Archiv für den Monat: Juli 2010

Duesburg und die Verwantwortung

Es gibt sicher vieles was geschrieben wurde. Unsere Kinder sind dieses Mal nicht auf die Love Parade gegangen. Wir auch nicht, obwohl oft dabei, hatte ich ein blödes Gefühl im Bauch. Jetzt wissen wir warum. Das was geschehen ist hat der Ordnungsamtsleiter und der Veranstalter zu verantworten , nicht die Polizei.
Die Polizei hat nichts damit zu tun , wenn eine Stadt sich auf Kosten der Sicherheit bereichern möchte. Auch der OB gehört abgewählt.
Das was in Duesburg passiert ist, hätte eben verhindert werden können, wenn es einen grossen Zugang und einen extra Abgang für die Besucher/innen gegeben hätte. Das ist bei derartigen Veranstaltungen auch normalerweise Standart.
Ein Tunnel ist wie ein Grab und das wurde hiermit bestätigt. Wir sind erschüttert über das Geschehen. Beileid den Angehörigen. Gruss ArtEve

Duisburg – Keine Spur von moralischer Verantwortung

Irgendwie macht der OB seinem Namen alle Ehre!

Um jeden Preis musste die Loveparade nach Duisburg – dafür hat er sich persönlich eingesetzt – es wurde sogar zur Chef-Sache.
Es passte so schön in die realitätsfremden Image-Vorstellungen von Duisburg, wie z.B. ein Spielcasino in einer Stadt voller Arbeitsloser.

Wie immer ist nun das Ergebnis dieser egozentrischen Inkompetenz eingetreten, nur mussten dieses Mal sogar jede Menge Menschen Ihr Leben dafür lassen.
Und völlig vorhersehbar weisst man wie üblich jedwede Verantwortung von sich und verzieht sich sogar feige ins Sauerland.
Er hat noch nicht einmal den minimalen Anstand an dem Gedenk-Gottesdienst teilzunehmen, für dessen Opfer er verantwortlich ist!

Aber wozu auch – in Duisburg wird sich sowieso nichts ändern.
In einigen Monaten wird wie üblich ein Meter Filz über die Sache gelegt und alles geht so weiter wie bisher.
Es spielt noch nicht einmal eine Rolle ob der OB zurücktritt – es gibt genügend adäquate Nachfolger (egal welcher Partei), die sofort bereitstehen dieses Amt zu übernehmen um die Betonpolitik des Verderbens effizient weiterzuführen.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,709002,00.html

29. Juli 2010, 07:21 Uhr

Love-Parade-Katastrophe

Duisburger Bürgermeister lehnt Rücktritt strikt ab

Jetzt rechtfertigt er sich in zwei Zeitungsinterviews: Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland sieht keinerlei eigene Mitschuld an der Katastrophe auf der Love Parade, entschuldigt sich aber für Fehlinformationen. Ministerpräsidentin Kraft rät ihm indirekt zum Rücktritt.

http://www.readers-edition.de/2010/07/28/21-tote-wurde-ob-adolf-sauerland-gewarnt/

21 Tote: Wurde OB Adolf Sauerland gewarnt?

Artikel von Andreas Klamm Sabaot vom 28.07.2010, 14:10 Uhr im Ressort Vermischtes | No Comments

Verantwortlich / Die Stadt Duisburg ? Landespolitik NRW? Der Veranstallter?

 Leider kann ich nur noch aus tiefstem Herzen Anteilnahme am
Leid der Betroffenen äussern. Hoffen wir, dass eine solche
Tragödie sich nicht wiederholt.

Über allem steht das Große Fragezeichen, aber so verlogen wie alle Politiker nun mal sind, wird sich glaube ich,  dieses sich auch nie mehr ändern. Es wäre schon ein Zeichen gewesen wenn das kleine /große Wort Entschuldigung gefallen wäre. Entschuldigung für die Fehleinschätzung oder Entschuldigung für die zu große Risikobereitschaft, Entschuldigung für die schlechte Planung, oder oder oder. Es hätte von allen Seiten kommen müssen dieses kleine große Wort.

Ich schäme mich für unser Land NRW ,das nicht mal diese kleine Geste der Politischen Verantwortung in einem Wort fassen kann. Keiner Persönlich aber alle zusammen hätten es sagen müssen, lieber Bürger des Landes, liebe Gäste unseres Landes, wir Entschluldigen uns gemeinsam für diese große Tragödie die wir zu Verantworten haben.

Das wäre mein Wunsch an alle, und die sogenannten Promis die Ihren Hintern hoch oben auf den Wagen und auf sicheren Wegen hinausbegleitet wurden von denen wünsche ich mir das sie ihren Mund halten mögen.

Mein Name ist Doris und ich möchte mich für mein Land NRW ( Entschuldigen)

Duisburg – 17 Tote und 40 Schwerstverletzte bei Loveparade

Nur ein neuer Höhepunkt in Duisburgs Stadtgeschichte der gipfelnden Inkompetenz!

