In keiner anderen Stadt im Ruhrgebiet schafft man es so effektiv die Bevölkerung wegzugraulen.
Die Gründe für den Bevölkerungsschwund liegen klar auf der Hand. Ich habe diese bereits schon hinreichend dargestellt.
Die derzeitigen Auswirkungen sind vor allem auf dem Wohnungsmarkt deutlich zu spüren. In den Lokal-Zeitungen (z.B. Wochenanzeiger) sind schon in jeder Ausgabe drei Seiten mit Wohnungsinseraten belegt.
Wohnungen sind in Duisburg nicht mehr rentabel zu vermieten. Da sich Investitionen bei der derzeitigen Situation nicht mehr lohnen, wird der Zustand der Mietwohnungen immer schlechter. Ein weiterer Faktor der die Abwärtsspirale noch verstärkt.
Nun ja, vielleicht kann man die bald leerstehenden Stadtgebiete ja als Übungsgelände für Terroristen und andere militante Gruppen verwenden, die sich in Duisburg nicht nur besonders wohl fühlen, sondern von der Politik auch mit offenen Armen empfangen werden.
Es offenbaren sich vollkommen neue Möglichkeiten für den Tourismus: “Nehmen Sie am Häuserkampf in Duisburg teil! Anfängerkurse können im Rathaus oder in der Stadtinformation gebucht werden.”
Seit dem Höchststand der Bevölkerung 1992 mit 539.094 Einwohnern hat Duisburg bis heute bereits 46.224 Einwohner eingebüsst! Das sind schon 8,5% der Bevölkerung in den letzten 17 Jahren.
Legt man über die Bevölkerungsentwicklung als Trendlinie ein Polynom 4. Grades so ist die realistische weitere Entwicklung sehr schön zu sehen:
Die statistischen Daten können hier nachgesehen werden:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Einwohnerentwicklung_von_Duisburg
Artikel: Wochenanzeiger vom 17.01.2009








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