Archiv für den Monat: Mai 2011

Duisburg – nur noch eine Stadt zum sterben

Und den Rest der Bevölkerung bringen wir über die Jahre schleichend um!

Wen interessiert das schon …

Der Grenzwert für Chrom der in der Presse genannt wird stimmt übrigens um den Faktor 10 nicht!
Für Chrom liegt der Gernzwert bei 1,7 ng/m³ und nicht bei 17 ng/m³!
Also ist die Belastung in Wirklichkeit um das 25-fache überschritten!

Wer sich selbst ein Bild über die aktuelle Lage machen möchte:

http://www.lanuv.nrw.de/luft/temes/stat.htm

bzw.

http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/aktluftqual/einzel.htm

Die Grenzwerte:
http://www.lanuv.nrw.de/luft/immissionen/beurteilungsma/rechtsvor.htm#tab

 

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Mehr-Emissionen-durch-Boom-id135286.html

Thyssen-Krupp-Bericht : Mehr Emissionen durch Boom

Duisburg, 25.08.2009, Willi Mohrs

 

Einmal im Jahr veröffentlicht Thyssen-Krupp Steel seine Zahlen fürs abgelaufene Geschäftsjahr – ein wichtiger Termin für Aktionäre. Ebenfalls einmal im Jahr veröffentlicht der Stahlriese seinen Nachhaltigkeitsbericht – interessanter Lesestoff, vor allem auch für die Nachbarschaft der Werke.

So ist beispielsweise der Ausstoß von CO2 von 16,7 auf 18 Mio Tonnen gestiegen und der Staubausstoß von 5000 auf 6000 Tonnen im Jahr. Auch Stickoxide verließen vermehrt die Thyssen-Krupp-Stahlproduktion.

 

http://www.linksfraktion-duisburg.de/detailanfumwelt.html?&tx_ttnews[pointer]=2&tx_ttnews[tt_news]=4412&tx_ttnews[backPid]=1211&cHash=8aa6b20c67

Krebserregende Emissionen in Meiderich – Anfrage an den Umweltausschuss am 7.4.08

Ausweislich der Jahreskenngrößen 2006 des LANUV werden an der Meßstation Duisburg –Meiderich die Zielwerte des LAI für Nickel (10 ng/m³) mit 13,4 ng deutlich überschritten, für Chrom (17 ng/m³) mit 40,7 ng/m³ sogar um mehr als das Doppelte.Bei den Tagesmittelwerten der neu errichteten Station Meiderich/Bergstraße ergaben sich alarmierende Werte bis 172 ,86 ng/m³. 

Chrom ist – in seiner 6-wertigen Form – nicht nur ein Kanzerogen, sondern ab einer Konzentration von 50 ng /m³ auch ein Reizgift, dass zu Schleimhautreizungen, Asthma,
chronischer Bronchitis bis hin zur (Chromat-) Lungenfibrose führen kann.

 

http://www.rp-online.de/niederrheinsued/krefeld/nachrichten/Bezirksregierung-zeigt-ThyssenKrupp-an_aid_976179.html

Krefeld

Bezirksregierung zeigt ThyssenKrupp an

VON SEBASTIAN PETERS UND THOMAS REISENER – zuletzt aktualisiert: 16.03.2011 – 11:53

Krefeld (RP) Das Krefelder Edelstahlwerk soll wegen eines verstopften Filters unerlaubte Mengen von Chrom und Nickel in die Luft abgegeben haben. Ausgerechnet auf dem Gelände einer Grundschule wurden alarmierende Werte gemessen.

Nach Erkenntnissen der Bezirksregierung Düsseldorf wurde von dem Krefelder Edelstahlwerk im November 2010 viermal mehr Nickel als erlaubt an die Umwelt abgegeben.

