Link

Duisburger Politik und Verwaltung treiben Flächenfraß im Duisburger Süden mit Druck voran. Dazu Stellungnahmen / Offene Briefe des Bürgervereins Huckingen zum geplanten Neubaugebiet „Am Alten Angerbogen“:

http://www.bv-huckingen.de/documents/AngerbogenbebauungOffenerBrief.pdf

http://www.bv-huckingen.de/documents/AngerbogenbebauungEinspruchv2.pdf

Inklusion nach dem Gießkannenprinzip – Nein Danke!

An der Hebbelschule in Duisburg Neudorf gibt es schon seit 20 Jahren ein erfolgreiches Modell für Inklusion, also das Gemeinsame Lernen für Kinder mit und ohne Beeinträchtigung. Doch dies ist nun durch die Abordnungen der Sonderpädagogen durch das Duisburger Schulamt in großer Gefahr. Bitte helfen Sie uns dies mit ihrer Unterschrift zu verhindern. Die Kinder brauchen unsere Unterstützung um ihren Unterricht in gewohnter Art und Weise sinnvoll fortzuführen.

https://www.openpetition.de/petition/online/petition-gegen-die-abordnungen-der-sonderpaedadogen-an-der-gemeinschaftsgrundschule-hebbelstrasse

Weitere Information gibt es dazu auch hier:
https://www.facebook.com/ElternprotestHebbelschule
http://www.stadt-panorama.de/ausgaben/du-city/inklusion-per-gie-223-kanne-aid-1.5452825
http://www.lokalkompass.de/duisburg/leute/ggs-hebbelstrasse-elternpetition-gegen-die-abordnung-von-sonderpaedagogen-d589830.html

Selbstbedienungsmentalität in Duisburg

Die Grundsteuer wurde in Duisburg in den letzten 5 Jahren um 71% erhöht und erreicht nun den Spitzensatz in NRW.
Einsparungen auf Seiten der Verwaltung und Politik werden natürlich nicht umgesetzt!
Gewinne aus Gesellschaften die der Privatisierung von Steuereinnahmen dienen, sind natürlich auch nicht davon betroffen.

Wohnen in Duisburg gehört also zu den edelsten Dingen die man sich leisten darf.
Die Nebenkosten sind schon lange keine Nebenkosten mehr und wohnen in Duisburg wird immer unbezahlbarer!

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/duisburger-rat-beschliesst-erhoehung-der-grundsteuer-auf-855-prozent-id10073996.html

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/duisburger-startet-online-petition-gegen-grundsteuer-id10143771.html

Hier kann bis zum 05.02.2015 immerhin eine Petition gegen die Steuererhöhung unterschrieben werden:

https://www.openpetition.de/petition/online/nein-zur-beschlossenen-grundsteuererhoehung-b-durch-die-rot-rot-gruene-ratsmehrheit-in-duisburg

Leider nur ein Tropfen auf den heissen Stein …

http://www.vdi-nachrichten.com/Technik-Wirtschaft/Tickende-Zeitbombe-Gift-im-Schacht-Nr-43

Anfang Oktober fanden im NRW-Wirtschafts- und Umweltministerium Gespräche wegen der Grundwassergefährdung durch Giftmüll statt. Denn die RAG hatte in den 1990er-Jahren ca. 700 000 t toxische Filterstäube aus Müllverbrennungsanlagen in stillgelegten Zechen gelagert.

„Es gehört schon eine gewisse Kaltschnäuzigkeit dazu, ein konzentriertes Gift-Abfall-Gemisch wieder großräumig in der Umwelt zu verteilen und möglicherweise riesigen Grundwasserleitern zugänglich zu machen“, meint Friedrichs. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) spricht von einer „gigantischen tickenden Zeitbombe“.

 

Wieder eine typische Ruhrgebietsgeschichte die zeigt wie dort vorgegangen wird …
Dies ist nur die Spitze des Eisbergs!
PCB und Dioxin wurde ja bereits schon öfter in Duisburgs Nahrung gefunden:

 

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/sued/gruenkohl-aus-dem-duisburger-sueden-ist-mit-pcb-belastet-id8493919.html

Grünkohl aus dem Duisburger Süden ist mit PCB belastet

27.09.2013
Duisburg. Die Stadt und das Landesumweltamt warnen vor Grünkohl aus dem Duisburger Süden. Die Behörden erneuern ihre Verzehrempfehlung von 2002 und raten dazu, auf das Gemüse aus heimischem Anbau zu verzichtet. Das beliebte Gemüse ist mit PCB belastet.Grünkohl aus dem Duisburger Süden ist mit PCB belastet | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/sued/gruenkohl-aus-dem-duisburger-sueden-ist-mit-pcb-belastet-id8493919.html#plx2082257221

Dioxin-Eier auf Duisburger Kinderbauernhof entdeckt

5. April 2012
Die Messergebnisse des Hofs sowie eines anderen Duisburger Bio-Hofs lagen bereits Mitte März vor – der vorösterliche Verkauf aber ging weiter, bis das Land am Mittwoch Sperrung der Betriebe anordnete.

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Duisburg – Götz George äussert sich zu den Zuständen in Duisburg

http://www.spiegel.de/kultur/tv/goetz-george-in-loverboy-interview-ueber-horst-schimanski-a-930649.html

George: Im gewissen Sinne. Neben dem aufgehübschten Duisburg gibt es in der Stadt inzwischen Orte, die sind so heruntergekommen, da willst du wirklich nicht mit dem Filmteam anrücken. Traurig verwahrloste Gegenden, wo kein Mensch zu sehen ist und alle Häuser vernagelt sind. Es wäre blanker Voyeurismus, sich daran zu weiden. Das war früher anders, da waren immer Menschen auf der Straße, da war immer was los. In der Gemeinschaft ließ sich so manche Zwangslage überstehen. Heute herrscht totale Vereinzelung.

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/schimanski-schimpft-goetz-george-zieht-ueber-duisburg-her-id8641677.html

Götz George zieht ab. Über Duisburg, das sich im Zentrum verwechselbar mache und an den Rändern verkomme.

