Archiv für den Monat: Dezember 2008

Duisburg von seiner stillen Seite – online

Duisburg: Galeria Duisburg * Galeria Kaufhof * Hauptbahnhof * Kö-Café Dobbelstein * Past Scho * SinnLeffers * Stadtbibliothek * UCI Kinowelt * Wilhelm-Lehmbruck-Museum *

Hamborn: August-Bebel-Platz * Niederrhein-Therme * Schlüter’s Backstube *

Walsum: Blumen Hoeren * Friedhof Aldenrade * Gartencenter Borth-Burau * Waldmann-Sunkel

Ich möchte auch ein stilles Foto hochladen: Hier geht’s los!

Duisburg – Fünf-Punkte-Stagnation

Es muss etwas geschehen! Erste Reaktion: Aussetzung der Haushaltsverabschiedung.

Wie immer wenn etwas bewegt werden soll wird nur verhindert!

Interessant ist vor allem die Formulierung: „… städtische Beteiligungsgesellschaften, an denen die Stadt 50 Prozent der Anteile hält, beauftragt werden, ebenfalls alle nicht zwingend zur Aufrechterhaltung des Unternehmenszweckes dienenden Projekte auszusetzen …

Was ist wohl der Unternehmenszweck dieser „Beteiligungsgesellschaften“ ?

Wer wird letzten Endes woran beteiligt ?

Und vor allem was geschieht in diesen Projekten die der Stadt offensichtlich nicht dienlich sind ?

Auf diese Fragen werden wir wohl nie eine Antwort erhalten. Im Gegensatz zu Köln oder Wuppertal weiß man in Duisburg zu verhindern, daß Informationen in falsche Hände geraten und womöglich zu einem Skandal führen könnten.

Diese Fragen dürfen ja eigentlich erst gar nicht gestellt werden!

Daher bin ich gespannt wie lange dieser Blog noch am Leben bleiben wird …

Mit Sicherheit wird dieser Blog von der Stadt Duisburg bei der Firma adfire.de bzw. isp4p.net bezahlt. Kündigung genügt. 😉

Das Problem ist nur – es gibt noch so viele andere Blogs …

Artikel: Wochenanzeiger vom 06.12.2008

http://www.wochenanzeiger-duisburg.de/

SPD-Fünf-Punkte-Plan

Duisburg – Stadt der Verschwendung

Eine Umsetzung tut auch Not!Vielleicht kommt dann auch mal etwas Geld bei der Bevölkerung an und wird nicht nur weiter in Prestige-Objekten privatisiert!

Sie werden aber wie immer eine Lösung finden das alles so bleibt wie es ist – das hat schliesslich Tradition …

Und sparen heisst immer nur an sinnvollen Einrichtungen für die Bevölkerung: Schwimmbäder, Büchereien, Schulen, …

Die Strassen haben grossflächig mittlerweile einen Zustand wie Feldwege.

In der Innenstadt wird aber vor den Einkaufstempeln mit 20cm hohem Granit gepflastert.

Man muss schliesslich sehen das der Wert der „Investorengüter“ langfristig auf hohem Niveau bleibt. Steckt ja schliesslich das eigene Geld auch Drin.

Artikel: Wochenanzeiger vom 03.12.2008

http://www.wochenanzeiger-duisburg.de/

sparkurs-duisburg.png

Duisburg – Stadt der Verhinderer

Wenn man in Duisburg länger lebt, dann fällt einem vor allem eine starke Seite auf:

Etwas zu verhindern ist wichtiger als etwas zu ermöglichen !

Diese zeigt sich mannigfältig in allen Lebensbereichen von Duisburg:

  • Wirtschaft: Ein wirklicher Strukturwandel hat bis heute noch nicht stattgefunden. Man setzt immer noch auf Montanindustrie und Logistik (Hafenstadt). Technologiezentren wurden zwar gefeiert, neue Technologien muss man dennoch mit der Lupe suchen. Mit viel Tamtam und Fördergeldern wurde der Logport realisiert, eine vernünftige Verkehrsanbindung für die LKW’s ist bis heute nicht vorhanden. Riesige Lagerhallen in denen kaum ein Mensch arbeitet. Die Luftbelastung des Verkehrs bleibt dafür zum Ausgleich.
  • Verkehr: Es fällt jedem recht schnell auf das das verkehrspolitische Ziel von Duisburg ist, den Verkehr möglichst zum Erliegen zu bringen. Man braucht meistens fast eine halbe Stunde um überhaupt erst einmal auf eine Autobahn zu kommen, obwohl Duisburg von Autobahnen umgeben ist. 547 Lichtzeichenanlagen im Stadtgebiet – Tendenz steigend – sprechen eine deutliche Sprache. In dieser Stadt schafft man es sogar einen Kreisverkehr ad absurdum zu führen, in dem man in ihm nicht im Kreis fahren darf (Rheinhauser Brücke). Die Umweltzonen tun nun ihr übriges, um die Kleinbetriebe in die Knie zu zwingen.
  • Parken: Duisburg darf Stolz darauf sein als erste Stadt der BRD Parkuhren eingeführt zu haben. Bis heute ist man dieser Tradition mehr als treu geblieben und hält Parkraum knapp und teuer. Anwohner werden sogar für die Einrichtung von Anliegerparkplätzen zur Kasse gebeten, für die sie dann selber Parkgebühren zahlen müssen. Hut ab! Warum bei dieser politischen Vorgehensweise Shopping in Duisburg niemals so attraktiv wie im Centro in Oberhausen mit kostenlosen Parkplätzen sein wird, wird wohl nie in die Köpfe gehen.
  • Wohnen: Eine Polarisierung der verschiedenen Stadtteile schreitet immer weiter voran. Vor allem die Stadtteile Beeck, Hamborn und Hochfeld verwandeln sich immer mehr in Ausländer-Ghettos. Das Geld wird nur in Prestige-Objekte gesteckt mit denen man all die Arbeitslosen perfekt verhöhnen kann, wie z.B. der neue Yachthafen (Marida) oder das Spielkasino. Bäder und Stadtteilbüchereien werden geschlossen, für die Renovierung und den Unterhalt von Schulen, Kirchen und öffentlichen Gebäuden fehlt angeblich das Geld, obwohl die größte Moschee von Deutschland problemlos mit Millionen subventioniert wird. Die beste Methode um den Ausländerhaß zu steigern und die Polarisierung weiter voranzutreiben.
  • Politik: Von 1948-2004 hat Duisburg einen SPD-Oberbürgermeister. Und August Seeling hat mit einer 21 jährigen Amtszeit bestimmt viele Rekorde gebrochen. Die Strukturen sind derart verkrustet und der Filz so dick, das selbst ein Amtswechsel zu einem CDU-Mann im Jahre 2004 bis heute zu keinen spürbaren Veränderungen geführt hat. Die Machtstrukturen sind betoniert, alle Veränderungen werden wirksam ausgebremst und verhindert. Bei purer Stagnation ist ein Umdenken unmöglich.