Die Luftbelastung wurde durch eine Messstation auf dem Schulhof der Krefelder Stahldorfschule aufgezeichnet – während des normalen Schulbetriebes. Auch die Feinstaubwerte und der Anteil von Chrom im Freinstaub waren laut Bezirksregierung zeitweilig deutlich erhöht. So ist laut Bezirksregierung Düsseldorf im November 2010 ein Nickelgehalt von über 1200 Nanogramm pro Kubikmeter Luft festgestellt worden. Der „zulässige Zielwert“ liege allerdings bei nur 20 Nanogramm. „Einzig dort einwirkender Emittent“ ist laut Schreiben der Düsseldorfer an die Krefelder Staatsanwaltschaft „das Edelstahlwerk der Firma ThyssenKrupp Nirosta“ gewesen.

Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftat sieht die Bezirksregierung, weil der Elektrolichtbogenofen als Herz der Anlage laut der Behörde „nur unter Einsatz einer voll funktionsfähigen Abgaserfassung und Filteranlage betrieben“ werden darf.

Duisburg – Eine Stadt kann nicht mehr feiern

Selbst für einfache Straßenfeste, die schon seit vielen Jahren problemlos stattfinden, sind die Auflagen nun zu hoch und nicht mehr finanzierbar.

 

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Eine-Stadt-kann-nicht-mehr-feiern_aid_998735.html

Duisburg

Eine Stadt kann nicht mehr feiern

VON HILDEGARD CHUDOBBA – zuletzt aktualisiert: 16.05.2011 – 11:01

Duisburg (RPO) Nach der Katastrophe bei der Loveparade mit 21 Toten haben die Behörden die Bedingungen für die Genehmigungen von öffentlichen Veranstaltungen drastisch verschärft. Davon betroffen wäre auch ein Empfang für den Pokalfinalisten MSV Duisburg.

Hoffnung auf eine Spur Gerechtigkeit

Wie es scheint geht es dem Adolf demnächst doch noch an den Kragen …

Stellt sich nur noch die Frage wie man die restlichen Henkersknechte los wird, die sich alle so schön hinter Ihren Scharfrichter gestellt haben?

 

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/OB-Abwahl-naechster-Versuch-startet_aid_997520.html

Duisburg

OB-Abwahl: nächster Versuch startet

zuletzt aktualisiert: 13.05.2011

Duisburg (RP) Schon in einigen Wochen könnte der nächste Versuch starten, Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) abzuwählen. Möglich machen soll dies eine geänderte Landesgesetzgebung, die das Abwahlverfahren für Bürgermeister erleichtern soll.

Der wesentliche Unterschied: Bisher konnte ein Abwahlverfahren nur eingeleitet werden, wenn mindestens die Hälfte der Ratsmitglieder einen entsprechenden Antrag stellt und der Rat hinterher einen Beschluss mit Zweidrittel-Mehrheit fasst.

Duisburg – Politik mit gekauften Mandaten

So einfach ist es in Duisburg an’s Ruder zu kommen …

 

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Jaeger-macht-einen-Rueckzieher_aid_996242.html

Duisburg

Jäger macht einen Rückzieher

VON MIKE MICHEL – zuletzt aktualisiert: 10.05.2011

Duisburg (RP) Der Spendenskandal bei der Duisburger SPD schwelt schon lange. Erst die monatelangen Querelen zwischen dem Parteivorstand und dem Ortsverein Duissern brachten das Fass zum Überlaufen. Nun soll sich die Praxis ändern.

Die frühere Bundestagsabgeordnete war beim Parteivorstand in Ungnade gefallen, wie berichtet hatte Bärbel Bas den Wahlkreis gegen den Widerstand von Weis übernommen.

Beim Ortsverein Duissern vermutet man, dass sein Mitglied Marcel Lohbeck nur deshalb nicht in beratender Funktion in die Fraktion darf, weil er im Kommunalwahlkampf nicht „freiwillig“ spenden wollte.

In einem Brief vom 8. April, der der Rheinischen Post vorliegt, schreibt Petra Weis an den Vorstand: „In der Zwischenzeit hat Bärbel Bas unserem Vorstandsmitglied Katharina Junk gegenüber die verweigerte Zahlung Marcel Lohbecks als Begründung für die Ablehnung erneut bestätigt.“