Inzwischen stellen auch schon Prominente die Misstände und Korruption in Duisburg fest …

dem Ärger mal Luft machen

Hallo liebe Duisburger,

als ich vor kurzem diesen Blog besuchte, erwartete ich zuerst eine Seite, die sich vor Lobpreisungen über die Stadt kaum retten kann. Doch entgegen dessen war ich überrascht, dass durchaus viel gerechtfertigte Kritik ausgeübt wird.

Dieser Blog bietet also eine Plattform, auch negative Kritik zu äußern und vielleicht sogar ein Medium, das durch qualifizierte Diskussion erste Lösungsansätze zu erreichen versucht (das fände ich zumindest sehr sinnvoll ;-)). Deswegen denke ich, für viele von Euch könnte die folgende Homepage durchaus interessant sein:

http://www.wutpunkte.de/

Da ich beruflich öfter am Niederrhein unterwegs bin habe ich, sowohl im Radio als auch in Zeitungen, die Berichterstattung über das Projekt verfolgt und mich letztendlich dazu entschlossen diese Seite auch mal zu besuchen. Ich war überrascht wie viele Funktionen die Seite bietet und wie viele Menschen, die gleichen ‚wutpunkte‘ wie ich vorstellen. Im Grunde geht es darum, auf einer Karte Punkte zu markieren, die einen stören: sei es eine unübersichtliche Kreuzung, ödes Nachtleben, unsinnige Großprojekte der Stadt und so weiter.. Als angemeldeter Nutzer kann man sich dann Mitstreiter suchen und mit diesen diskutieren. Ich persönlich finde das Projekt sehr interessant und denke, es hat durchaus Potenzial. Darum meine Empfehlung für Euch 🙂 Viel Spaß beim Durchklicken.

Duisburger Orte mit einer besonderen Geschichte gesucht

Hallo Duisburger,

gemeinsam mir einem Freund suche ich Duisburger Orte mit einer besonderen Geschichte oder einem besonderen Hintergrund, Orte, an denen irgendetwas passiert ist, von dem man erzählen kann. Diese Geschichten möchten wir sammeln und ein Buch daraus machen. Wenn euch nix dazu einfällt, fragt Oma, Opa, Papa, Mama, Onkel und Tanten. Vielleicht fällt denen ja ein Ort in Duisburg ein, an dem etwas besonderes passiert ist.

Wir würden uns freuen, wenn ihr uns mit soclhen Geschichten unterstützt. Sollte das Buchprojekt gelingen, werden selbstverständlich die Namen von allen, die uns beim „Geschichtensammeln“ geholfen haben, ebenfalls im Buch erwähnt.

Liebe Grüße

Dieter

www.dieter-ebels.jimdo.com

Al-Qaida-Anhänger war Lehrer in Duisburg

http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/duisburg/nachrichten/al-qaida-anhaenger-war-lehrer-in-duisburg-1.2984263

Duisburg (RP). Unbehelligt von Behörden hat ein bekennender Salafist, dem Kontakte zum Terrornetzwerk Al Qaida nachgesagt werden, ein halbes Jahr lang an einer Duisburger Berufsschule unterrichtet. Marcel K. war Anfang des Jahres von der zuständigen Düsseldorfer Bezirksregierung als Quereinsteiger für das Fach Elektrotechnik an der Schule eingestellt worden.

 

Wo sonst wenn nicht in Duisburg?

Deutschlands größter Slum: Das Ruhrgebiet

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-ulfkotte/deutschlands-groesster-slum-das-ruhrgebiet-als-unruhegebiet.html

Das Ruhrgebiet war einst der Taktgeber des deutschen Wirtschaftswunders. Heute ist es der Taktgeber des deutschen Niedergangs.

Das Ruhrgebiet ist inzwischen ein Paradies für zugewanderte Kriminelle. Das sieht ja inzwischen auch die Polizei so. Das Ruhrgebiet ist jetzt Deutschlands größter Slum.

Für fünf Euro die Stunde werden junge Zigeunerkinder in den Hinterzimmern orientalischer Teestuben zum Missbrauch angeboten. Das ist heute die multikulturelle Realität im Ruhrgebiet. Und seit Jahren schon haben Polizisten Angst, wenn sie in den orientalischen Vierteln auf Streife gehen müssen. In vielen Teilen des Ruhrgebiets haben Ausländerbanden die Macht übernommen….

Wie gut haben es da doch jene, die das Ruhrgebiet inzwischen verlassen haben und sich selbst auf die kommenden Krisen vorbereiten.

Dem kann ich mich nur noch anschliessen!
Seitdem ich Duisburg verlassen habe geht es mir so gut wie noch nie!
Alleine schon gesundheitlich ist es binnen kurzer Zeit spürbar aufwärts gegangen.
Die Lebensqualität hat drastisch zugenommen.
Und ich darf mich auch wieder als Deutscher unter Deutschen fühlen – das ist in Duisburg unmöglich geworden.
Wenn ich nun mal in Duisburg vorbeischaue, dann sieht man immer deutlicher den sozialen Abstieg.

Ich wünsche allen dort die das nicht sehen wollen viel Spaß noch!

 

Ein neuer ambulanter Pflegedienst in Duisburg KUSEP

Ambulanter Pflegedienst in Dusiburg und MoersIn Duisburg-Laar hat ein neuer Pflegedienst eröffnet, der sich neben der allgemeinen Grundpflege, Behandlungspflege und Betreuung auch auf das Thema kultursensible Pflege spezialisiert hat. Also auch im Falle einer Demenz können z.B. Menschen weiterhin aktiviert werden, die sich an die deutsche Sprache nicht mehr erinnern können und nurnoch ihre Muttersprache sprechen. Der Dienst versteht sich aber nicht als ausschließlich auf Bedürfnisse hier lebender Migranten ausgerichtet. Das Team ist vieltfältig, durchweg freundlich und professionell und hilft mir bei der Versorgung meiner Schwiegermutter in Duisburg-Mitte.

Im Internet ist die Kultursensible Pflege GmbH unter: www.kusep.de zu finden.