  • Es wird ein Logport gebaut – ohne LKW-Zubringer.
  • Die Stadt wurde in den Bankrott gewirtschaftet – man macht unverblümt weiter wie immer – zu Lasten der Bevölkerung.
  • Es muss um jeden Preis die Loveparade nach Duisburg – ohne Planung und die notwendige Infrastruktur.

Der Größenwahn findet kein Ende oder eine moralische Rücksichtnahme.

Nun wird man wie schon damals bei der Eskalation der Demo die Schuld wieder der Polizei und den Rettungskräften in die Schuhe schieben.

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/17-Tote-und-40-Schwerstverletzte-bei-Loveparade-id3278764.html

 

Katastrophe : 17 Tote und 40 Schwerstverletzte bei Loveparade

Duisburg, 24.07.2010, DerWesten

Massenpanik

Massenpanik in der Unterführung an der Karl-Lehr-Straße. Foto: Peter Malzbender

Duisburg. 17 Tote, 40 Schwerstverletzte und 80 weitere verletzte Menschen: Diese Opferzahlen gab Duisburgs Stadtsprecher Frank Kopatschek kurz nach 22 Uhr am Samstag bekannt. Oerbürgermeister Sauerland: „Es ist eine der größten Tragödien unserer Stadt“.

Bei der Loveparade in Duisburg sind am Samstagnachmittag bei einer Massenpanik 17 Menschen getötet worden. Es würden außerdem 40 Schwerstverletzte und 80 weitere verletzte Menschen behandelt, erklärte Frank Kopatschek, Sprecher der Stadt Duisburg, am späten Abend.Die Ursache für die Katastrophe sieht Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland nicht im Sicherheitskonzept oder im Handeln der Ordnungskräfte vor Ort. 15 Menschen seien offenbar gegen 17.15 Uhr am Tunnel über die Absperrung eine Mauer hoch geklettert und aus vermutlich acht bis neun Metern Höhe abgestürzt. Darauf deuteten die Berichte der Notärzte von Rückenmarksverletzungen hin: „Alle Sicherheitsvorkehrungen, die notwendig waren, sind von den Ordnungskräften eingeleitet worden. Es ist dafür gesorgt worden, dass nur die Größenordnungen in den Tunnel geleitet wurden, die der Tunnel verkraftet“, erklärte Sauerland auf einer eilig anberaumten Pressekonferenz. „Aber soweit wir das Szenario kennen, sind die Toten entstanden, weil man Sicherheitsvorkehrungen überklettert hat und dann abgestürzt ist.“

Sicherheitsdezernent: „Keine Hinweis auf Panik“

Augenzeugen der Massenpanik berichten von schrecklichen Szenen. Mehrere auf dem Videoportal Youtube publizierte Handy-Videos bestätigen die Massenpanik am Ausgang des Karl-Lehr-Tunnels. „Es waren Tausende Menschen im Tunnel. Viel zu viele auf jeden Fall. Die Leute sind reihenweise umgefallen. Und die Polizei hat von beiden Seiten immer mehr Leute in den Tunnel geschickt“, erklärt Loveparade-Besucher Mario sichtlich schockiert von den Ereignissen. „Wer umgefallen ist, wurde direkt niedergetrampelt“, ergänzt sein Begleiter Stefan. „Wir hatten alle Angst.“ Die Sanitäter seien zuerst auch nicht zu den Opfern der Massenpanik durchgekommen. „Dann ist ein Rettungswagen durch die Menge gefahren, aber dadurch wurden alle noch mehr zusammengedrängt. Alle waren total hysterisch“, erinnert sich Augenzeugin Rebecca. Eine Freundin habe noch versucht, Opfer aufzuhelfen, die auf den Boden gefallen waren.

Der Duisburger Sicherheitsdezernent Wolfgang Rabe widersprach auf der Pressekonferenz Berichten von Panik im Tunnel: „Wir haben keine Hinweise darauf, dass die Engpässe zu Panik geführt haben. Die Todesopfer haben Absperrungen überklettert.“ Die Kripo Duisburg hat die Ermittlungen am Unglücksort aufgenommen. Dazu sagte Innenminister Ralf Jäger: „Der Veranstalter hatte genug Ordnungskräfte vor Ort. Wir werden in den nächsten Tagen die Ursachen untersuchen müssen, aber Vorrang hat nun die Versorgung der Verletzten und die Betreuung der Angehörigen.“ Um die Besucher „nun sicher nach Hause zu bringen“, so Jäger, seien aus ganz NRW weitere Einsatzkräfte herangezogen worden.

