. Lebensjahr 100 Euro pro Schuljahr gewährt. Bei der Geburt eines Kindes kann zudem eine Erstausstattung beantragt werden und mehrtägige Klassenfahrten können unterstützt werden.”

Geld muss bei Kindern ankommen

Andreas Fateh gab jedoch auch zu bedenken, dass es nicht reiche, allein den Hartz-IV-Beitrag anzuheben. Man müsse auch darauf achten, dass das Geld richtig ausgegeben werde. “Die Familien müssen präventiv begleitet werden, damit das Geld bei Eltern mit Erziehungsdefiziten auch tatsächlich bei den Kindern ankommt.”

 

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/772401/Auch-Geschwister-sollen-zahlen.html

 

Duisburg

Auch Geschwister sollen zahlen

zuletzt aktualisiert: 21.10.2009

 

Duisburg (RP) Für Familien mit Nachwuchs im Kindergartenalter könnte das Leben in Duisburg zukünftig teurer werden. Gestern erging eine Weisung der Bezirksregierung Düsseldorf, dass die Stadt nun auch für Geschwisterkinder einen Kindergartenbeitrag erheben müsse.

Der Ratsbeschluss der dies bisher verhinderte, soll aufgehoben und eine neue Satzung erarbeitet werden.

“Duisburg ist eine Stadt mit Nothaushalt, es müssen alle Möglichkeiten ergriffen werden, um an Geld zu kommen”, erläuterte Stefanie Paul, Sprecherin der Bezirksregierung, den Entschluss aus Düsseldorf. Sollte sich Duisburg weigern, die Gebühren zu erheben, wäre der nächste Schritt der Bezirksregierung diese durch eine Ersatzvornahme selbst zu erheben.

Insgesamt besuchen 13 200 Kinder Duisburger Kitas. Davon sind 4200 vom Beitrag befreit. Für 750 Familien mit mehreren Kindern bedeuten die zusätzlichen Gebühren für Geschwisterkinder eine stärkere finanzielle Belastung. Je nach Länge und Intensität der täglichen Betreuung und dem Jahreseinkommen der Erziehenden, betragen die Kindergartenbeiträge zwischen 20 und 630 Euro im Monat.

“Den Höchstsatz zahlt aber fast niemand in Duisburg”, sagte Anja Huntgeburth, Sprecherin der Stadt Duisburg, gestern. Statt dessen besuchen viele Kinder ihren Kindergarten, ohne dass ihre Eltern einen Beitrag zahlten. Mit der Neureglung würde sich für diese Eltern zwar nichts ändern, andere müssten aber für das zweite oder dritte Kind genau den gleichen Betrag zahlen, wie für das erste.

In allzu naher Zukunft werden Eltern jedoch nicht tiefer ins Portmonee greifen müssen. “Die Satzung muss nach der Weisung der Bezirksregierung bis zum 30. November geändert werden”, erklärte Anja Huntgeburth. Allerdings ist die Stadt nicht bereit, den Beschluss aufzuheben. “Die Stadt wird rechtlich gegen die Weisung aus Düsseldorf vorgehen”, so Anja Huntgeburth.

Die Weisung habe damit keine sofortige Wirkung. “Und eine Klage hat zudem eine weitere aufschiebende Wirkung”, so die Pressesprecherin. Auch vor Nachzahlungen müssen sich Eltern voraussichtlich nicht fürchten. Anja Huntgeburth dazu: “Diese sind zumindest nicht von der Bezirksregierung angekündigt worden.”

 

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/771189/Tausend-Rocker-auf-dem-Friedhof-versammelt.html

Duisburg/ Gelsenkirchen

Tausend Rocker auf dem Friedhof versammelt

zuletzt aktualisiert: 17.10.2009 - 13:36

 

Duisburg/ Gelsenkirchen (RPO) Rund 1000 Motorrad-Rocker haben in Gelsenkirchen Abschied von dem 32-Jährigen genommen, der am 8. Oktober in Duisburg erschossen wurde. Am Morgen hatte sich von Duisburg aus ein Tross mit rund 500 Motorrädern in Richtung Friedhof in Bewegung gesetzt. Die Polizei war im Großeinsatz.

Im Vorfeld hatte es Befürchtungen gegeben, der Rocker-Streit zwischen dem Club “Bandidos”, dem der erschossene 32-Jährige angehörte, und den rivalisierenden “Hells Angels” könnte eskalieren. Der Grund: Der mutmaßliche Mörder des “Bandidos”-Mitglieds gehört den “Hells Angels” an.

Mo
19
Okt '09

Junges Duibsurg lädt zur Sprechstunde

Das Wählerbündnis JUNGES DUISBURG veranstaltet eine Bürgersprechstunde im Finkenkrug. Dort stehen Ratsherr Stephan Krebs (24), sowie die beiden Mitte-Vorstandsmitglieder Oliver Beltermann (25), aus Neudorf  und Felix Feykes (19) aus Duissern Rede und Antwort. Es würde uns freuen, wenn Ihr vorbeikommt!

