Archiv für den Monat: Januar 2009

Duisburg – die sterbende Stadt

In keiner anderen Stadt im Ruhrgebiet schafft man es so effektiv die Bevölkerung wegzugraulen.

Die Gründe für den Bevölkerungsschwund liegen klar auf der Hand. Ich habe diese bereits schon hinreichend dargestellt.

Die derzeitigen Auswirkungen sind vor allem auf dem Wohnungsmarkt deutlich zu spüren. In den Lokal-Zeitungen (z.B. Wochenanzeiger) sind schon in jeder Ausgabe drei Seiten mit Wohnungsinseraten belegt.

Wohnungen sind in Duisburg nicht mehr rentabel zu vermieten. Da sich Investitionen bei der derzeitigen Situation nicht mehr lohnen, wird der Zustand der Mietwohnungen immer schlechter. Ein weiterer Faktor der die Abwärtsspirale noch verstärkt.

Nun ja, vielleicht kann man die bald leerstehenden Stadtgebiete ja als Übungsgelände für Terroristen und andere militante Gruppen verwenden, die sich in Duisburg nicht nur besonders wohl fühlen, sondern von der Politik auch mit offenen Armen empfangen werden.

Es offenbaren sich vollkommen neue Möglichkeiten für den Tourismus: „Nehmen Sie am Häuserkampf in Duisburg teil! Anfängerkurse können im Rathaus oder in der Stadtinformation gebucht werden.“

Seit dem Höchststand der Bevölkerung 1992 mit 539.094 Einwohnern hat Duisburg bis heute bereits 46.224 Einwohner eingebüsst! Das sind schon 8,5% der Bevölkerung in den letzten 17 Jahren.

Legt man über die Bevölkerungsentwicklung als Trendlinie ein Polynom 4. Grades so ist die realistische weitere Entwicklung sehr schön zu sehen:

Trend Einwohnerverlust 2008

Die statistischen Daten können hier nachgesehen werden:

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Einwohnerentwicklung_von_Duisburg

Artikel: Wochenanzeiger vom 17.01.2009

http://www.wochenanzeiger-duisburg.de/

Einwohnerverlust 2008

Duisburg – Stadt für eine deutsche Minderheitsgruppe

 So ist das mit den Geistern die man rief …

Welche Ergebnisse hat die vorausschauende Politik von Duisburg den erwartet?

Naja egal – Hauptsache wir haben einen Schuldigen gefunden dem wir das Debakel in die Schuhe schieben können: Der Polizeipräsident.

Er kann zwar überhaupt nichts dafür und es hätte für eine unterbesetzte Polizei so oder so nur in einem Debakel enden können, aber das interessiert halt nicht.

Dabei  sind solche Probleme doch an der Tagesordnung: http://www.polizei-nrw.de/presseportal/behoerden/duisburg

In jedem Fall konnte Duisburg endlich wieder mit einem zusätzlichen Negativ-Image punkten und für die Inattraktivität der Stadt wurde ein neuer Meilenstein gesetzt.

Nun kann ja das offizielle Motto endlich „Duisburg den Ausländern – Deutsche raus“ lauten.

Und die Mitgliedschaft für Duisburger in Milli Görüs wird am besten direkt verpflichtend.

Die größte Moschee weit und breit wurde bereits nach dieser Organisation benannt:

http://www.moscheesuche.de/index.php?id=2&action=moschee&mid=360&loc_id=15883

Artikel: Wochenanzeiger vom 17.01.2009

http://www.wochenanzeiger-duisburg.de/

Radikale Besonnenheit

Duisburgs Zukunft  wird auch in diesem Artikel sehr treffend beschrieben:

http://www.pi-news.net/2009/01/ein-volk-ein-reich-ein-fuehrer/

Ein Volk, ein Reich, ein Führer!

Als 2004 der Kalif von Köln, Metin Kaplan, zehn Jahre nach Gründung seines verfassungsfeindlichen Kalifatstaates zu lebenslanger Haft in die Türkei abgeschoben wurde, wussten Experten ganz genau, wie man solche kriminellen Exzesse in Zukunft verhindern könne. Die Muslime müssen heraus aus den Hinterhöfen, brauchen gesellschaftliche Anerkennung und repräsentative Moscheen, dann werden sie von selber “eingekölscht”, wie der Kölner Oberbürgermeister die Integration in unser Wertesystem nennt.