Adresse:

KUSEP Kultursensible Pflege GmbH
Emscherhüttenstr. 11
Tel. 0203 – 985 91 117
Fax 0203 – 985 91 969
eMail info@kusep.de

www.kusep.de


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Bauen mit Verstand

Hallo Duisburger,

das Unternehmen Striebing und Kramp hat schon einige Häuser erfolgreich „hochgezogen“. Hier in Duisburg sind auch viele private Bauprojekte dabei.

Einblicke erhaltet ihr auf der Internetseite unter http://www.striebing-kramp.de .

Ein erfolgreiches ortsansässiges Unternehmen, das nun noch ein wenig mehr social wird. Striebing und Kramp gibt es nun auch bei Facebook. Was mich daran erfreut sind die Bilder vom aktuellen Projektstatus – das ist, als wär man hautnah beim Hausbau dabei. Besonderes Highlight: das Gewinnspiel. Bei 500 Fans werden insgesamt 5 tolle Preise 3 Mal verlost.

Der Link: http://www.facebook.com/pages/Striebing-Kramp-Bautr%C3%A4gergesellschaft-mbH/109892035804928?sk=app_160430850678443

Die Seite ist noch nicht allzu lang online, kann sich aber schon an rund 260 Fans erfreuen.

Schön, dass man bei Facebook nicht nur mit Partybildern und coolen Sprüchen konfrontiert wird, sondern auch Nützliches erfahren kann.

 

Dieter Ebels: Lola …oder wie man eine aufblasbare Sexpuppe ermordet

Der Duisburger Buchautor veröffentlichte nun nach seinen Krimis einen echten Knaller.  Ist von euch schon jemand beim Lesen vor Lachen vom Sofa gerutscht? Nein? Dann solltet ich folgendes Buch lesen.

Dieter Ebels

Lola …oder wie man eine aufblasbare Sexpuppe ermordet

Heinz, 30 Jahre alt und immer noch männliche Jungfrau, wohnt im beschaulichen Küstenstädtchen Prickenstett. In einem Erotikversandkatalog entdeckt er die aufblasbare Sexpuppe „Lola“ und ist davon überzeugt, dass er mit dieser Lola all seine erotischen Fantasien ausleben kann. Ein Griff zum Telefon und Lola ist bestellt. Es ist der Beginn einer schier unglaublichen Geschichte. Lola schafft es, eine ganze Küstenregion in Unruhe zu versezten. Auch wenn Lola die Titelfigur dieser Geschichte ist, so spielt sie doch nur eine Nebenrolle. In die eigentlichen Hauptrollen schlüpfen die Leute, denen Lola begegnet. Es ist das außergewöhnliche Spektrum der Charaktere, die der Erzählung Leben einhauchen. Dem Leser offenbaren sich humorvoll verpackte Frivolitäten und Obszönitäten, ihm manifestieren sich die oft perplexen Gedankengänge der verschiedenen Persönlichkeiten.Der Roman ist eine Humoreske, deren Situationskomik das Zwerchfell des Lesern bis aufs Äußerste strapaziert, ein Lesevergnügen, das man allerdings nicht ernst nehmen sollte.

Ich habe beim Lesen Tränen gelacht. Das Buch solltet ihr euch einfach nicht entgehen lassen.

 

Mit „Die Bestie von Juist“ schreibt Dieter Ebels seinen zweiten Krimi

Nachdem der Autor Dieter Ebels mit „Das Geheimnis des Billriffs“ sein erfolgreiches Krimidebüt gab, erschien nun mit „Die Bestie von Juist“ eine Fortsetzung. Das Konzept: Der gleiche Kommissar und noch mehr Spannung.

Buchinfo: Die Bestie von Juist, Dieter Ebels, EWK-Verlag, ISBN 978-3-938175-66-8.

Ein Mörder geht um auf Juist. Seine Opfer: Junge, hübsche Frauen. Hauptkommissar Wagner, den Lesern von „Das Geheimnis des Billriffs“ bereits bekannt, ermittelt auf eigene Faust, denn eigentlich ist er weder im Dienst (sondern in Urlaub) noch zuständig. Der Mörder, von Presse längst als „Bestie von Juist“ bezeichnet, erfährt, dass Wagner ihm auf der Spur ist und fokussiert seinen psychopathischen Hass auf die Polizei nun auf den ahnungslosen Kommissar. Ein spannender Krimi mit authentischem Juister Lokalkolorit.

Ein superspannender Krimi.

Duisburg – nur noch eine Stadt zum sterben

Und den Rest der Bevölkerung bringen wir über die Jahre schleichend um!

Wen interessiert das schon …

Der Grenzwert für Chrom der in der Presse genannt wird stimmt übrigens um den Faktor 10 nicht!
Für Chrom liegt der Gernzwert bei 1,7 ng/m³ und nicht bei 17 ng/m³!
Also ist die Belastung in Wirklichkeit um das 25-fache überschritten!

Wer sich selbst ein Bild über die aktuelle Lage machen möchte:

http://www.lanuv.nrw.de/luft/temes/stat.htm

bzw.

http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/einzel.htm

Die Grenzwerte:
http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/beurteilungsma/rechtsvor.htm#tab

 

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Mehr-Emissionen-durch-Boom-id135286.html

Thyssen-Krupp-Bericht : Mehr Emissionen durch Boom

Duisburg, 25.08.2009, Willi Mohrs

 

Einmal im Jahr veröffentlicht Thyssen-Krupp Steel seine Zahlen fürs abgelaufene Geschäftsjahr – ein wichtiger Termin für Aktionäre. Ebenfalls einmal im Jahr veröffentlicht der Stahlriese seinen Nachhaltigkeitsbericht – interessanter Lesestoff, vor allem auch für die Nachbarschaft der Werke.

So ist beispielsweise der Ausstoß von CO2 von 16,7 auf 18 Mio Tonnen gestiegen und der Staubausstoß von 5000 auf 6000 Tonnen im Jahr. Auch Stickoxide verließen vermehrt die Thyssen-Krupp-Stahlproduktion.