So
11
Okt '09

Wählergemeinschaften arbeiten jetzt Hand in Hand

Die Kommunalwahl vom 30. August dieses Jahres hat dem Wählerwillen nach gleich fünf
Wählergemeinschaften mit einem einzelnen Ratsvertreter ins hohe Haus der Stadt Duisburg entsandt.
Drei dieser unabhängigen Ratsherren wollen sich jetzt als Fraktion mehr Gehör gegenüber den großen
Parteien verschaffen und schließen sich zusammen – zur Fraktion: Duisburger Wählergemeinschaften
(kurz: DWG).

Das 2004 gegründete und auch im alten Rat bereits vertretene Wählerbündnis „Duisburger Alternative
Liste“ (DAL), ist durch Ratsherrn Rainer Grün (42) ebenso mit von der Partie wie das neue
Wählerbündnis „Sozial. Gerecht. Unabhängig.“ (SGU), vertreten durch Ratsherrn Karlheinz Hagenbuck
(63), der dem Rat allerdings bereits seit 1986, damals noch für die SPD, angehört. Dritter im Bunde ist
Stephan Krebs (24) vom neuen Wählerbündnis „Junges Duisburg“ (JUDU), der nach erstmaliger
Kandidatur auch sofort einzog und nun sogar zum Fraktionsvorsitzenden gewählt wurde.

„Wir haben in intensiven Gesprächen innerhalb der letzten Wochen ausgelotet, ob es inhaltlich und
menschlich passt“, erklärt Fraktionsvorsitzender Krebs, „und das tut es!“ Der Grund zur
Fraktionsbildung sei indes für alle drei Ratsherrn in diesen Gesprächen von Anfang an der Selbe
gewesen: „Als Fraktion besitzt man mehr Stimmengewicht und wird von den großen Parteien eher
wahrgenommen. Das hilft unsere inhaltlichen Vorstellungen umzusetzen“, so Ratsherr und
Fraktionsschatzmeister Karlheinz Hagenbuck.

Die Zusammensetzung der neuen Fraktion sei auf den ersten Blick vielleicht überraschend, eigentlich
aber „der optimale Mix aus Erfahrung, Jungblut und Migranten“. Diese Fraktion vertrete wirklich „einen
großen Querschnitt der Duisburger Bevölkerung!“, erklärt Ratsherr Rainer Grün.

Die neue Fraktion DWG will sich allerdings nun nicht an einen Kooperationsvertrag binden und sich
abhängig machen. „Wir werden Politik für die Duisburger machen – fernab der politischen Farbenlehre.
Dafür sind wir angetreten, dafür sind wir gewählt und dafür stehen wir“, so Fraktionschef Krebs
abschließend.

Di
6
Okt '09

November Drain - Alternative Rock Night

Hallo,

am 07.11.2009 findet im Parkhaus Duisburg ein Konzert mit drei Bands statt. Titel der Veranstaltung ist “November Drain - Alternative Rock Night”.

Eine der drei Bands ist THE PUNGE. Zwei Mitglieder der ehemaligen Band LAW bzw. Life After Weekend spielen in dieser Gruppe. THE PUNGE spielen ausschließlich Cover Songs von Bands wie den Foo Figthers, Muse, Radiohead, Life Of Agony und so…

Die anderen zwei Bands sind 4DIVAS und PAPERJACK.

Die Eckdaten zum Event sind wie folgt:

07.11.09 - Parkhaus Duisburg
Bürgermeister-Pütz-Straße 123
47137 Duisburg

Bands: THE PUNGE (ex LAW), Four Divas und& Paperjack
Stil. Alternative Rock, Grunge, Punk, Nu Rock & Metal

Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
VVK. 5,-
AK. 6,-

parkhaus-meiderich.de
thepunge.de

Di
29
Sep '09

Duisburger Gewalt-Alltag

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/763917/Jugendliche-schlagen-15-Jaehrigen-zusammen.html

Jugendliche schlagen 15-Jährigen zusammen

zuletzt aktualisiert: 29.09.2009 - 13:58

Duisburg (RPO) Drei Jugendliche haben am Montagnachmittag auf der Friedrich-Ebert-Straße versucht, einem 15-Jährigen die Geldbörse abzunehmen. Als der Junge sie nicht herausgeben wollte, schlugen die Täter zu.

 

Die drei Jugendlichen schlugen ihm ins Gesicht und gegen den Oberkörper, so dass er zu Boden fiel und kurz das Bewusstsein verlor. Die Täter flüchteten ohne Beute. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0203/280-0.