Menschen liegen auf der Straße, Weinende stehen an der Unglücksstelle

Im Tunnel liegen die Leichen hinter Planen, sie sind am frühen Abend noch nicht abtransportiert. Besucher unter Schock sitzen auf dem Boden und sind in goldfarbene Rettungsfolien gehüllt – im Tunnel ist es kalt. DRK-Sprecher Rudolf Mrosek berichtet, dass es bis zum Unglück hauptsächlich die erwarteten Zwischenfälle gegeben hatte – überhitzte und stark betrunkene Besucher. In seinen Augen hatte sich die Lage schon entspannt: Kurz bevor das Unglück passierte, seien weniger Menschen in der Unterführung gewesen als noch eine Stunde zuvor. Noch gegen 19.30 Uhr wurden Verletzte in Zelte getragen. Weinende standen in der Nähe der Unterführung, Menschen lagen auf der Straße, augenscheinlich unter Schock.

Auf dem Gelände läuft die Loveparade bis in den späten Abend weiter. Nur vor dem Gelände wird den Ravern gesagt, dass sie vorbei ist und alle abreisen sollen. Die Nachricht von der Massenpanik verbreitet sich wie ein Lauffeuer unter den Besuchern. Verzweifelt versuchen Jugendliche am Hauptbahnhof ihre Freunde zu erreichen. Eltern wollen sich vergewissern, dass ihre Kinder nicht unter den Toten sind. Aber das Handy-Netz ist größtenteils zusammengebrochen.

Zugverkehr muss immer wieder unterbrochen werden

Der Zugverkehr am Duisburger Hauptbahnhof ist am Abend wieder angelaufen, muss aber immer wieder unterbrochen werden, weil Menschen auf den Gleisen unterwegs sind. „Die Bahnen fahren, soweit möglich. Allerdings nur langsam“, erklärt Jürgen Karlisch, Sprecher der Bundespolizei. Zu groß ist die Sorge von Polizei und Bahn, dass Loveparade-Besucher auf die Gleise geraten. Die Bundespolizei nimmt die Situation sehr ernst und arbeitet nach einem Notfallplan. Schließlich strömen nach der Massenpanik auf dem Veranstaltungsgelände Zehntausende Besucher zum Hauptbahnhof. 1200 Beamte sind im Einsatz, davon viele aus dem Umland.

Um die Menschenmenge vor dem Hauptbahnhof kontrollieren zu können, sind bereits Wellenbrecher aufgestellt worden. „Wir lassen immer nur eine überschaubare Anzahl an Fahrgästen in das Gebäude“, betont Karlisch. Zudem sind Buslinien bereit gestellt worden, um die Besucher an ihr Fahrtziel bringen zu können. Die Fahrzeuge wurden von Verkehrsbetrieben aus den umliegenden Städten bereitgestellt.

Die Polizei hat eine Hotline geschaltet: 0203/94 000.

Duisburg – 15 Tote bei Massenpanik

Und wieder ein voller Erfolg – immer weiter so !
Wie hätte man in Duisburg ein anderes Ergebnis erwarten können ?

Die Auswirkungen maximaler Unfähigkeit sind halt unausweichlich!
Wie immer war mit Sicherheit zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Öffentlichkeit vorhanden …

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/loveparade/15-Tote-bei-Massenpanik_aid_885732.html

 

Loveparade in Duisburg

15 Tote bei Massenpanik

zuletzt aktualisiert: 24.07.2010 – 20:18

 

 

(RPO) Schwerer Zwischenfall bei der Loveparade in Duisburg: Bei einer Massen-Panik im Tunnel der Karl-Lehr-Straße sind offenbar 15 Menschen getötet und mindestens 45 schwer verletzt worden. Die Veranstaltung soll vorerst weiterlaufen, um eine weitere Panik zu vermeiden.

Duisburg – Terroristen und Radikale – Willkommen !

Ob al Qaida oder Graue Wölfe alle sind in Duisburg zu Hause!

Moscheen und Synagogen werden verhätschelt und unterstützt, alles andere nicht.

Kunst in Duisburg ist umso schöner je hässlicher sie ist.

Soll auf einem brachen Gelände ein Park mit Möbelgeschäft errichtet werden dann wird dies verhindert. Der Bau einer Forensik, eines Kraftwerk oder einer anderen Dreckschleuder ist jedoch jederzeit willkommen und wird zur Not gegen jeden Widerstand durchgesetzt.

In Duisburg kommt alles an was so richtig weh tut – Hurra !!!

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Wie-al-Qaida-nach-Duisburg-kam_aid_880336.html

Duisburg

Wie al Qaida nach Duisburg kam

VON CHRISTIAN SCHWERDTFEGER UND GREGOR MAYNTZ – zuletzt aktualisiert: 11.07.2010 – 11:52

Duisburg (RPO) Die Festnahme eines Terrorverdächtigen in NRW erschüttert nicht nur die ahnungslosen Nachbarn. Sie macht auch deutlich, wie dicht die Fäden des Terrornetzwerkes mit einschlägigen Anschlagsplanungen nach wie vor durch die Städte und Regionen Deutschlands verlaufen.