 

http://www.linksfraktion-duisburg.de/detailanfumwelt.html?&tx_ttnews[pointer]=2&tx_ttnews[tt_news]=4412&tx_ttnews[backPid]=1211&cHash=8aa6b20c67

Krebserregende Emissionen in Meiderich – Anfrage an den Umweltausschuss am 7.4.08

Ausweislich der Jahreskenngrößen 2006 des LANUV werden an der Meßstation Duisburg –Meiderich die Zielwerte des LAI für Nickel (10 ng/m³) mit 13,4 ng deutlich überschritten, für Chrom (17 ng/m³) mit 40,7 ng/m³ sogar um mehr als das Doppelte.Bei den Tagesmittelwerten der neu errichteten Station Meiderich/Bergstraße ergaben sich alarmierende Werte bis 172 ,86 ng/m³. 

Chrom ist – in seiner 6-wertigen Form – nicht nur ein Kanzerogen, sondern ab einer Konzentration von 50 ng /m³ auch ein Reizgift, dass zu Schleimhautreizungen, Asthma,
chronischer Bronchitis bis hin zur (Chromat-) Lungenfibrose führen kann.

 

http://www.rp-online.de/niederrheinsued/krefeld/nachrichten/Bezirksregierung-zeigt-ThyssenKrupp-an_aid_976179.html

Krefeld

Bezirksregierung zeigt ThyssenKrupp an

VON SEBASTIAN PETERS UND THOMAS REISENER – zuletzt aktualisiert: 16.03.2011 – 11:53

Krefeld (RP) Das Krefelder Edelstahlwerk soll wegen eines verstopften Filters unerlaubte Mengen von Chrom und Nickel in die Luft abgegeben haben. Ausgerechnet auf dem Gelände einer Grundschule wurden alarmierende Werte gemessen.

Nach Erkenntnissen der Bezirksregierung Düsseldorf wurde von dem Krefelder Edelstahlwerk im November 2010 viermal mehr Nickel als erlaubt an die Umwelt abgegeben.

Die Luftbelastung wurde durch eine Messstation auf dem Schulhof der Krefelder Stahldorfschule aufgezeichnet – während des normalen Schulbetriebes. Auch die Feinstaubwerte und der Anteil von Chrom im Freinstaub waren laut Bezirksregierung zeitweilig deutlich erhöht. So ist laut Bezirksregierung Düsseldorf im November 2010 ein Nickelgehalt von über 1200 Nanogramm pro Kubikmeter Luft festgestellt worden. Der „zulässige Zielwert“ liege allerdings bei nur 20 Nanogramm. „Einzig dort einwirkender Emittent“ ist laut Schreiben der Düsseldorfer an die Krefelder Staatsanwaltschaft „das Edelstahlwerk der Firma ThyssenKrupp Nirosta“ gewesen.

Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftat sieht die Bezirksregierung, weil der Elektrolichtbogenofen als Herz der Anlage laut der Behörde „nur unter Einsatz einer voll funktionsfähigen Abgaserfassung und Filteranlage betrieben“ werden darf.

Duisburg – Eine Stadt kann nicht mehr feiern

Selbst für einfache Straßenfeste, die schon seit vielen Jahren problemlos stattfinden, sind die Auflagen nun zu hoch und nicht mehr finanzierbar.

 

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Eine-Stadt-kann-nicht-mehr-feiern_aid_998735.html

Duisburg

Eine Stadt kann nicht mehr feiern

VON HILDEGARD CHUDOBBA – zuletzt aktualisiert: 16.05.2011 – 11:01

Duisburg (RPO) Nach der Katastrophe bei der Loveparade mit 21 Toten haben die Behörden die Bedingungen für die Genehmigungen von öffentlichen Veranstaltungen drastisch verschärft. Davon betroffen wäre auch ein Empfang für den Pokalfinalisten MSV Duisburg.

Hoffnung auf eine Spur Gerechtigkeit

Wie es scheint geht es dem Adolf demnächst doch noch an den Kragen …

Stellt sich nur noch die Frage wie man die restlichen Henkersknechte los wird, die sich alle so schön hinter Ihren Scharfrichter gestellt haben?

 

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/OB-Abwahl-naechster-Versuch-startet_aid_997520.html

Duisburg

OB-Abwahl: nächster Versuch startet

zuletzt aktualisiert: 13.05.2011

Duisburg (RP) Schon in einigen Wochen könnte der nächste Versuch starten, Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) abzuwählen. Möglich machen soll dies eine geänderte Landesgesetzgebung, die das Abwahlverfahren für Bürgermeister erleichtern soll.

Der wesentliche Unterschied: Bisher konnte ein Abwahlverfahren nur eingeleitet werden, wenn mindestens die Hälfte der Ratsmitglieder einen entsprechenden Antrag stellt und der Rat hinterher einen Beschluss mit Zweidrittel-Mehrheit fasst.

Duisburg – Politik mit gekauften Mandaten

So einfach ist es in Duisburg an’s Ruder zu kommen …

 

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Jaeger-macht-einen-Rueckzieher_aid_996242.html

Duisburg

Jäger macht einen Rückzieher

VON MIKE MICHEL – zuletzt aktualisiert: 10.05.2011

Duisburg (RP) Der Spendenskandal bei der Duisburger SPD schwelt schon lange. Erst die monatelangen Querelen zwischen dem Parteivorstand und dem Ortsverein Duissern brachten das Fass zum Überlaufen. Nun soll sich die Praxis ändern.

Die frühere Bundestagsabgeordnete war beim Parteivorstand in Ungnade gefallen, wie berichtet hatte Bärbel Bas den Wahlkreis gegen den Widerstand von Weis übernommen.

Beim Ortsverein Duissern vermutet man, dass sein Mitglied Marcel Lohbeck nur deshalb nicht in beratender Funktion in die Fraktion darf, weil er im Kommunalwahlkampf nicht „freiwillig“ spenden wollte.

