Archiv für den Monat: Juni 2009

Duisburg – Völliger Realitätsverlust in der Politik

Mittlerweile werden schon propagandistische Artikel veröffentlicht, in denen direkt schon vorab die Ziele in Frage gestellt werden.

Wie z.B. in diesem Artikel, bei dem angeblich ein Kohlekraftwerk durch „Wind- und Solarkraft“ ersetzt werden soll. Dabei wird dann direkt im nächsten Atemzug zugegeben, daß man unmöglich 400 Windräder oder ein Quadratkilometer Solarpanels aufstellen kann.

Der Realitätsverlust zieht sich durch alle Bereiche.

Es wird nur noch an der Innenstadt mit Ihrem Hafen gefeilt, der Rest verfällt immer mehr und keinen interessiert es! Als ob die Einwohner etwas davon haben, wenn wieder ein altes Speichergebäude saniert wird. Es wird lediglich öffentliches Geld in ein privates Investitionsobjekt gepumpt.

In vielen Schulen gibt es keinen Schwimmunterricht mehr, weil einfach keine offenen Bäder mehr existieren wo man mit den Schülern hingehen kann.

Der fortschreitende Verlust an Einwohnern ist ein unleugbares Indiz dafür das diese Stadt stirbt.

Trotzdem feiert man sich getrost weiter selbst als Helden der Stadt!

Zukunft statt Kohle (privatisieren) bekommt hier also eine ganz neue Bedeutung –  das „fluppt“ in Duisburg fürwahr am Besten …

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2009/6/30/news-124120905/detail.html

Zukunft statt Kohle

Duisburg, 30.06.2009, Stefan Endell

CDU und Grüne wollen in Hochfeld ein altes Kohle-Heizkraftwerk der Stadtwerke durch Wind- und Solarkrafttechnik ersetzen.

Paukenschlag zum Schluss der gemeinsamen Regierungszeit von Schwarz-Grün: Das in die Jahre gekommene Heizkraftwerk II/B der Stadtwerke in Hochfeld soll nach dem Willen von Bündnisgrünen und CDU in drei Jahren nicht wieder durch ein traditionelles Kohlekraftwerk, sondern durch Solar- bzw. Windkraftanlagen ersetzt werden. Schon morgen wollen die beiden Fraktionen mit Unterstützung der Linken in einer Sondersitzung des Umweltausschusses des Rates einen entsprechenden Antrag und damit einen spürbaren Richtungswechsel in der städtischen Energiepolitik vollziehen.

Der Antrag ist Teil eines gemeinsamen „Dualen Klimakonzeptes” von CDU und Grünen, mit dem die Stadt sowohl bei der Erzeugung wie auch der Verwendung von Energie auf mehr regenerative Energie, auf Erhöhung der Effizienz und Verrringerung des CO2-Ausstoßes verpflichtet werden soll.

Teil dieses Rahmenplanes, so erläuterten gestern Grünen-Fraktionssprecher Dieter Kantel und Bürgermeisterin Doris Janicki nicht ohne Stolz vor der Presse, sei es, das ältere der beiden Hochfelder Heizkraftwerke, das im Jahr 2012 wohl sein technisches Ende erreicht haben wird, „in gleicher finanzieller Höhe und elektrischer Leistung durch regenerative Energien” zu ersetzen. Auf Deutsch: Die 400 Mio. Euro, die für das Nachfolge-Modell des alten Kraftwerkes, mit einer Leistung von 140 Megawatt ausgegeben werden müssten, sollten – theoretisch betrachtet – dann für 400 Windkraftanlagen oder für einen Quadrat-Kilometer Solarzellen aufgebracht werden.

In der Praxis, so Kantel, werde es aber ein ganzer Mix aus erneuerbarer Energie sein, wie zum Beispiel Solarkraft, Wind, Biomasse und Wasserkraft; eben weil auf dem Stadtgebiet schwerlich 400 Windkraftanlagen bzw. tatsächlich ein ganzer Quadratkilomter Solarfläche unterzubringen wären.

Kantel und Janicki zeigten sich gestern hell begeistert, dass es ihnen mit der CDU-Fraktion gelungen sei, sich auf dieses ehrgeizige Ziel politisch zu verständigen. Janicki: „Eine echte Sensation, die wir vor fünf Jahren nicht gewagt hätten, in den gemeinsamen Kooperationsvertrag mit der CDU zu schreiben.”

