Kategorie-Archiv: News

Ein neuer ambulanter Pflegedienst in Duisburg KUSEP

Ambulanter Pflegedienst in Dusiburg und MoersIn Duisburg-Laar hat ein neuer Pflegedienst eröffnet, der sich neben der allgemeinen Grundpflege, Behandlungspflege und Betreuung auch auf das Thema kultursensible Pflege spezialisiert hat. Also auch im Falle einer Demenz können z.B. Menschen weiterhin aktiviert werden, die sich an die deutsche Sprache nicht mehr erinnern können und nurnoch ihre Muttersprache sprechen. Der Dienst versteht sich aber nicht als ausschließlich auf Bedürfnisse hier lebender Migranten ausgerichtet. Das Team ist vieltfältig, durchweg freundlich und professionell und hilft mir bei der Versorgung meiner Schwiegermutter in Duisburg-Mitte.

Im Internet ist die Kultursensible Pflege GmbH unter: www.kusep.de zu finden.

Adresse:

KUSEP Kultursensible Pflege GmbH
Emscherhüttenstr. 11
Tel. 0203 – 985 91 117
Fax 0203 – 985 91 969
eMail info@kusep.de

www.kusep.de


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Bauen mit Verstand

Hallo Duisburger,

das Unternehmen Striebing und Kramp hat schon einige Häuser erfolgreich „hochgezogen“. Hier in Duisburg sind auch viele private Bauprojekte dabei.

Einblicke erhaltet ihr auf der Internetseite unter http://www.striebing-kramp.de .

Ein erfolgreiches ortsansässiges Unternehmen, das nun noch ein wenig mehr social wird. Striebing und Kramp gibt es nun auch bei Facebook. Was mich daran erfreut sind die Bilder vom aktuellen Projektstatus – das ist, als wär man hautnah beim Hausbau dabei. Besonderes Highlight: das Gewinnspiel. Bei 500 Fans werden insgesamt 5 tolle Preise 3 Mal verlost.

Der Link: http://www.facebook.com/pages/Striebing-Kramp-Bautr%C3%A4gergesellschaft-mbH/109892035804928?sk=app_160430850678443

Die Seite ist noch nicht allzu lang online, kann sich aber schon an rund 260 Fans erfreuen.

Schön, dass man bei Facebook nicht nur mit Partybildern und coolen Sprüchen konfrontiert wird, sondern auch Nützliches erfahren kann.

 

Loveparade: Drohen Bloggern, Autoren und Journalisten 250.000-Euro-Strafen ?

Loveparade: Drohen Bloggern, Autoren und Journalisten 250.000-Euro-Strafen ?

Ist eine Aufklärung der Ursachen der Loveparade-Katastrophen in Duisburg erwünscht ? Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt möglicherweise auch gegen Journalisten, Autoren und Blogger wegen Berichten zur Loveparade-Katastrophe – Sind es Verletzungen des Urheberrechtes ? – Ist die Freiheit der Presse in Deutschland noch in der Praxis möglich ? – Können Blogger, Autoren und Journalisten im Angesicht drohender, extrem hoher Geldstrafen oder ersatzweise möglicherweise mehrjährige Haftstrafen im Gefängnis noch frei berichten ?

Von Andreas Klamm-Sabaot

Duisburg / Berlin. 19. August 2010. Nur drei Wochen nach der Loveparade-Katastrophe und einer Massenpanik in Duisburg in deren Folge 21 Menschen getötet und mehr als 500 Menschen zum Teil schwer verletzt wurden, demonstriert der CDU-Oberbürgermeister Adolf Sauerland (55) jetzt uneingeschränkte und nahezu grenzenlose Macht und Stärke. Gegen Journalisten, Autoren und Blogger, die zu den Ereignissen der Loveparade berichten, ermitteln jetzt möglicherweise auch die Staatsanwaltschaft und ein Landgericht. Den Journalisten, Autoren und Bloggern könnten in Deutschland Geld-Strafen im Rahmen eines verhängten Ordnungsgeldes in Höhe von 250.000 Euro oder mehrjährige Haftstrafen in Gefängnissen in Deutschland drohen. Die Veröffentlichung von Dokumenten zur Loveparade wurde jetzt gerichtlich auf Veranlassung der Stadt Duisburg verboten. Mehreren Medien-Berichten und nach Informationen der Tageszeitung TAZ und Die Zeit sowie dem Nachrichten-Sender n-tv wurden im Internet unter anderem von Xtranews am Mittwoch Anhänge eines von der Stadt in Auftrag gegebenen Gutachtens veröffentlicht.