 

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/763922/Autofahrer-verletzt-Kind-und-fluechtet.html

Autofahrer verletzt Kind und flüchtet

zuletzt aktualisiert: 29.09.2009 - 14:03

Duisburg (RPO) Ein zehnjähriger Junge ist am Montagmittag auf der Dieselstraße angefahren worden. Der Junge hatte nach eigenen Angaben bei Grün eine Fußgängerampel überquert. Ein Auto fuhr ihm über den rechten Fuß, wodurch der Junge zu Fall kam. Der Autofahrer fragte zur kurz nach dem Befinden des Jungen, fuhr dann aber weiter. 

 

Das Auto war rot oder blau, der Fahrer oder die Fahrerin hat nach Aussage des Jungen orangerote Haare. Ein DVG-Busfahrer soll den Unfall beobachtet haben. Der Junge wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Zeugen werden gebeten, sich unter  0203/280-0 zu melden.

 

Sa
26
Sep '09

Höchst vergnügliche Veranstaltung: Hitzefrei an Bord

Ich bin Duisburger Autor. Auf den 31. Oktober möchte ich hinweisen. An diesem Tag findet um 20 Uhr eine musikalische Lesung aus meinen beiden letzten Büchern statt, an der auch Maria Römer, Gerd Debring und Peter Pollak mit Klavier, Schifferklavier und Gitarre) beteiligt sind. Die Überschrift der Veranstaltung, „Hitzefrei an Bord“ verbindet die beiden Buchtitel „Hitzefrei. Lagebericht eines Schulleiters von der pädagogischen Front in Liedern und Gedichten“ und „Planken & Kiele. Dr. Peter Borjans-Heusers Lyrische Bordapotheke“. Ort: Kulturwerkstatt Meiderich, Bahnhofstraße 157 in Duisburg-Meiderich. Nicht nur pädagogisch oder maritim Interessierte (die aber besonders!) werden sich köstlich unterhalten fühlen. Eintritt frei!
Peter Borjans-Heuser

Mi
2
Sep '09

Duisburg - Gewalt ist kaum noch erwähnenswert

Heute findet man in der NRZ auf Seite 33 in einer kleinen Kolumne am Rand den nachfolgenden Artikel, der es offensichtlich noch nicht einmal Wert ist in der Online-Ausgabe www.derwesten.de aufgenommen zu werden (Daher übernehme ich ihn aus der RP).

Es ist halt normal in Duisburg das ein Jugendlicher auf einen Bus schiesst, wenn die Reaktionen der Fahrgäste einem nicht gefallen!

Ein Artikel wie “Einbürgerungstest schreckt nicht ab!” ist da halt bedeutsamer, und verdient eine große Schlagzeile sowie mittige Plazierung auf der gleichen Zeitungsseite.

So etwas braucht man nicht weiter zu kommentieren …

URL: www.rp-online.de/public/article/duisburg/751992/Gescheiterter-Flirt-Bus-Heckscheibe-zerstoert.html

Duisburg

Gescheiterter Flirt: Bus-Heckscheibe zerstört

zuletzt aktualisiert: 31.08.2009 - 18:15

 

Duisburg (RPO) Nachdem ein Flirtversuch zweier Jugendlicher mit zwei in einem Linienbus sitzenden Mädchen scheiterte, zog einer der Jungen eine Waffe und schoss auf die Heckscheibe des Busses. Dabei wurde die Scheibe zerstört, wie die Polizei mitteilte. Personen kamen nicht zu Schaden. Die beiden Täter werden nun gesucht.

Den Angaben zufolge ereignete sich die Tat gegen 10.10 Uhr in Homberg vor der Erich-Kästner-Gesamtschule. Die beiden 14 und 15 Jahre alten Täter hatten offenbar versucht mit zwei Mädchen im Bus zu flirten. Als die gewünschte Reaktion nicht eintrat, zog einer der beiden eine Waffe und zerschoss die Heckscheibe des Busses.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Der Schütze ist etwa 14 bis 15 Jahre alt, 1,60 Meter groß, hat eine kräftige bis dickliche Figur, schwarze kurze glatte Haare, eine auffällig dunkle Hautfarbe und braune Augen. Sein Begleiter, ebenfalls 14 bis 15 Jahre alt, ist 1,60 Meter groß, schlanker als der Schütze, hat ebenfalls dunkle Haare und war mit einem gelben T-Shirt bekleidet.

Hinweise nimmt die Polizei unter Tel.: 280-0, entgegen.

So
23
Aug '09

Junges Duisburg: Plakate zerstört – Schluss mit dem Quatsch!

Das Wählerbündnis JUNGES DUISBURG beklagt ebenfalls – neben den bereits gemeldeten Vorfällen - die offenbar mutwillige Zerstörung von Plakaten im gesamten Stadtgebiet. Es sei unglaublich, mit welcher Systematik einige Menschen durch Duisburg gingen und fremdes Eigentum zerschlagen.

„Es ist gerade für uns ein herber Schlag, wo wir alle Plakate selbst aus eigener Tasche finanzieren“, erklärt der Vorstand des Wählerbündnisses. Im Stadtgebiet seien insgesamt knapp 1000 Plakate aufgehängt worden, von denen einige Dutzend mittlerweile stark beschädigt oder vollständig zerstört seien.