In einem Brief vom 8. April, der der Rheinischen Post vorliegt, schreibt Petra Weis an den Vorstand: „In der Zwischenzeit hat Bärbel Bas unserem Vorstandsmitglied Katharina Junk gegenüber die verweigerte Zahlung Marcel Lohbecks als Begründung für die Ablehnung erneut bestätigt.“

Duisburgs Gaddafi allseits beliebt

Kein Kommentar nötig …

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Krach-um-Empfang_aid_987298.html

 

Duisburg

Krach um Empfang

VON HILDEGARD CHUDOBBA – zuletzt aktualisiert: 14.04.2011 – 07:31

Duisburg (RP) Die IG Metall hat am Mittwoch mitgeteilt, dass sie am traditionellen Arbeitnehmerempfang zum 1. Mai im Rathaus nur dann teilnimmt, wenn Oberbürgermeister Sauerland nicht kommt.

Die IG-Metall-Funktionäre wollen nämlich nur dann ins Rathaus kommen, wenn der OB nicht kommt. Sie bestehen auf einem „würdigen“ Empfang und erklären, dieser sei „unsere Veranstaltung und für uns alljährlich ein herausragendes Ereignis“. Genau diese erwartete Würde aber könne Sauerland nicht garantieren. „Unser Vertrauen in Ihre Glaubwürdigkeit und in Ihr Verantwortungsbewusstsein besteht nicht mehr! Dies war aufgrund einer Vielzahl von Ereignissen schon vor der Katastrophe bei der Loveparade so.“ Sein Verhalten nach dem Unglück lasse es nicht mehr zu, „Sie als Oberbürgermeister und damit als ersten Repräsentanten der Stadt Duisburg anzuerkennen“, schreibt Dzudzek.

Duisburg – Das wirkliche Loveparade-Konzept

Der OB ist plangemäß im Amt geblieben und nicht wenige Duisburger halten dies auch noch für gerechtfertigt.
Denen ist wohl nicht mehr zu helfen …

Hier ein wenig Stoff zum nachdenken:

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/loveparade/Neue-Kritik-am-Loveparade-Konzept_aid_961271.html

Duisburg

Neue Kritik am Loveparade-Konzept

zuletzt aktualisiert: 05.02.2011 – 14:41

(RPO) Experten haben am Samstag in Duisburg darüber beraten, wie es zur Loveparade Katastrophe mit 21 Toten am 24. Juli 2010 kommen konnte. Unter den rund 70 Teilnehmern waren neben Juristen auch Fachleute aus dem Bereich Veranstaltungstechnik.

So führte der Wittener Rechtsanwalt Frank Eikmeier aus, das Veranstaltungsgelände, das sich später als völlig ungeeignet erwies, sei aus wirtschaftlichen Erwägungen ausgewählt worden. Da es eingezäunt werden konnte, sei es möglich gewesen, einer einzelnen Cateringfirma ein Monopol zu sichern.

 

Duisburg – Diktatur ohne Gnade

Nun gibt es doch noch eine Entschuldigung von unserem Adolf – mit mehr als unglaubwürdiger Verzögerung!

Und mit einer Formulierung wo ich als Angehöriger die zweischneidige Axt auspacken würde …

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/loveparade/Loveparade-Unglueck-Sauerland-entschuldigt-sich_aid_945944.html

„Ich bedauere es sehr, dass ich mich in der Vergangenheit selbst an den Diskussionen über öffentlich-rechtliche Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten beteiligt habe und somit der Situation nach dem Unglück und insbesondere den Gefühlen der Geschädigten nicht gerecht geworden bin“

„Ich möchte mich auch an dieser Stelle ausdrücklich entschuldigen, wenn bei den Betroffenen der Eindruck entstanden sein sollte, dass ich mich meiner Verantwortung entziehen will. Dies war nicht nur nicht beabsichtigt, sondern entspricht auch nicht den Tatsachen“

„Wir müssen die Aufklärung vertrauensvoll den objektiv ermittelnden Behörden überlassen“

„Diese werden zum gegebenen Zeitpunkt die Ergebnisse ihrer Ermittlungen vorlegen. Sollten dann berechtigte Vorwürfe erhoben werden, werde ich mich der Verantwortung stellen und diese auch wahrnehmen.“

Im Klartext: Wenn Ihr mir etwas nachweisen könnt, werde ich gnädigerweise mal über die Verantwortung nachdenken …
Da wird einem einfach nur schlecht!

P.S. Die Duisburger City braucht zunächst erst einmal Politiker die für die Menschen da sind.

Was braucht die Duisburger City?

Hallo ihr Lieben,

z. Zt. stelle ich mir die Frage ob es eine Option für mich ist, den Weg in die Selbständigkeit zu wagen. Da ich was die Richtung angeht recht flexibel bin, frage ich mich:

WAS BRAUCHT DIE DUISBURGER CITY?

Was vermisst ihr an Handel/Dienstleistung im Innenstadtbereich? Wofür fahrt ihr ins Centro, RRZ, in die Essener City etc.?

Was vermisst ihr grundsätzlich auch in der näheren Umgebung und begebt euch im Internet auf die Suche?

Möbel-Outlet, Trinkhalle, Supermarkt, Bekleidung, Dekoration?

Jaaaaa, dies ist eine Umfeldanalyse & über Kommentare würde ich mich sehr freuen.

*************************** Rutscht gut ins Jahr 2011 ***************************

Viel Spaß noch in Deinem Amt Adolf!

Nicht allen Duisburgern ist einfach alles egal oder sind gar dem Stockholm Syndrom erlegen.

Es hat sich eine Gruppe „Aktivisten“ formiert, die deutlich aufzeigt was sich in einer Demokratie gehört.

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/loveparade/Ich-zieh-mir-jetzt-ne-andere-Jacke-an_aid_928964.html

(RP) Aus Protest gegen die Rolle Adolf Sauerlands bei der Loveparade-Katastrophe hat ein Demonstrant den Duisburger OB auf dem Rheinhausener Marktplatz mit Ketchup bespritzt. Die Polizei griff nicht ein.

„Lassen Sie diejenigen, die pfeifen möchten, bitte pfeifen. Die werden sehen, wohin das führt“, sagt er mit brechender Stimme, als sich zwischen Protestlern und empörten Augenzeugen ein Handgemenge zu entwickeln droht.

