Duisburg – Die ersten 100 Tage der offiziellen Diktatur

Wie ich schon prophezeit habe ist der OB und alle anderen im Amt geblieben und inzwischen kräht auch kaum noch ein Hahn nach dieser Geschichte.

Dennoch ist dies für die Bundesrepublik Deutschland ein bedeutendes Ereignis!

Zum ersten Mal in der Geschichte unserer Demokratie hat jemand 21 Menschen auf dem Gewissen und bleibt entgegen der Mehrheit der Stimmen im Amt.
So etwas ist sonst nur in einer Diktatur möglich!

Alle Anläufe den selbstherrlichen Diktator und seine Vasallen zu stürzen sind verpufft.
Seien es Bürgerinitiativen, der Stadtrat oder die Landesregierung. Auch die Justiz steckt mit unter der Decke und hält sich daher schön bedeckt und lässt alles versanden.
Und was nicht versandet das wird ins unendliche ausgebremst und ausgedehnt – eine weitere Spezialität in Duisburg.

Der neueste Anlauf ein Zeichen gegen den OB zu setzen hat wirklich Charme (s.u.).

Wenn jemand zur Rechenschaft gezogen wird dann natürlich der Autor dieses witzigen Schreibens – zum Schutze des Diktators und seiner Henkersknechte.

Ich erinnere mich noch an die Zeitungsausgabe wo offiziell bekannt gegeben wurde das der OB nicht zurück tritt. Auf der gleichen Seite war ein Artikel über den Rücktritt von Sarrazin.
Das muss man sich wirklich einmal in Ruhe auf der Zunge zergehen lassen – jemand der nur mit einem Buch gegen den politischen Mainstream verstösst tritt zurück und hat ein Partei-Ausschluss-Verfahren am Hals – jemand der 21 Menschen auf dem Gewissen hat bleibt im Prinzip problemlos im Amt.

Armes Deutschland – und noch viel ärmeres Duisburg.
Gut das ich hier nicht mehr lange leben muss …

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Gefaelschte-Meldung-vermeldet-OB-Ruecktritt_aid_924819.html

Gefälschte Meldung vermeldet OB-Rücktritt

zuletzt aktualisiert: 31.10.2010 – 14:18

Loveparade (RPO) Am Samstag hat eine gefälschte Pressemitteilung in Duisburg für Aufsehen gesorgt. In dem Schreiben heißt es, Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland habe seinen Rücktritt erklärt. Das Rathaus reagierte empört und möchte Anzeige erstatten

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Adolf Sauerland ziehe mit seinem Rücktritt die Konsequenzen aus der politischen Hetzjagd gegen seine Person nach der Loveparade-Katastrophe. Weiterhin sei er sich aber keiner „Schuld bewusst“, heißt es in der Fälschung. Die Stadt Duisburg hat bereits angekündigt, Anzeige zu erstatten.

Wer hinter dieser Aktion steckt, ist noch nicht bekannt. Am Samstag demonstrierten einige Sauerland-Gegner in der Duisburger Innenstadt. Sie forderten mit Protestplakaten lautstarkt den Rücktritt des Oberbürgermeisters.