„Wir appellieren an die Täter: Gebt uns eine Chance! Wir sind jedenfalls so fair und sehen vorerst von der Erstattung einer Strafanzeige ab“, erklärt Stephan Krebs, Vorsitzender von JUNGES DUISBURG, „wünschen uns aber - auch im Namen der anderen Parteien - dass jetzt Schluss ist mit diesem Quatsch!“

Fr
21
Aug '09

JUNGES DUISBURG stellt Kandidaten vor!

Knapp zwei Wochen vor der Wahl präsentiert das Wählerbündnis JUNGES DUISBURG auf ihrer Homepage die Kandidaten der Öffentlichkeit. Zusätzlich dazu wurden im gesamten Stadtgebiet etwa 1000 Plakate, übrigens alle privat finanziert, aufgehängt, um den Namen der jeweiligen Ratskandidaten ein Gesicht zu geben.

„Auf unseren Plakaten ist bewusst die Internetseite angegeben, damit sich die Bürgerinnen und Bürger in Ruhe auf unserer Homepage durch die Kandidaten klicken können. Hier findet man zu den entsprechenden Wahlkreisen auch Berufsangaben, Alter, Hobbys und einige persönliche Statements der einzelnen jungen Kollegen“, kommentiert Oliver Beltermann das Vorgehen der jungen Duisburger. Sehr übersichtlich könne man sich auf der Internetseite auch den eigenen Wahlkreis anschauen, die dort nach Stadtbezirken sortiert aufgeführt sind.

Die Plakatfotos zeigten übrigens eindrucksvoll, dass der Namen JUNGES DUISBURG nicht umsonst gewählt wurde: „Mit einem Durchschnittsalter von etwa 23 ½ Jahren sind wir definitiv die jüngste zur Wahl antretende politische Gruppierung Duisburgs. Und das ist gut so!“, ergänzt Vorsitzender Krebs seinen Kollegen. Daher könne man auch getrost den Slogan „Guter Rat ist jung!“ verwenden.

Diese Aussage gebe außerdem die Kernmotivation des jungen Wählerbündnisses wieder: Sie sehen sich als Sprachrohr und Ansprechpartner der Jugend und wollen, dass der Stadtrat sich. „Wir wollen ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger damit nicht angreifen, wir wollen aber, dass der Stadtrat gesund durchmischt ist – auch bezogen auf das Alter!“, erläutert Krebs abschließend.

Mo
27
Jul '09

Junges Duisburg lädt erneut zum Stammtisch

Am kommenden Dienstag den 28.07.2009, um 19 Uhr, veranstaltet das Wählerbündnis JUNGES DUISBURG die zweite Bürgersprechstunde “Mitte” im Finkenkrug (Sternbuschweg 71-73). Rede und Antwort an diesem Abend stehen die Kandidaten für Neudorf, Oliver Beltermann (25) und Duissern, Felix Feykes (19), sowie der Vorsitzende Stephan Krebs (24).
„Die Zulassung zur Kommunalwahl haben wir geschafft - jetzt wollen wir die Probleme der Bürgerinnen und Bürger hören, um ehrliche Lösungen zu erarbeiten“, kommentiert Oliver Beltermann den Stammtisch. Das JUNGE DUISBURG würde sich freuen; möglichst viele Interessierte an diesem Abend begrüßen zu dürfen.

Fr
24
Jul '09

Veranstaltungskalender Duisburg

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02.11.2009 - KASABIAN The West Ryder Pauper Lunatic Asylum
Nach zwei Jahren Kreativpause überrascht die gefeierte Indie-Rockband KASABIAN Tickets aus England mit neuem Album The West Ryder Pauper Lunatic Asylum und gleichnamiger Tournee. In Deutschland stehen vom 28. Oktober bis 4. November Konzerte in Köln, Bochum, Wiesbaden, Hamburg, Berlin und München auf dem Plan.

03.11.2009 - TOM JONES
Der Tiger ist sein Markenzeichen. Seine soulige Stimme, die nach Belieben kräftig oder schmuseweich ihre Wirkung entfaltet, der absolute Erfolgsgarant. Gepaart mit Sexappeal und einem Schuss Ironie sind das die Grundlagen für die seit nunmehr viereinhalb Jahrzehnten andauernde, erstaunliche Karriere von Tom Jones Tickets .

04.11.2009 - VICKY LEANDROS Möge der Himmel Tour 2009
Über 55 Millionen verkaufte Tonträger weltweit, insgesamt 455 Alben, Dutzende davon mit Gold und Platin ausgezeichnet, unzählige internationale Erfolge, wie der Sieg beim Grand Prix d´ Eurovision mit “Aprés toi”. Jetzt kommt VICKY LEANDROS Tickets auf grosse Deutscland Tournee.

