Das sind die Realitäten in Duisburg, von denen aber nur in einem kleinen Artikel auf Seite 5 geschrieben wird.
Auf der Seite 1 beschäftigt man sich mit wichtigeren Fragen: “Wie wollen Sie im Jahr 2027 leben?”
Dabei ist die Antwort auf diese Frage ganz einfach: “Nicht in Duisburg!”. Das zeigt doch alleine die Bevölkerungsentwicklung.
Verzögern und verhindern lautet wie immer das Motto. Lieber nicht fragen wie jemand im Jahre 2009 leben möchte oder muß.
Z.B. vor die Haustür zu gehen und nicht extremen Industriemief inhalieren zu müssen, wie es gestern der Fall war.
Oder zusehen zu müssen wie die Spaltung der Gesellschaft auf ein unerträglliches Maß gesteigert wird. Es tut einfach weh wenn man feststellt, das ein Drittel der Kinder ohne ein vernünftiges Frühstück zur Schule kommen, weil das Geld fehlt und es den Eltern auch egal ist.
Mittlerweile soll schon eine zweite freie Essensausgabestelle (Nimmersatt) für Kinder in Duisburg eingerichtet werden, da eine Küche nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Leider fehlt es an Mitteln bzw. Sponsoren.
Aber im Stadtrat wird dann doch lieber diskutiert wie die neuen Vorzeigeprojekte vorangetrieben, und wie auch weiterhin am besten staatliche Mittel privatisiert werden können.
Warum sollte man sich um 30% verarmte Kinder Gedanken machen?
Das Problem ist auf jeden Fall schon mindestens seit 2006 bekannt. Siehe http://www.dielinke-nrw.de.inixdata.de/fileadmin/kundendaten/www.dielinke-nrw.de/pdf/Kommdocs/Duisburg/Kinderarmut_Jugendhilfeplanung.pdf
Artikel: Wochenanzeiger vom 07.01.2009




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