Einzelne skandieren „Sauerland raus“, Trillerpfeifen tönen, Buh-Rufe kommen auf, und intensiver Ketchupgeruch breitet sich aus. Sauerland will unerschütterlich wirken. „Wir kennen die Protagonisten“, sagt er mit Blick auf die Demonstranten, „da können Sie mit so was rechnen.“ Er will keine Anzeige erstatten: „Das bringt doch nichts.“

So sieht das aus – und zwar aus jeder Perspektive betrachtet!

Aber ändern wird sich natürlich nichts.
Und er wird auch dies weiterhin aussitzen – Hauptsache seine Bezüge sind gesichert.
So ist das mit Menschen ohne Ehre und Verantwortungsgefühl …

Duisburg – Die ersten 100 Tage der offiziellen Diktatur

Wie ich schon prophezeit habe ist der OB und alle anderen im Amt geblieben und inzwischen kräht auch kaum noch ein Hahn nach dieser Geschichte.

Dennoch ist dies für die Bundesrepublik Deutschland ein bedeutendes Ereignis!

Zum ersten Mal in der Geschichte unserer Demokratie hat jemand 21 Menschen auf dem Gewissen und bleibt entgegen der Mehrheit der Stimmen im Amt.
So etwas ist sonst nur in einer Diktatur möglich!

Alle Anläufe den selbstherrlichen Diktator und seine Vasallen zu stürzen sind verpufft.
Seien es Bürgerinitiativen, der Stadtrat oder die Landesregierung. Auch die Justiz steckt mit unter der Decke und hält sich daher schön bedeckt und lässt alles versanden.
Und was nicht versandet das wird ins unendliche ausgebremst und ausgedehnt – eine weitere Spezialität in Duisburg.

Der neueste Anlauf ein Zeichen gegen den OB zu setzen hat wirklich Charme (s.u.).

Wenn jemand zur Rechenschaft gezogen wird dann natürlich der Autor dieses witzigen Schreibens – zum Schutze des Diktators und seiner Henkersknechte.

Ich erinnere mich noch an die Zeitungsausgabe wo offiziell bekannt gegeben wurde das der OB nicht zurück tritt. Auf der gleichen Seite war ein Artikel über den Rücktritt von Sarrazin.
Das muss man sich wirklich einmal in Ruhe auf der Zunge zergehen lassen – jemand der nur mit einem Buch gegen den politischen Mainstream verstösst tritt zurück und hat ein Partei-Ausschluss-Verfahren am Hals – jemand der 21 Menschen auf dem Gewissen hat bleibt im Prinzip problemlos im Amt.

Armes Deutschland – und noch viel ärmeres Duisburg.
Gut das ich hier nicht mehr lange leben muss …

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Gefaelschte-Meldung-vermeldet-OB-Ruecktritt_aid_924819.html

Gefälschte Meldung vermeldet OB-Rücktritt

zuletzt aktualisiert: 31.10.2010 – 14:18

Loveparade (RPO) Am Samstag hat eine gefälschte Pressemitteilung in Duisburg für Aufsehen gesorgt. In dem Schreiben heißt es, Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland habe seinen Rücktritt erklärt. Das Rathaus reagierte empört und möchte Anzeige erstatten

 …

Adolf Sauerland ziehe mit seinem Rücktritt die Konsequenzen aus der politischen Hetzjagd gegen seine Person nach der Loveparade-Katastrophe. Weiterhin sei er sich aber keiner „Schuld bewusst“, heißt es in der Fälschung. Die Stadt Duisburg hat bereits angekündigt, Anzeige zu erstatten.

Wer hinter dieser Aktion steckt, ist noch nicht bekannt. Am Samstag demonstrierten einige Sauerland-Gegner in der Duisburger Innenstadt. Sie forderten mit Protestplakaten lautstarkt den Rücktritt des Oberbürgermeisters.

 

 

Dieter Ebels angagiert sich für Seniorentreffs und Kirchenkreise

Der Duisburger Autor Dieter Ebels steht Seniorenheimen, Kirchenkreisen und anderen Einrichtungen, die sich aus finanziellen Gründen keine Autorenlesungen leisten können, für honorarfreie Lesungen zur Verfügung. Ebels: „Ich freue mich, wenn ich älteren Menschen die Literatur näher bringen kann und sie anrege, mal wieder zu einem Buch zu greifen.“

Interesenten können auf der Webseite des Autors www.dieter-ebels.jimdo.com den Link „Lesungen“ anklicken.

Duisburger Finanzen: Schein und Sein

Dieser Artikel dokumentiert nicht nur eindeutig wer dafür um jeden Preis gesorgt hat das die Loveparade in Duisburg stattgefunden hat.
Er zeigt auch auf das in Duisburg Geld dorthin fliesst wo es nicht hin soll. Gibt dieser Artikel keinem zu denken?
Ohne das grosse Interesse an der Loveparade würden solche Details erst gar nicht an die Öffentlichkeit gelangen.
Nun wird sich zeigen ob diese Tatsachen auch in Zukunft ohne Folgen bleiben werden?

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Steuerzahler-finanzierten-die-Katastrophen-Party-id3691947.html

Loveparade : Steuerzahler finanzierten die Katastrophen-Party

Duisburg, 10.09.2010, David Schraven und Tobias Bolsmann

 

Duisburg – Politiker wollen nicht vom Futtertrog weichen

Wieder einmal spielt die Meinung der Bürger keine Rolex.
Wenn 10.000 Bürger sich schriftlich gegen die Stadtführung aussprechen, sollte dies doch wohl deutlich genug sein!
Kein Verhalten ist den Politikern zu peinlich, sie stehen geschlossen hinter Ihrem Scharfrichter.
Dies zeigt das es hier eindeutig nicht um die Verantwortlichkeit von einzelnen Personen geht!
Um diese Mispoche aus den Amtssitzen zu vertreiben, wird man wohl einen Kammerjäger rufen müssen.

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Einwohnerantrag-abgelehnt_aid_899152.html

Duisburg

Einwohnerantrag abgelehnt

zuletzt aktualisiert: 27.08.2010 – 14:48

Duisburg (RPO) Der Einwohnerantrag auf Abwahl von Oberbürgermeister Adolf Sauerland ist nicht zulässig. Das gab die Stadt Duisburg am Freitag auf einer Pressekonferenz im Rathaus bekannt. Der Rat wird dennoch in einer Sondersitzung über eine mögliche Abwahl Sauerlands entscheiden.