09.11.2009 - BERND STELTER Tickets für Mittendrin
Männer verlieren zwischen 40 und 60 die Hälfte ihres Testosteronspiegels. Plötzlich können sie mit dem Kopf denken, und das kennen sie noch nicht, das kommt völlig überraschend, das ist neu für sie. Was macht so ein Mann dann? BERND STELTER Tickets

12.11.2009 - APOPTYGMA BERZERK
“Future Pop” nennen die vier Norweger ihren Stil und lassen darin auch “reale” Instrumente wie Gitarre und Schlagzeug mit einfließen. Spätestens seit ihrem 2006er Charterfolg “Shine On” sind APOPTYGMA BERZERK Tickets auch einem großen Publikum bekannt geworden.

13.11.2009 - WWE SMACKDOWN Undertaker’s Rest in Peace Tour - Tickets
Mit seiner perfekten Mischung aus Action und Entertainment zieht Professional Wrestling Millionen Menschen in seinen Bann. Nach fast einjähriger Pause kommen die gefeierten Smackdown-Protagonisten im November wieder nach Deutschland. WWE SMACKDOWN Tickets

14.11.2009 - THE CHIPPENDALES Only The Best Tour 2009
Oft kopiert, doch nie erreicht genießen die Chippendales heute den ersten Platz weltweit im Frauenentertainment. SichernnSie sich rechtzeitig Ihre THE CHIPPENDALES

16.11.2009 - A-HA “Foot Of The Mountain” Tournee 2009
Die norwegischen Pop-Könige haben den Berg des Erfolges längst bestiegen. Beim Titel des neuen Albums stellt sich A-HA Tickets an den Fuss des Hügels! Auf jeden Fall geht es 2009 auf grosse Deutschlad Tour.

22.11.2009 - DIETER NUHR Nuhr die Ruhe
DIETER NUHR Tickets gehört nach neuesten medizinischen Erkenntnissen zu den lebenden Künstlern dieses Landes. Erstes Rumblöken ist seit den sechziger Jahren belegt.

29.11.2009 - THE PRODIGY Invaders Must Die Tour
Nach eine längeren Pause melden sich THE PRODIGY Tickets mit ihrem fünften Album “Invaders Must Die” zurück. Wie dieses klingen wird, davon können Sie sich im März 2009 überzeugen, wenn die Briten wieder in Deutschland unterwegs sind.

05.12.2009 - XAVIER NAIDOO Waldbühne Berlin
Es ist die Konzert-Überraschung im Sommer: Die Söhne Mannheims und XAVIER NAIDOO Tickets solo treten an zwei aufeinander folgenden Tagen live in Berlin auf der legendären Waldbühne auf.

12.12.2009 - HANS WERNER OLM Der Olm Knall
Jetzt geht’s wieder zur Sache: Denn Show must go Olm! Mit seinem neuen Live-Programm “Der Olm Knall”st HANS WERNER OLM Tickets , der Bruce Willis der deutschen Comedy-Szene, 2009 auf Deutschland-Tour.

20.12.2009 - FLER FLER Vorverkauf und Bushido “Carlo Cokxxx Nutten 2″-Tour
FLER im Dezember mit neuem Album und zusammen mit Bushido auf Tour! 2009 ist DAS Jahr für Sonny Black und Frank White. Nach fünf Jahren Beef haben sich Bushido und FLER Vorverkauf wieder versöhnt und den alten Streit begraben. FLER hat sich durchgesetzt und behauptet sich mit aggressivem Potential in seinem harten, klaren Rap. Er ist ein Playboy, durch ihn bekommt die Neue Deutsche Welle eine völlig neue Bedeutung.

30.12.2009 - DIE HAPPY Four and More unplugged Teil 3
Die Mischung aus harten Gitarren, Alternative, Pop und dem Gefühl für Groove lässt den Hörer nicht mehr los. Ganz gleich welchen Song man hört, jeder einzelne besticht durch unglaubliche Energie, einer Mordsproduktion und hat jede Menge Herzblut. DIE HAPPY Tickets

09.01.2010 - DEPECHE MODE Deutschland Tournee 2009
Dieses Konzertereignis ist ein Muss! DEPECHE MODE Tickets haben eine ganze Generation von Musikern stilbildend geprägt und ihr Publikum durch den einzigartigen Sound in ihren Bann gezogen! Im Juni 2009 keht die Formation um Dave Gahan auf die deutschen Stadion zurück! Unbedingt hingehen!

14.01.2010 - SALTATIO MORTIS Mittelalter-Rock vom Feinsten
Die stetig wachsende Fangemeinde wartet gespannt auf die Rückkehr der heißgeliebten Spielleute von SALTATIO MORTIS Tickets .Die sympathischen Mittelalter-Rocker sind wieder am Start: und rockt wie eh und je.