Duisburg – Stadt für Lungenkrebs

Es gibt in ganz NRW wohl kaum eine Stadt in der eine miserable Luftqualität mehr Tradition hat als in Duisburg.

Hat man in den 80ern noch erkannt das es wichtig ist dieses Image loszuwerden, spielt es heute überhaupt keine Rolle mehr. Dabei ist dies die entscheidende Voraussetzung für einen erfolgreichen Strukturwandel, der bislang immer auf die eine oder andere Weise zu einem Rohrkrepierer geworden ist. Die Bevölkerungsentwicklung ist seit 1978 auch dementsprechend rückläufig.

Aber ganz im Gegenteil – Es wird ein neues Sargnagel-Projekt nach dem anderen eingestielt:

  • Bau eines Kohekraftwerks
  • Bau einer Tiermehlverbrennung
  • Bau neuer Hochöfen
  • Bau neuer Kokereien

Als es vor ein paar Jahren einen Dioxin-Skandal durch eine Firma in einem sehr dicht besiedelten Gebiet gegeben hat, ist ausser dem Austausch von ein wenig Sand auf ein paar Spielplätzen nichts passiert. Die Firma sitzt nach wie vor an der selben Stelle und macht fleissig weiter.

Eine Firma braucht nur den Joker ziehen und das Wort „Arbeitsplätze“ sagen und schon ist alles erlaubt. Wieviele Arbeitsplätze mit dieser Politik verhindert werden, darüber spricht man nicht.

Selbst wenn sich vereinzelt mal die Bevölkerung dagegen zu wehren versucht, es wird dann letztendlich doch gebaut oder so weiter gemacht wie bisher. Wen interessiert schon das Wohl der Bevölkerung?

Die Poilitiker auf jeden Fall nicht. Und das Umweltamt erst Recht nicht.

Wurden Beschwerden vor ein paar Jahren noch wenigstens mit den üblichen Verharmlosungsversuchen und Abwiegelungstechniken beantwortet, so bekommt man heute noch nicht einmal mehr eine Antwort.

Gott sei Dank beschwert sich ja kaum einer. Es ist ja schliesslich schon immer so.

Auch wenn man es schon direkt deutlich merkt wie sich die schlechte Luft einem auf die Lunge legt, wenn man sich nur allein Duisburg nähert. Chronische Reizung der Bronchien sind selbstverständlich.

Aber nun wird der Irrsinn auf die Spitze getrieben und es werden die vollkommen überflüssigen Umweltzonen eingeführt. Wenn man keine gute Luft hat dann muss man halt welche definieren.

Besonders lustig sind die Umweltzonen rund um die Stahlwerke von HKM. Dort kann man fast das ganze Jahr kaum atmen, aber ein PKW ohne Unsinns-Plakette darf dort nicht fahren.

Ich sage nur: Weiter so – ihr habt es in den letzten 20 Jahren nicht kapiert und da sich kaum einer beschwert muss es wohl gut so sein.

Duisburg – Stadt des bürgerlichen Desinteresse

Dieser Blog hier zeigt deutlich wie groß das Interesse der Bevölkerung an Kommunikation ist.

Liegt es vielleicht daran das in Duisburg bald nur noch Menschen leben die sich kein DSL leisten können ?

Oder daran das alle mehr damit beschäftigt sind sich über Wasser zu halten und keine Zeit haben über Dinge nachzudenken und diese zu kommunizieren ?

In jedem Fall möchte ich ab jetzt hier einmal festhalten, warum es selbst für einen gebürtigen Duisburger das Beste ist diese Stadt zu verlassen.

Und ich bin gespannt ob diese Blogs irgendwann zensiert und gelöscht werden. Es wäre zumindest das was zu erwarten wäre. 😉