Julien Sorel

„Ich sehe Männer vor mir, die ohne Rücksicht auf meine Jugend eine Klasse junger Menschen strafen und entmutigen wollen, die niedrig geboren und durch Armut unterdrückt sind, aber das Glück haben, gute Bildung zu besitzen und die Kühnheit, sich in Dinge zu mischen, die der Stolz der Reichen „die Gesellschaft“ nennt. Sie sehen in mir einen Bauern, der sich gegen sein Schicksal aufgelehnt hat“.
Das lässt vor 150 Jahren der Autor Stendhal seinen jungen Helden Julien Sorel sagen in dessen Rede vor dem Gericht, das ihn zum Tode durch Köpfen verurteilt.

Youri Vàmos, Ballettdirektor der Rheinoper ist es eindrucksvoll gelungen den Roman „Rot und Schwarz“ von Stendhal als Ballett zu inszenieren. Heute Abend feiert Julien Sorel Premiere in der Deutschen Oper am Rhein.

Beginn ist um 19:30 Uhr.

Ein Gedanke zu „Julien Sorel

  1. Tenrix

    Das Ballett JULIEN SOREL war wirklich absolute Spitze und kommt im April nochmals.

    Wer vom täglichen Duisburger Leben so „ganz normal“ durchgebohrt wurde, bekommt neuen Schwung und neue Hoffnung.

    Die letzte Reihe kostet € 6 – ich geh nochmal hin.

    http://homberg.blog.de

    Viel Spass, Tenrix

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