Die Christdemokraten hätten sich diesem Thema aber jetzt keineswegs verschlossen.

Die neue Lösung, so Kantel, hätte zudem den Vorteil, dass sie klimaneutral elektrische Energie und gegebenenfalls auch Wärme erzeuge und eine deutliche Reduzierung der Schadstoffbelastung auch für Duisburg bewirke.

Helmut schoofs, Sprecher der Stadtwerke, erinnerte gestern indessen gegenüber der NRZ noch einmal daran, dass wegen der Sicherstellung der Daseinsvorsorge für Strom und Wärme der Austausch des betagten Hochfelder Kraftwerksblocks schon seit geraumer Zeit am Kraftwerk-Standort in Wanheim in Form eines modernen Gas-Dampf-Kraftwerkes in Planung sei.

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/726527/Lob-von-allen-Seiten.html

Lob von allen Seiten

VON HILDEGARD CHUDOBBA – zuletzt aktualisiert: 01.07.2009

Duisburg (RP) Das Konjunkturpaket wird in Duisburg schneller umgesetzt als anderswo. In der Stadtentwicklung „fluppt“ es derzeit bestens: Duisburgs Außenwahrnehmung wird immer positiver.

Ging es früher in überregionalen Medien um Duisburg, dann meist mit dem Tenor, dass die Stadt dem Untergang geweiht ist. Wer am Samstag in die Frankfurter Allgemeine Zeitung schaute oder tagsdrauf in die Welt am Sonntag, der bekam einen ganz anderen Eindruck vermittelt: In Duisburg läuft es prächtig. Die Bertelsmannstiftung hat dafür den Adressaten ausgemacht. In ihrer Broschüre „Demokratiemacher“ schreibt sie Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland zu, als die dynamische und sympathische Kraft aufzutreten, die die Stadt aus der Talsohle herausführt.

Dabei gehen diese Medien nicht einmal auf die Vorhaben ein, die noch kommen werden. Zum Beispiel das Landesarchiv:

Um den Umbau des Speichergebäudes an der Ecke Ruhrorter Straße/Schifferstraße ist es ruhig geworden. Scheinbar! Denn noch in diesem Jahr werden die Arbeiten wohl beginnen. Zumindest wird in Kürze die Planung der Promenade an diesem Gebäude ausgeschrieben, die so schön werden soll wie der Speicher selbst. Wenn es hier Zeitverzögerungen gegeben hat, dann, weil nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchives besondere Anforderungen an neue Gebäude für die Schätze auf Papier gestellt wurden und, weil es zwischen den beteiligten Landsministerien noch Absprachen notwendig waren.

Ebenfalls nach den Ferien wird es Neuigkeiten vom Gesundheitszentrum an der Steinschen Gasse geben. Auch hier fällt in Kürze der Startschuss, nachdem der Investor wegen der Wirtschaftskrise nicht so schnell loslegen konnte, wie er ursprünglich geplant hatte.

JUNGES DUISBURG räumt auf….

Das Wählerbündnis JUNGES DUISBURG startet die Aktionsreihe: JUNGES DUISBURG räumt auf! Im Zuge dieser Reihe werden, in enger Zusammenarbeit mit der „Initiative für ein Sauberes Duisburg e.V.“ in regelmäßigen Abständen beliebte und bekannte Orte in Duisburg von Müll und Unrat befreit.

Auftakt war am vergangenen Samstag die Reinigungsaktion an der Sechs-Seen-Platte. Den jungen Duisburgern und der Offensive Sauberes Duisburg liegt die Sauberkeit dieses einzigartigen Naherholungsgebietes besonders am Herzen, da die Wege und Seen bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt sind. „Die Sechs-Seenplatte ist eine bedeutende Oase der Ruhe in unserer Stadt und muss sauber sein, um die Bürger zum Verweilen einzuladen. Deswegen haben wir hier die Ärmel hoch gekrempelt und angepackt!“, kommentiert Stephan Krebs den Einsatz der jungen Leute.

Die nächste Aktion der Reihe JUNGES DUISBURG räumt auf findet am 04. Juli im Gördeler Park in Duissern statt. „Auch hier ist der Frühjahrsputz längst überfällig!“, erklärt Felix Feykes, Ratskandidat vor Ort.