 

http://www.xtranews.de/2010/08/26/stadtverwaltung-duisburg-das-schweigen-der-laemmer/

Stadtverwaltung Duisburg: das Schweigen der Lämmer

Duisburg – die professionelle Katastrophe

Es sind keine weiteren Kommentare notwendig!

Ausser das in allen anderen Angelegenheiten mit genau der gleichen Methode und Sorgfalt vorgegangen wird.
Mittlerweile schreckt man auch nicht mehr zurück die Menschen mit rechtlichen Maßnahmen zum schweigen zu bringen. Dies wird aber scheitern!

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,710855,00.html

09. August 2010, 12:45 Uhr

Love-Parade-Chronologie

Wie Duisburg eine Katastrophe genehmigte

Von Jörg Diehl und Sven Röbel

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,712549,00.html

19. August 2010, 06:25 Uhr

Einsatztagebuch zur Love Parade

Katastrophe ab 12.52 Uhr

Von Sven Röbel und Barbara Schmid

Loveparade: Drohen Bloggern, Autoren und Journalisten 250.000-Euro-Strafen ?

Loveparade: Drohen Bloggern, Autoren und Journalisten 250.000-Euro-Strafen ?

Ist eine Aufklärung der Ursachen der Loveparade-Katastrophen in Duisburg erwünscht ? Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt möglicherweise auch gegen Journalisten, Autoren und Blogger wegen Berichten zur Loveparade-Katastrophe – Sind es Verletzungen des Urheberrechtes ? – Ist die Freiheit der Presse in Deutschland noch in der Praxis möglich ? – Können Blogger, Autoren und Journalisten im Angesicht drohender, extrem hoher Geldstrafen oder ersatzweise möglicherweise mehrjährige Haftstrafen im Gefängnis noch frei berichten ?

Von Andreas Klamm-Sabaot

Duisburg / Berlin. 19. August 2010. Nur drei Wochen nach der Loveparade-Katastrophe und einer Massenpanik in Duisburg in deren Folge 21 Menschen getötet und mehr als 500 Menschen zum Teil schwer verletzt wurden, demonstriert der CDU-Oberbürgermeister Adolf Sauerland (55) jetzt uneingeschränkte und nahezu grenzenlose Macht und Stärke. Gegen Journalisten, Autoren und Blogger, die zu den Ereignissen der Loveparade berichten, ermitteln jetzt möglicherweise auch die Staatsanwaltschaft und ein Landgericht. Den Journalisten, Autoren und Bloggern könnten in Deutschland Geld-Strafen im Rahmen eines verhängten Ordnungsgeldes in Höhe von 250.000 Euro oder mehrjährige Haftstrafen in Gefängnissen in Deutschland drohen. Die Veröffentlichung von Dokumenten zur Loveparade wurde jetzt gerichtlich auf Veranlassung der Stadt Duisburg verboten. Mehreren Medien-Berichten und nach Informationen der Tageszeitung TAZ und Die Zeit sowie dem Nachrichten-Sender n-tv wurden im Internet unter anderem von Xtranews am Mittwoch Anhänge eines von der Stadt in Auftrag gegebenen Gutachtens veröffentlicht.

Das Landgericht Köln hat die Veröffentlichung der Dokumente verboten. Das regionale Nachrichten-Portal Xstranews teilte mit, dass es um einen Streitwert in der Höhe von 50.000 Euro und um die Verteidigung der Pressefreiheit in der Sache gehe. Die Stadt Duisburg sieht in der Veröffentlichung der Dokumente möglicherweise einen Verstoß gegen das Urheberschutzrecht. Blogger, Autoren und Journalisten wurden abgemahnt. Diesen droht jetzt eine Strafe in Form eines Ordnungsgeldes in Höhe von 250.000 Euro ersatzweise eine mehrjährige Gefängnis-Strafe. Xtranews habe die Dokumente nach der Abmahnung aus dem Internet genommen. Die Stadt Duisburg hat zuvor eine einstweilige Verfügung des Landgerichtes in Köln erwirkt um die Verbreitung der Dokumente zu stoppen.

In einer Gegendarstellung der Xtranews-Redaktion, die der Redaktion der Zeitung der Rheinischen Post gesendet wurde heißt es unter anderem : „Die Stadt Duisburg hat zunächst versucht, eine Einstweilige Verfügung in Sachen Datenschutz zu erwirken – mit dem Versuch, diesen unter dem Presserecht zu subsumieren. Da dies scheinbar nicht gelungen ist, hat man in einem zweiten Schritt ein Konstrukt entwickelt, welches einen Verstoß gegen das “Urheberrecht”darstellen sollte.“

Oberbürgermeister Adolf Sauerland (55, CDU) demonstriert drei Wochen nach der Katastrophe bei der Loveparade uneingeschränkte und grenzenlose Macht. Mit allen Mitteln und aller Härte wolle er, so bewerten es Menschenrechts- und Presse-Beobachter, gegen Autoren, Journalisten und Blogger vorgehen, die mit der Veröffentlichung der Dokumente aus dem Gutachten über die Ereignisse der Loveparade-Katastrophe in Duisburg berichten und mit diesem außergewöhnlichen redaktionellen und journalistischen Mittel zur Aufklärung der Umstände beitragen wollten, die zum Tod von 21 jungen Menschen in Duisburg und mehr als 500 zum Teil schwer verletzten Menschen am 24. Juli 2010 führten. Drei Wochen nach dem Tod von 21 jungen Menschen in Duisburg stehen mehrere Autoren, Blogger und Journalisten möglicherweise selbst vor dem drohenden wirtschaftlichen Tod und Aus in Duisburg, das meint genauer der wirtschaftlichen Existenz-Vernichtung, da in Zeiten der Weltwirtschafts-Krise, Redaktionen, Journalisten, Autoren, Blogger und kleine Verlag in der Regel nicht über 250.000 Euro in bar in der Porto-Kasse oder auf Konten verfügen. „Ist der Tod in Duisburg zuhause ?“, fragen besorgte Menschen, die die Ereignisse in der Stadt weltweit beobachten.