25.01.2010 - ENTER SHIKARI Tournee 2010
Jäger eines neuen musikalischen Schatzes, den die Szene ‚Trancecore’ taufte, eine Mischung aus wütend-gettgart-plus.de/tom-jones-2009-greifender Trancemusik – eine Verbindung, die gegensätzlicher kaum sein könnte. Mit ihrem aktuellen Werkund der international erfolgreichen Single spielt ENTER SHIKARI Tickets einige Konzerte in Deutschland.

29.01.2010 - EMILIANA TORRINI “Jungle Drum” Tour 2009
Bisher arbeitete die in Island aufgewachsene Halbitalienerin EMILIANA TORRINI Tickets nach dem Motto “Gut Ding will Weile haben”: Nach dem 1999er Debüt “Love In The Time Of Science” dauerte es 6 Jahre, bis 2005 ihr Album “Fisherman’s Woman” erschien.

29.01.2010 - HELGE SCHNEIDER Komm, hier haste ne Mark!
Komm, hier haste ne Mark! HELGE SCHNEIDER Tickets bringst sein unglaubliches neues Programm auf die Bühne. Nicht verpassen und rechtzeitig die begehrten Tickets sichern.

30.01.2010 - RAY WILSON Stiltskin “Propaganda Man”
Weltweit bekannt geworden, ist der gebürtige Schotte RAY WILSON Tickets als Mitbegründer der britischen Grunge - Sensation “Stiltskin”, vor allem aber als Sänger der Rocklegende “Genesis”, mit der er 1997 das Album “Calling All Stations” einspielte.

31.01.2010 - WISHBONE ASH 40th Anniversary Tour
Unvergessen sind ihre großartigen Alben Argus oder There’s The Rub mit Klassikern wie “Blowin’ Free”, “The King Will Come”, “Warrior”, “Persephone” oder “F.U.B.B.”. WISHBONE ASH Tickets einzigartige Mischung aus zwei gleichberechtigten Gitarristen diente als Vorlage einer kompletten Stilrichtung.

03.02.2010 - HERBERT KNEBEL “Ich Glaub, Mich Holnse Ab” “Affentheater: Love is in Sie Er ” “Ich glaub, ich geh kaputt…! “
Sarkastisch, aber immer mit Charme geht HERBERT KNEBEL Tickets unserem Alltag auf den Grund, hat uns eine Menge darüber zu sagen und manchmal eben auch nicht. Aber in jedem Fall sagt er es komisch!

07.02.2010 - TNA WRESTLING TOUR GERMANY 2009
Sie verkaufen die größten Hallen der Welt aus und ziehen Millionen Menschen vor den Bildschirmen in ihren Bann – die Wrestling Legends Stars von World TNA WRESTLING Tickets Entertainment! Am 21. März 2009 kommen nun mehr als zehn ehemalige Superstars der WWE (früher WWF – World Wrestling Federation) nach Europa oder besser nach Deutschland um sich wieder einmal im Ring zu präsentieren.

20.02.2010 - VOLKER PISPERS Bis neulich
Aufmerksam, intelligent und konsequent beobachtet VOLKER PISPERS Tickets die weltpolitische Situation. Und setzt die Widersprüche, die ihm dabei ins Auge fallen höchst sprachgewandt und vor allem in rasender Geschwindigkeit in Text um.

05.03.2010 - PRINZ PI Neopunk Tour
Natürlich ist PRINZ PI Tickets größenwahnsinnig. Natürlich will er die Welt retten und selbstverständlich hält er sich für völlig unverstanden von seinen Mitmenschen. Während die Leute seine einzigartige Musik feiern, laboriert PRINZ PI in seinem Keller bereits an den neusten Ideen.

13.03.2010 - RUNRIG “On the Road Tour” 2010
RUNRIG Tickets sind Garanten für eindrucksvolle, emotionale Konzerterlebnisse, bei denen die Fans schottische Fahnen schwingen und selbst in Deutschland die englischen und auch (fast fließend) die gälischen Texte mitsingen können.

19.03.2010 - CLAUDIA JUNG
Rund 20 Alben hat CLAUDIA JUNG Tickets bis heute veröffentlicht, fast alle erreichten Gold- und Platinstatus. Zudem erhielt sie fünfmal die Goldene Stimmgabel und zweimal den deutschen Musikpreis ECHO. Lassen Sie sich von CLAUDIA JUNG und Band musikalisch verführen!

27.03.2010 - HEINZ RUDOLF KUNZE & Purple Schulz
“Gemeinsame Sache” heißt der Titel des Programms, mit dem Heinz Rudolf Kunze Tickets und Purple Schulz auf Tournee sind. Durch die Zusammenarbeit mit Purple Schulz ist ein sehr eingängiges, unterhaltsames Programm entstanden, in dem viel Altbekanntes und fast Vergessenes aus über 25 Jahren beider Künstler, aber auch einiges Aktuelles dargeboten wird.