Das Landgericht Köln hat die Veröffentlichung der Dokumente verboten. Das regionale Nachrichten-Portal Xstranews teilte mit, dass es um einen Streitwert in der Höhe von 50.000 Euro und um die Verteidigung der Pressefreiheit in der Sache gehe. Die Stadt Duisburg sieht in der Veröffentlichung der Dokumente möglicherweise einen Verstoß gegen das Urheberschutzrecht. Blogger, Autoren und Journalisten wurden abgemahnt. Diesen droht jetzt eine Strafe in Form eines Ordnungsgeldes in Höhe von 250.000 Euro ersatzweise eine mehrjährige Gefängnis-Strafe. Xtranews habe die Dokumente nach der Abmahnung aus dem Internet genommen. Die Stadt Duisburg hat zuvor eine einstweilige Verfügung des Landgerichtes in Köln erwirkt um die Verbreitung der Dokumente zu stoppen.

In einer Gegendarstellung der Xtranews-Redaktion, die der Redaktion der Zeitung der Rheinischen Post gesendet wurde heißt es unter anderem : „Die Stadt Duisburg hat zunächst versucht, eine Einstweilige Verfügung in Sachen Datenschutz zu erwirken – mit dem Versuch, diesen unter dem Presserecht zu subsumieren. Da dies scheinbar nicht gelungen ist, hat man in einem zweiten Schritt ein Konstrukt entwickelt, welches einen Verstoß gegen das “Urheberrecht”darstellen sollte.“

Oberbürgermeister Adolf Sauerland (55, CDU) demonstriert drei Wochen nach der Katastrophe bei der Loveparade uneingeschränkte und grenzenlose Macht. Mit allen Mitteln und aller Härte wolle er, so bewerten es Menschenrechts- und Presse-Beobachter, gegen Autoren, Journalisten und Blogger vorgehen, die mit der Veröffentlichung der Dokumente aus dem Gutachten über die Ereignisse der Loveparade-Katastrophe in Duisburg berichten und mit diesem außergewöhnlichen redaktionellen und journalistischen Mittel zur Aufklärung der Umstände beitragen wollten, die zum Tod von 21 jungen Menschen in Duisburg und mehr als 500 zum Teil schwer verletzten Menschen am 24. Juli 2010 führten. Drei Wochen nach dem Tod von 21 jungen Menschen in Duisburg stehen mehrere Autoren, Blogger und Journalisten möglicherweise selbst vor dem drohenden wirtschaftlichen Tod und Aus in Duisburg, das meint genauer der wirtschaftlichen Existenz-Vernichtung, da in Zeiten der Weltwirtschafts-Krise, Redaktionen, Journalisten, Autoren, Blogger und kleine Verlag in der Regel nicht über 250.000 Euro in bar in der Porto-Kasse oder auf Konten verfügen. „Ist der Tod in Duisburg zuhause ?“, fragen besorgte Menschen, die die Ereignisse in der Stadt weltweit beobachten.

Die Autoren der Tageszeitung TAZ.de (www.taz.de ) fragen: „Will Oberbürgermeister Adolf Sauerland Aufklärung oder nicht?“ Wirklich ernst nehme nach Spekulationen der TAZ der Oberbürgermeister von Duisburg die Aufklärung der Loveparade-Katastrophe nicht. Zwar habe die Stadt Duisburg auch Teile des Gutachtens auf der Web-Seite der Stadt veröffentlicht, doch dort fehlen die Anhänge zum Gutachten. Bei den Dokumenten gehe es um 300 Seiten Anhang zu einem Gutachten, um ausführliche Protokolle von Sitzungen, Planungs-Konzepte und Hintergründe zum Gutachten. Nach Ansicht von Autoren, Bloggern und Journalisten sehe die Stadt Duisburg und der Oberbürgermeister in der Frage der Zuständigkeiten „nicht immer gut aus.“

Die Stadt Duisburg begründet das Verbot der Veröffentlichung, laut Medien-Berichten, unter anderem mit folgenden Gründen: Die Schriftstücke und Anlagen enthalten nicht geschwärzte, Personen-bezogene Daten. Es könnte um Datenschutz und um Urheberrechtsschutz gehen, vermuten weitere Journalisten und Medien. Der Betreiber von Xtranews, Thomas Rodenbücher, machte sich eine Entscheidung, so weitere Medienberichte, über die Veröffentlichung der Dokumente nicht einfach. Man habe eine Abwägung zwischen Urheberschutzrecht und öffentlicher Aufklärung treffen müsse. Bei dieser Prüfung seien Autoren, Journalisten und Blogger zur Überzeugung gelangt, dass die Öffentlichkeit ein Recht darauf habe, die Dokumente zu sehen.