Duisburg – Alles nur noch Fassade

Mit den aktuellen Projekten kann man wieder sehen, wie Probleme in Duisburg gelöst werden – nämlich gar nicht!

Wer einmal bei Regen im Duisburger Hauptbahnhof gewesen ist der hat Duisburg Live erlebt.

Heruntergekommene Bahnsteige und Gleise aus den 70ern, durch das Dach regnet es durch und auch dazwischen weht es einem den ausgewaschenen Dreck ins Gesicht.

Die Aufzüge funktionieren nicht mehr alle, ebenso wie das Informationssystem für die Züge.

An diesem Zustand wird natürlich nichts geändert, stattdessen gibt es ein Facelift der Bahnhofsvorhalle.

Der Realitätssinn ist komplett abhanden gekommen und von dem Konjunkturpaket nicht die Spur zu sehen.

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/724146/Hauptbahnhof-wird-saniert.html

Hauptbahnhof wird saniert

VON MIKE MICHEL – zuletzt aktualisiert: 25.06.2009

Duisburg (RP) Die Kulturhauptstadt macht’s möglich: Nach Essen und Dortmund wird ab Ende Juli auch der Duisburger Hauptbahnhof für 10,1 Millionen Euro saniert. Für das Dach über den Gleisen gibt es aber noch keine Lösung.

Vertreter der Deutschen Bahn AG und Oberbürgermeister Adolf Sauerland stellten gestern die Pläne zur Modernisierung des Empfangsgebäudes und des Tunnels in Richtung Neudorf vor.

Dabei konnten Martin Sigmund, Leiter des Regionalbereichs West der DB Station & Service, der NRW-Konzernbeauftragte Reiner Latsch sowie Bahnhofsmanager Klaus Oberheim viele, aber nicht alle Fragen beantworten.

Wie berichtet soll die Empfangshalle wieder ein wenig von ihrem ursprünglichen Charakter bekommen, indem die Zwischendecke herausgenommen wird. Dadurch wird nicht nur die Höhe der Halle wieder deutlicher. Auch die seitlichen Fenster lassen dann Licht ins Innere. Die Geschäfte rücken etwa anderthalb Meter nach vorne in die Halle, so dass sich die Ladenflächen leicht vergrößern.

Der Service Point, zurzeit noch in der Mitte der Halle platziert, weicht dann nach den Umbauarbeiten ins Reisezentrum. Die Schließfachanlage wird aus der Halle näher an die Bahnsteigaufgänge in die Personenunterführung umgesetzt. „Während der Umbauphase müssen die Shops zum Teil umziehen.

An der Stelle, an der sich jetzt noch die Schließfächer befinden, wird Platz für ein neues Ladenlokal entstehen. Wir verhandeln derzeit noch mit Interessenten“, erläuterte Klaus Oberheim. Der Hauptbahnhof bekommt zudem eine verbesserte Brandschutzanlage.

 

Bürgergrillfest in Mündelheim

Der Duisburger Südzipfel ist zum Grillfest eingeladen

Grosses Bürgergrillfest in Mündelheim

Die Gourmetspezialisten vom Land laden zum Grillvergnügen ein

Am kommenden Freitag, den 26.Juni 2009 um 18°°Uhr

findet ein schmackhaftes Landgrillen statt.

Saftige Steaks und leckere Landwürstchen laden zum

Gaumenschmaus nach Mündelheim ein.

Auf dem Schulhof der Mündelheimer Grundschule Im Reimel

findet ein Familienbürgerfest für jung und alt statt.

Hier tanzt das Dorf auf den Tischen, hier ist die Liebe geboren,

so der Musikverantwortliche Michael Weicht. Er und sein Team sorgen

dafür, dass die Pfunde nach dem grossen Speisen wieder ein wenig purzeln.

Wer es auf Preise abgesehen hat, der wird nicht enttäuscht werden, so der Tombolaspezialist

Dirk Rahmacher. Der erste Preis ist neben Elekrowerkzeuge und Handys eine

Reise nach Ungarn. Das Reisebüro Radtke sponsert den Ungarn Aufenthalt der Verwöhnklasse.

Der gemeinnützige Verwendungszeck des Erlöses der Tombola wird am selbigen Abend verkündet.