22.04.2010 - EISBRECHER
Das Programming ist das Herzstück der Vision, die EISBRECHER Tickets von modernem Rock haben: interessante Songs, modern verpackt und tanzbar. Schnell Tickets sichern!

24.04.2010 - ULTRAVOX
Erstmals nach 25 Jahren kommen ULTRAVOX Vorverkauf in der erfolgreichen Originalbesetzung mit Midge Ure auf Reunion-Tour. Hierbei machen sie nur einen Stop in Deutschland! Nach der Wiedervereinigung und nur einem einzigen Deutschlandkonzert im vergangenen Jahr, kommen die Briten 2010 gleich für sechs Konzerte zu uns.

01.05.2010 - DAVID GARRETT
Im November 2008 wird er mit seiner Begleiterin Milena Chernyavska “unplugged” zu hören sein - gerade im intimen Rahmen der schönsten Konzertsäle Deutschlands ein unvergleichliches Erlebnis! DAVID GARRETT Tickets wird in seinem neuen Programm unter anderem Werke von L. v. Beethoven, Edvard Grieg und Pablo de Sarasate interpretieren.

16.05.2010 - URSPRUNG BUAM
Die URSPRUNG BUAM Tickets sind längst eine Marke - und was für eine! Im Grunde genommen spalten sie die Volksmusik-Liebhaber in zwei Lager: In Fans und Ahnungslose. Mit ihrer urigen Art sind die drei Musiker aus dem Zillertal unnachahmlich und absolut einzigartig. Markante Stimmen und typische Arrangements machen ihre Musik unverkennbar.

28.05.2010 - JOHANN KÖNIG Total Bock auf Remmi Demmi - Herr König schießt den Vogel ab!
Der Grandseigneur der gepflegten Abendunterhaltung JOHANN KÖNIG Tickets hat mal wieder richtig Bock, seine Zuhörer mit fantastischen Geschichten und Liedern zu begeistern - spritziger, expressiver und absurder als je zuvor.

14.06.2010 - HAGEN RETHER Liebe
Der Mann am Klavier leidet (in mehreren Rollen) am bürgerlichen Leben wie auch den weltpolitischen Zuständen und macht sich Luft in ätzenden Wortkaskaden – stets tagesaktuell. HAGEN RETHER Tickets

30.06.2010 - MARIO BARTH Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch!
Der vierfache Comedypreis-Gewinner MARIO BARTH Tickets vollendet mit seiner brandneuen Live-Show “Männer sind peinlich, Frauen manchmal auch!” die Live-Trilogie zu dem Thema Mann und Frau.

02.07.2010 - U2 Tickets Extravaganza 2010
Uber drei Jahrzehnte rocken Bono und seine Band die Konzertbühnen. Insgesamt 14 Alben hat die irische Band in dieser Zeit veröffentlicht. U2 Tickets . Zu ihren größten Hits zählen “With Or Without You”, “I Still Haven’t Found What I’m Looking For”, “One” und “Beautiful Day”, “Where The Streets Have No Name”.

25.09.2010 - DER FAMILIE POPOLSKI
So gut wie alle Top-Hits der letzten Jahrzehnte sind geklaut! Die eigentlichen Urheber der Songs sind die Mitglieder einer völlig unbekannten, verarmten Musikerfamilie aus Polen: DER FAMILIE POPOLSKI Tickets !

Nichts passendes gefunden in Duisburg !? Schau doch mal bei den Veranstaltungstipps für Moers oder Mülheim An Der Ruhr!

Dort findest Du weitere Tickets und Konzertkartenund natürlich Tickets Vorverkauf online! Nicht verpassen: Die Live Show der Superlative Dino Tickets rechtzeitig sichern! Die Dinosaurier sind zurück.

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Mi
22
Jul '09

JUNGES DUISBURG: McDonalds wäre beste Lösung!

Die Jungen Duisburger sind enttäuscht vom Scheitern des bereits langgeplanten Vorhabens ein McDonalds-Restaurant in Neudorf anzusiedeln. „Seit Jahren ist die Ecke des ehemaligen Monos ein Schandfleck der schleunigst beseitigt werden wollten“, erläutert Oliver Beltermann (25), Ratskandidat vor Ort, „doch jetzt bleibt es wohl vorerst bei der Ruine in der Innenstadt!“

Dabei sei es erstaunlich wie die Verwaltung Hürden aufbaut, wenn es um die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Attraktivierung eines Quartiers geht. „An diesem Standort fahren andauernd Züge vorbei, er wird gekreuzt von zwei Hauptstraßen – Lärmschutz als Auflage ist wichtig, wundert mich an dieser Stelle aber“, erklärt Stephan Krebs, Spitzenkandidat von Junges Duisburg, weiter. Nun gelte es, die Entwicklung dieser ewigen Brache schnellstmöglich „in die Hand zu nehmen“ und McDonalds ein ordentliches Ersatzgrundstück anzubieten. „Damit auch Duisburgs Innenstadt endlich einen McDrive hat!“, so Krebs abschließend.