Vier Jahre, einige hundert Experten in Politik und Qualitätsmedien und zahlreiche Islamkonferenzen und unterwürfige Dialoge später, sind es nicht mehr einige hundert wie zu Zeiten Kaplans, sondern zehntausende, die aus den neuen Großmoscheen wie etwa in Duisburg auf die Straßen strömen. Neben “Tötet den Juden” ertönt auch immer wieder der Ruf nach dem Kalifat, der Weltdiktatur des Koran, als Lösung aller Probleme: “Eine Ummah, ein Kalifat”.

Das klingt wie “ein Reich, ein Volk, ein Führer” und ist genauso gemeint. Ein Video aus Berlin belegt den faschistischen Charakter der muslimischen Großdemos in Deutschland. Da wächst zusammen, was zusammen gehört: Begeistert mit dabei, wenn es um die Abschaffung der demokratischen Grundordnung geht, ist in Berlin auch die MLPD. Eine jener K-Gruppen, aus deren Dunstkreis SPD und Grüne Tiefflieger wie Jürgen Trittin und Ulla Schmidt rekrutieren. Bar jeder Kenntnis darüber, was sie unterstützen, bauen die Kommunisten selber die Kräne, an denen sie demnächst zappeln werden.

Duisburg – Politik gegen die Bürger

Als ob es einen Unterschied für die Bürger macht, ob ein Bürgermeister der SPD oder CDU das Geld in Projekte investiert, die dann bei den Bürgern nicht ankommen. Bei den Bürgern wird so oder so höchstens gespart.

Es geht nur darum endlich wieder die Alleinherrschaft zu erhalten, und alleine über den großen Fressnapf bestimmen zu können, ohne teilen zu müssen.

Zumindest vermittelt der Artikel ein Gefühl  über die Summen die hier zielgerichtet versickern.

In allen Stadtteilen werden irgendwelche Einkaufszentren an exponierten Lagen gebaut, obwohl die Kaufkraft immer weiter zurückgeht. Dabei werden u.a. rücksichtslos traditionsreiche Marktplätze zugebaut.

Hierbei zählt nur langfristig Geld vor der Inflation zu retten und dabei gleichzeitig noch möglichst viel staatliches Geld mit hinein zu privatisieren. Dies geht nun mal am effektivsten, indem hochwertige Gewerbeimmobilien in hervorragenden Lagen gebaut werden.

Artikel: Wochenanzeiger vom 10.01.2009

http://www.wochenanzeiger-duisburg.de/

Brandt warnt vor einem Ausbluten der Stadtbezirge

Zumindest in Dortmund ist man nun aufgeflogen – passiert ist dennoch wenig:

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/Dortmund;art930,101405

OB zweifelt an Einzeltäterin
Von Oliver Volmerich und Andreas Wegener am 10. Oktober 2007 16:53 Uhr
DORTMUND War die „untreue“ Stadt-Mitarbeiterin doch keine Einzeltäterin? Zweifel daran haben neben der politischen Opposition nun erstmals auch Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer und die Staatsanwaltschaft geäußert.Er gehe davon, dass die städtische Mitarbeiterin, die Geld aus der Barkasse des OB-Amtes veruntreut hat, keine Einzeltäterin war, erklärte Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer am Rande der Immobilienmesse Expo Real in München. Die überraschende Aussage ist ein Erklärungsversuch für die Tatsache, dass die Beschuldigte bislang die Unterschlagung von rund 400.000 Euro u.a. zur Finanzierung ihres Kokain-Konsums zugegeben hat. Die städtischen Rechnungsprüfer haben dagegen eine Lücke von 1,1 Mio. Euro in der Amtskasse festgestellt, für die es keine Belege gibt. Was nicht der wirklich veruntreuten Summe entsprechen muss, weil möglicherweise auch korrekte Belege vernichtet wurden, betont Langemeyer.

Gleichwohl: Neben der bislang Beschuldigten stehen weitere Mitarbeiter des OB-Amtes und der Stadtkasse unter Verdacht. Es liefen disziplinarische Ermittelungen gegen ein Dutzend Mitarbeiter, so der OB. Auch die Staatsanwaltschaft schließt nicht aus, bald gegen weitere Mitarbeiter der Verwaltung zu ermitteln. „Sollte tatsächlich über eine Million Euro verschwunden sein, müssen wir auch nach weiteren Verantwortlichen suchen“, so Oberstaatsanwältin Dr. Ina Holznagel. Die Ermittlungen der Abteilung für Wirtschaftskriminalität seien aber noch nicht abgeschlossen. Wann mit konkreteren Ergebnissen oder mit einer Anklage der Beschuldigten zu rechnen ist, stehe noch nicht fest.