Am späten Abend besucht die Gruppe „BURG-GEISCHDA“ das Grillfest

und präsentiert Duisburger GUGGE Musik. Die teilnehmerstarke Truppe

nimmt jeden Besucher in seinen Bann.

Der Eintritt ist frei. Speis und Trank ist zu Bürgerfreundlichen Preisen zu haben.

Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Beste Grüße vom Land wünscht Ihnen

Frank Salamon

-Pressesprecher-

PS: Ich freue mich auf ihren Besuch!
——————————–
Bürgerverein Duisburg-Mündelheim 1988 e.V.
Pressebüro und Redaktion
Frank Salamon
Zum Grind 24a
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Mündelheim und Umgebung.

Fünf Jahre Haft wegen Hanf-Plantage

Am Freitag gestand Georg Prison sen., von einer großen Hanf-Plantage auf seinem Firmengelände gewust zu haben. Die sechste Strafkammer verurteilte den 64.jährigen zu fünf Jahren Haft. Der Altenessener Schrotthändler, der tags zuvor am Donnerstag noch mit großem Stolz von seinem 50jährigen erfolgreichen Berufsleben berichtet hatte, musste nun hinnehmen, dass Juristen die andere Seite seines Lebenswerkes bewerteten. Die Essener werden jetzt sicher spotten „Prison ist im Prison“.

Junges Duisburg lädt zur Bürgersprechstunde

Das Wählerbündnis JUNGES DUISBURG veranstaltet am Mittwoch, den 17. Juni 2009 um 19 Uhr eine Bürgersprechstunde im Finkenkrug. Dort stehen die Kandidaten für Neudorf, Oliver Beltermann (25), und Duissern, Felix Feykes (19), sowie der Vorsitzende, Stephan Krebs (24), Rede und Antwort. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, das Wählerbündnis kennenzulernen und dort mit den jungen Duisburgern ins Gespräch zu kommen. Das neu gegründete Wählerbündnis tritt bei der kommenden Kommunalwahl an und hat sich zum Ziel gesetzt jugendpolitische Inhalte in die Duisburger Politik zu tragen. Die Jungen Duisburger hoffen auf zahlreiches Erscheinen, um „im Gespräch herauszufinden, wo der Schuh drückt!“

Ordentliche Fahrpläne statt Hochbahn-Phantasie

Das neue Wählerbündnis JUNGES DUISBURG kritisiert die zum 14. Juni greifenden Änderungen im Fahrplan der Duisburger DVG. Die Änderungen seien wieder einmal nur „ein Tropfen auf den heißen Stein“, so Stephan Krebs von JUNGES DUISBURG. Man müsse endlich weg vom unkoordinierten Flächen-ÖPNV an dem mit jeder Änderung herum geflickt wird!

Das Wahlprogramm von JUNGES DUISBURG sieht besonders vor, dass die Nachtbuslinien massiv ausgebaut werden. „Es kann doch in einer Universitätsstadt mit 500.000 Einwohnern nicht angehen, dass man nachts nirgendwo hinkommt!“, so Oliver Beltermann, Kandidat von JUNGES DUISBURG in Neudorf-Süd. Hier müsse endlich das Netz erweitert und die vorhandenen Linien in der Taktung aufgewertet werden!

Eine weitere Forderung von JUNGES DUISBURG ist die bessere Anbindung des Innenhafens: Das Aushängeschild in Sachen Abendgestaltung sei mit der Bahn überhaupt nicht und mit dem Bus nur sehr rudimentär zu erreichen. „Es ist momentan vor allem abends fast unmöglich vom Innenhafen in den Duisburger Norden zu kommen! Auch tagsüber fährt gerade einmal eine Buslinie den Innenhafen an – Ziel: Großenbaum!“, kritisiert Stephan Krebs, Kandidat für den Wahlkreis Wehofen/Fahrn im Norden.

JUNGES DUISBURG ist daher der Meinung, dass „statt öffentlich von einer Hochbahn zu Träumen“ eher der bereits vorhandenen und bezahlbaren ÖPNV ausgebaut werden sollte. „Was nutzt den Bürgerinnen und Bürgern eine Hochbahn mit drei oder vier Haltestellen, wenn man sonst nirgends hinkommt?“, fragt Krebs abschließend.

Das komplette Wahlprogramm und sämtliche Informationen zum neuen Wählerbündnis JUNGES DUISBURG findet sich online auf www.junges-duisburg.de.