Fr
17
Jul '09

Junges Duisburg hat Wahlvorschlag eingereicht

Wir haben am heutigen Montagabend unseren Wahlvorschlag mitsamt aller Kandidaturerklärungen und Unterstützerunterschriften im Wahlamt eingereicht. Die Unterlagen werden dort derzeit auf Gültigkeit und Vollständigkeit geprüft - wir halten Euch natürlich auf dem Laufenden.

Eines möchten wir aber den vielen UntersützerInnen, die uns ihre Unterschrift gegeben haben schon jetzt sagen:

Danke!

Mo
6
Jul '09

Duisburg - Schein und Sein

So sehen die waren politischen Verhältnisse aus!

In Duisburg versucht sich die SPD nun noch damit herauszuputzen das sie gegen das Kohlekraftwerk sind.

Stehen allerdings ähnliche Entscheidungen in Duisburg an, dann wird natürlich genauso gegen den Bürger entschieden.

Politik im Sinne des Bürgers wird nur verkündet, wenn es wahlkampftechnisch hilfreich ist und finanziell keine eigenen Vorteile verloren gehen.

http://nuv-online.de/?p=720

Politik ist nämlich erneuerbar.

Der Krefelder Rat hat sich ja in Mehrheit (52/10) gegen den Klimaschutz entschieden und in namentlicher Abstimmung den Weg für das Steinkohlekraftwerk im Chempark Krefeld Uerdingen freigemacht. Mit den Stimmen von SPD, CDU, FDP und dem Krefelder Kreis KK/ Freie Wähler votierte der Rat für die Aufhebung des Bebauungsplanverfahrens, das der Stadt Krefeld eine Handhabe gegen das Kohlekraftwerk gegeben hätte.

JUNGES DUISBURG räumt erneut auf!

Die Aktionsreihe: „JUNGES DUISBURG räumt auf!“ des gleichnamigen Wählerbündnisses geht in die zweite Runde. Erneut suchten sich die jungen Duisburger – in Kooperation mit der „Initiative für ein Sauberes Duisburg e.V.“ – einen beliebten und bekannten Ort in Duisburg aus, um ihn von Müll und Unrat zu befreien: Den Gördeler Park in Duissern.

Nachdem der Auftakt in der vergangenen Samstag an der Sechs-Seen-Platte im Duisburger Süden stattfang, ging das Wählerbündnis dieses Wochenende in die Innenstadt. „Besonders in der dicht bebauten Innenstadt sind Grünflächen für die Bürgerinnen und Bürger Gold wert!“, erklärt Stephan Krebs den Einsatz der jungen Leute. Tatsächlich konnte das neue Wählerbündnis, welches zur Kommunalwahl in diesem Jahr antritt, erneut säckeweise Müll aus der Parkanlage sammeln. „Wir hoffen den Duissernern damit einen kleinen Gefallen getan zu haben“, kommentiert Felix Feykes, Ratskandidat vor Ort, die Aktion.

Die nächste Aufräumaktion wird sich im Duisburger Norden abspielen, „und danach nehmen wir uns die Spielplätze vor!“, so Krebs.

Mi
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Jul '09

JUNGES DUISBURG sucht neuen Namen für „Duisburger Freiheit“

Das Wählerbündnis JUNGES DUISBURG steht dem gewählten Namen „Duisburger Freiheit“ für das neue Projekt auf dem alten Güterbahnhofsgelände sehr skeptisch gegenüber. Nach anfänglichen Irritationen über den Namen starteten die jungen Duisburger eine Internetumfrage – und das Ergebnis bestätigt ihre Skepsis: „3 von 4 Teilnehmern an dieser Umfrage waren mit dem Namen überhaupt nicht zufrieden oder fanden ihn zumindest verbesserungsfähig!“, erklärt Stephan Krebs, Vorsitzender des Bündnisses.

Das Ergebnis überraschte die Mitglieder von JUNGES DUISBURG nicht: „Warum lehnt sich Duisburg mit dem Namen auch an zwei deutsche Großstädte an? Wir brauchen uns doch nicht hinter etablierten Metropolen verstecken, sondern sollten etwas Eigenes machen!“, erklärt Oliver Beltermann, stellv. Vorsitzender.

Jetzt will das neue Wählerbündnis die Bürgerinnen und Bürger über den Namen entscheiden lassen und sucht dafür neue Vorschläge. Jeder Bürger solle dabei die Möglichkeit haben einen Namensvorschlag einzureichen, der dann in den zuständigen Ausschuss weitergeleitet wird. „Sollte das nicht reichen muss eben ein Bürgerentscheid her!“, erklärt Marcel Pinto Abrantes, ebenfalls stellv. Vorsitzender. Namensvorschläge sollen an vorschlag@junges-duisburg.de gesendet werden.