Weiteren Medien-Berichten zufolge, stammen die brisanten Daten von einer CD, die aus dem Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen zugespielt worden sein soll. Nach dem Bekanntwerden der Inhalte der Dokumente seien jede Menge neue Fragen entstanden auch bei einigen Ratsmitglieder in der Stadt Duisburg, die über die Inhalte der Schriftstücke teilweise möglicherweise keine Kenntnisse hatten. Die Dokumente und Anhänge zum Gutachten, das von der Stadt Duisburg in Auftrag gegeben wurde, haben sich inzwischen jedoch weltweit so sehr verbreitet dass eine Umsetzung des Verbots des Landgerichtes und der Stadt der Veröffentlichung praktisch trotz Androhung hoher Geldstrafen in Höhe von 250.000 Euro und einstweiliger Verfügung des Landgerichtes nicht mehr praktisch möglich war.

Daher wolle die Stadt Duisburg jetzt „nicht mehr juristisch gegen die Autoren, Journalisten und Blogger vorgehen, die über die Ereignisse der Loveparade in Duisburg auch kritisch berichtet haben.“, schreiben weitere Zeitungen. Inzwischen seien die Dokumente in vollem Umfang beim Online-Portal Indymedia zu finden und auch bei Wikileaks werde über eine Veröffentlichung der Dokumente diskutiert zum Zwecke der Hilfe für Aufklärung. Es sei kaum noch möglich die Dokumente aus dem Internet verschwinden zu lassen. Das Nachrichten-Portal „Der Westen“ berichtet unterdessen: „Die Stadt Duisburg und ihr Oberbürgermeister Adolf Sauerland wollen die Veröffentlichung von Verwaltungs-Unterlagen zur Loveparade-Planung im Internet gerichtlich verhindern.“

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV, www.djv.de ) habe sich ebenso eingeschaltet: „Statt Informationsblockaden sollte die Stadt Transparenz herstellen“, erklärte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. Der Journalisten-Verband ist enttäuscht über die „restriktive Informations-Politik“. Die Stadt solle auf juristische Mittel verzichten und eine partnerschaftliche Presse- und Öffentlichkeits-Arbeit pflegen. “Das ist sie den Journalisten, aber auch den Bürgerinnen und Bürgern schuldig. Die umfassende Information über die Duisburger Vorkommnisse ist eine Kernaufgabe der Medien ” ergänzte der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken in einer Erklärung auf der Web-Seite des DJV.

Ein Sprecher des internationalen Medien-Projektes für Menschenrechte Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters (www.libertyandpeacenow.org ) erklärte in London „…mit der Androhung von 250.000 Euro – Strafen, Ordnungs-Geldern oder mehrjährigen Gefängnis-Strafen stehen auch Journalisten, Autoren und Blogger sowie kleine Medien-Unternehmen und Verlage in Deutschland in der tödlichen Gefahr der ganz realen wirtschaftlichen Existenz-Vernichtung und das könne dann auch eine tödliche Gefahr vor allem auch für behinderte Journalisten, Autoren, Blogger, kleine Medien-Unternehmen oder Verlagen bedeuten.“ Es bleibe zu hoffen, dass die Restriktionen der Meinungs- Presse- und Informations-Freiheit, die nach europäischen, nationalen und internationalen Gesetzen und Menschenrechten garantiert sind, in Deutschland nicht weiter ausgeführt werden, weil sonst eine freie Berichterstattung, die dem obersten Gebot der Presse der Verpflichtung zur Wahrheit und das Recht der Öffentlichkeit auf Information zu gewährleisten, nicht mehr in Deutschland möglich wäre.

Artikel 5 Grundgesetz, Deutschland

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

AUSZUG aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

Auszug aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, proklamiert von den Vereinten Nationen im Jahr 1948:

Artikel 19

Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten

Artikel 18

Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Loveparade: Die Stadt erlaubt eine Trauer bis zu sechs Wochen

Loveparade: Die Stadt erlaubt eine Trauer bis zu sechs Wochen

Öffentliche Trauer und Beileids-Bekundungen am Tunnel sind nur noch bis 4. September möglich – Gedenk-Veranstaltung am 4. September

Von Andreas Klamm-Sabaot

Duisburg. 11. August 2010. Die Stadt Duisburg erlaubt den trauernden Menschen in der Stadt nach der Katastrophe bei der Loveparade in deren Folge nach einer Massenpanik 21 Menschen getötet und mehr als 500 Menschen zum Teil schwer verletzt wurden eine Trauer und Beileidsbekundungen in der Karl-Lehr-Straße am Tunnel, an dem das Unglück geschehen ist, nur noch bis 4. September 2010. Nach sechs Wochen soll dann, so die Planer der Stadt, Schluss mit der Trauer der Menschen am Ort des Unglücks sein.