Die Autoren der Tageszeitung TAZ.de (www.taz.de ) fragen: „Will Oberbürgermeister Adolf Sauerland Aufklärung oder nicht?“ Wirklich ernst nehme nach Spekulationen der TAZ der Oberbürgermeister von Duisburg die Aufklärung der Loveparade-Katastrophe nicht. Zwar habe die Stadt Duisburg auch Teile des Gutachtens auf der Web-Seite der Stadt veröffentlicht, doch dort fehlen die Anhänge zum Gutachten. Bei den Dokumenten gehe es um 300 Seiten Anhang zu einem Gutachten, um ausführliche Protokolle von Sitzungen, Planungs-Konzepte und Hintergründe zum Gutachten. Nach Ansicht von Autoren, Bloggern und Journalisten sehe die Stadt Duisburg und der Oberbürgermeister in der Frage der Zuständigkeiten „nicht immer gut aus.“

Die Stadt Duisburg begründet das Verbot der Veröffentlichung, laut Medien-Berichten, unter anderem mit folgenden Gründen: Die Schriftstücke und Anlagen enthalten nicht geschwärzte, Personen-bezogene Daten. Es könnte um Datenschutz und um Urheberrechtsschutz gehen, vermuten weitere Journalisten und Medien. Der Betreiber von Xtranews, Thomas Rodenbücher, machte sich eine Entscheidung, so weitere Medienberichte, über die Veröffentlichung der Dokumente nicht einfach. Man habe eine Abwägung zwischen Urheberschutzrecht und öffentlicher Aufklärung treffen müsse. Bei dieser Prüfung seien Autoren, Journalisten und Blogger zur Überzeugung gelangt, dass die Öffentlichkeit ein Recht darauf habe, die Dokumente zu sehen.

Weiteren Medien-Berichten zufolge, stammen die brisanten Daten von einer CD, die aus dem Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen zugespielt worden sein soll. Nach dem Bekanntwerden der Inhalte der Dokumente seien jede Menge neue Fragen entstanden auch bei einigen Ratsmitglieder in der Stadt Duisburg, die über die Inhalte der Schriftstücke teilweise möglicherweise keine Kenntnisse hatten. Die Dokumente und Anhänge zum Gutachten, das von der Stadt Duisburg in Auftrag gegeben wurde, haben sich inzwischen jedoch weltweit so sehr verbreitet dass eine Umsetzung des Verbots des Landgerichtes und der Stadt der Veröffentlichung praktisch trotz Androhung hoher Geldstrafen in Höhe von 250.000 Euro und einstweiliger Verfügung des Landgerichtes nicht mehr praktisch möglich war.

Daher wolle die Stadt Duisburg jetzt „nicht mehr juristisch gegen die Autoren, Journalisten und Blogger vorgehen, die über die Ereignisse der Loveparade in Duisburg auch kritisch berichtet haben.“, schreiben weitere Zeitungen. Inzwischen seien die Dokumente in vollem Umfang beim Online-Portal Indymedia zu finden und auch bei Wikileaks werde über eine Veröffentlichung der Dokumente diskutiert zum Zwecke der Hilfe für Aufklärung. Es sei kaum noch möglich die Dokumente aus dem Internet verschwinden zu lassen. Das Nachrichten-Portal „Der Westen“ berichtet unterdessen: „Die Stadt Duisburg und ihr Oberbürgermeister Adolf Sauerland wollen die Veröffentlichung von Verwaltungs-Unterlagen zur Loveparade-Planung im Internet gerichtlich verhindern.“

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV, www.djv.de ) habe sich ebenso eingeschaltet: „Statt Informationsblockaden sollte die Stadt Transparenz herstellen“, erklärte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Der Journalisten-Verband ist enttäuscht über die „restriktive Informations-Politik“. Die Stadt solle auf juristische Mittel verzichten und eine partnerschaftliche Presse- und Öffentlichkeits-Arbeit pflegen. “Das ist sie den Journalisten, aber auch den Bürgerinnen und Bürgern schuldig. Die umfassende Information über die Duisburger Vorkommnisse ist eine Kernaufgabe der Medien ” ergänzte der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken in einer Erklärung auf der Web-Seite des DJV.

Ein Sprecher des internationalen Medien-Projektes für Menschenrechte Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters (www.libertyandpeacenow.org ) erklärte in London „…mit der Androhung von 250.000 Euro – Strafen, Ordnungs-Geldern oder mehrjährigen Gefängnis-Strafen stehen auch Journalisten, Autoren und Blogger sowie kleine Medien-Unternehmen und Verlage in Deutschland in der tödlichen Gefahr der ganz realen wirtschaftlichen Existenz-Vernichtung und das könne dann auch eine tödliche Gefahr vor allem auch für behinderte Journalisten, Autoren, Blogger, kleine Medien-Unternehmen oder Verlagen bedeuten.“ Es bleibe zu hoffen, dass die Restriktionen der Meinungs- Presse- und Informations-Freiheit, die nach europäischen, nationalen und internationalen Gesetzen und Menschenrechten garantiert sind, in Deutschland nicht weiter ausgeführt werden, weil sonst eine freie Berichterstattung, die dem obersten Gebot der Presse der Verpflichtung zur Wahrheit und das Recht der Öffentlichkeit auf Information zu gewährleisten, nicht mehr in Deutschland möglich wäre.

Artikel 5 Grundgesetz, Deutschland

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

AUSZUG aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

Auszug aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, proklamiert von den Vereinten Nationen im Jahr 1948:

Artikel 19

Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten

Artikel 18

Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Planung und Realität in Duisburg

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-schulze/loveparade-geplant-war-alles-ganz-anders.html

18.08.2010

 

Loveparade: Geplant war alles ganz anders

Udo Schulze

 

Herr P. und Frau F. von der Stadt Duisburg haben seit dem 24. Juli 2010 ein Problem. Was sie quält, ist die Tatsache ihrer Mitgliedschaft in einer besonderen Arbeitsgruppe zur Vorbereitung der Loveparade. »Arbeitsgruppe 4« nannte sich das Gremium und war für die Sicherheit der Veranstaltung zuständig.