Thema im Ausschuss

Für Zündstoff dürften die OB-Aussagen am Donnerstag im Rechnungsprüfungsausschuss sorgen, der über den Zwischenbericht zur Bargeld-Affäre berät. Die Fraktion FDP/Bürgerliste äußerte am Mittwoch ebenfalls Zweifel an der Einzeltäterschaft und will nun eine Ausdehnung der Sonderprüfung durch das Rechnungsprüfungsamt beantragen. Der ganze Vorgang müsse strukturelle und personelle Konsequenzen haben, forderte Bürgerlisten-Vertreter Hans-Josef Tokarski.

Auch parteiintern steht Langemeyer Ärger ins Haus – nicht nur wegen der Bargeld-Affäre, Im Dauerstreit um die Finanzierung des U-Turm-Projekts würden Lügen verbreitet, behauptete Langemeyer. Und nannte auf Nachfrage auch einen Namen: SPD-Unterbezirkschef Franz-Josef Drabig.

Duisburg – Stadt der Kinderarmut

Das sind die Realitäten in Duisburg, von denen aber nur in einem kleinen Artikel auf Seite 5 geschrieben wird.

Auf der Seite 1 beschäftigt man sich mit wichtigeren Fragen: „Wie wollen Sie im Jahr 2027 leben?“

Dabei ist die Antwort auf diese Frage ganz einfach: „Nicht in Duisburg!“. Das zeigt doch alleine die Bevölkerungsentwicklung.

Verzögern und verhindern lautet wie immer das Motto. Lieber nicht fragen wie jemand im Jahre 2009 leben möchte oder muß.

Z.B. vor die Haustür zu gehen und nicht extremen Industriemief inhalieren zu müssen, wie es gestern der Fall war.

Oder zusehen zu müssen wie die Spaltung der Gesellschaft auf ein unerträglliches Maß gesteigert wird. Es tut einfach weh wenn man feststellt, das ein Drittel der Kinder ohne ein vernünftiges Frühstück zur Schule kommen, weil das Geld fehlt und es den Eltern auch egal ist.

Mittlerweile soll schon eine zweite freie Essensausgabestelle (Nimmersatt) für Kinder in Duisburg eingerichtet werden, da eine Küche nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Leider fehlt es an Mitteln bzw. Sponsoren.

Aber im Stadtrat wird dann doch lieber diskutiert wie die neuen Vorzeigeprojekte vorangetrieben, und wie auch weiterhin am besten staatliche Mittel privatisiert werden können.

Warum sollte man sich um 30% verarmte Kinder Gedanken machen?

Das Problem ist auf jeden Fall schon mindestens seit 2006 bekannt. Siehe http://www.dielinke-nrw.de.inixdata.de/fileadmin/kundendaten/www.dielinke-nrw.de/pdf/Kommdocs/Duisburg/Kinderarmut_Jugendhilfeplanung.pdf

Artikel: Wochenanzeiger vom 07.01.2009

http://www.wochenanzeiger-duisburg.de/

Kinderarmut

Duisburg – Stadt der Betonpolitik

Und wieder ein schönes Beispiel für die Betonpolitik in Duisburg.

Es zeigt sich das die Belange der Bevölkerung für die Politik vollkommen irrelevant sind.

Zum Ausgleich bekommen die Duisburger nun eine Forensik und ein Kohlekraftwerk, trotz vehementen lokalen Protesten vor die Nase gesetzt.

Man muss ja schliesslich alles tun um die Wohn-Attraktivität und Lebensqualität in Duisburg auf ein Minimum zu bringen.

Und dann wundert man sich noch, wieso kein Unternehmer mit seiner Familie hier hinziehen will um ein Unternehmen zu gründen.

Ist ja auch egal, so lange man mit den Dienstleistungen als Mülleimer der Nation genug verdienen kann.

Oh pardon – es ist sogar schon ein internationaler Mülleimer, denn wenn es geht dann verbrennen wir hier auch noch den Sondermüll aus Italien und England der denen zu heikel ist. Eine Tiermehlverbrennung wurde auch schon geplant.

Artikel: Wochenanzeiger vom 27.12.2008

http://www.wochenanzeiger-duisburg.de/

Parteienstreit um das geplante “Stadtfenster”