Gesundheits-Experten und Psychologen wissen aus Erfahrung im Umgang mit trauernden Menschen, dass insbesondere nach schweren traumatischen Belastungen der Psyche und der Seele von Menschen die Zeit der Trauer von Menschen nicht mittels Verordnung zeitlich gesteuert werden kann. Die Trauer von Menschen, insbesondere von Menschen, deren Angehörigen getötet wurden kann Wochen bis Monate, meist sogar Jahre andauern. Das betrifft auch die zum Teil hoch traumatisierten Menschen, die zum Teil schwer verletzt wurden oder ein Beinahe-Todes-Erlebnis hatten, das meint Menschen, die dem Tod bei der Katastrophe nur knapp entkommen sind. Menschen, die an einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) erkranken brauchen oft Jahre zur Bewältigung einer oder mehrerer traumatischen Krisen-Situationen im Leben oder können lebenslang nicht mehr geheilt werden.

Dennoch will die Stadt Duisburg den Tunnel nach sechs Wochen wieder für den Verkehr freigeben. Zur Zeit ist der Karl-Lehr-Tunnel noch für den Verkehr gesperrt.

Das Meer von Nachrichten, Bilder, Blumen, Engels-Figuren, Kerzen und sonstiger Trauer-Gaben spricht eine deutliche Sprache für sich. Viele Menschen brauchen einen Ort, an den diese gehen können und gemeinsam auch mit anderen Menschen trauern können, auch öffentlich am Tunnel.

Das wissen auch die Planer der Stadt Duisburg und so wird es künftig eine alternative Stätte der möglichen gemeinsam Trauer und Begegnung für die betroffenen, geschädigten und traumatisierten Menschen in Duisburg geben. In einem Glas-Kubus, der die Größe eines Containers hat, sollen die Trauer-Gaben der trauernden Menschen gesammelt werden. Der Trauer-Gaben-Kubus soll, so die Planungen, im Duisburger Innenhafen neben dem Kultur- und Stadthistorischen Museum aufgestellt werden. Dazu hat sich der „Bürgerkreis Gedenken“ entschlossen. Für den Verkehr wird der Tunnel am 4. September wieder freigegeben. Die offizielle Trauerzeit von sechs Wochen wird dann beendet sein.

Suche nach einem Ort für eine Gedenk-Stätte

Der Sprecher der der Stadt Duisburg, Frank Kopatscheck informierte darüber, dass der Trauer-Gaben-Kubus transparente Acryl-Wände habe mit einer Länge von ungefähr 6,50 und einer Höhe und Breite von jeweils rund 2,50 Meter.

Am 4. September wird es eine weitere Gedenk-Veranstaltung geben. Nach dieser Gedenk-Veranstaltung werden die Menschen gebeten, Kerzen, Engel-Figuren, Plüsch-Tiere, Briefe, Trauerschleifen und sonstige Trauer-Gaben selbst in den Glas-Kubus zu stellen. Unklar ist allerdings heute die Dauer, wie lange der Kubus neben dem Museum zu finden sein wird. Die Suche nach einer geeigneten Gedenk-Stätte für die 21 getöteten Menschen und mehr als 500 verletzten Menschen nach der Loveparade-Katastrophe dauert noch an.

Duisburg gedenkt der Opfer der Loveparade-Betroffenen

Nach der Gedenk-Veranstaltung am 4. September wird im Karl-Lehr-Tunnel eine Gedenk-Tafel installiert. Die Größe der Gedenk-Tafel sei mindestens 70 mal 100 Zentimeter, sagte der Stadt-Sprecher dem Westdeutschen Rundfunk (WDR). Der Text für die Inschrift lautet: „Duisburg gedenkt der Opfer der Loveparade“.

An der Einrichtung der geplanten Gedenk-Stätte sollen Künstler aus Duisburg beteiligt werden. Spätestens ein Jahr nach der Katastrophe am 24. Juli 2010 solle die Gedenk-Stätte eröffnet werden können. Um einen geeigneten Ort für die Gedenk-Stätte zu finden, plant die Initiative Spenden-Trauermarsch einen öffentlichen Wettbewerb auszuschreiben.

Wählergemeinschaften arbeiten jetzt Hand in Hand

Die Kommunalwahl vom 30. August dieses Jahres hat dem Wählerwillen nach gleich fünf
Wählergemeinschaften mit einem einzelnen Ratsvertreter ins hohe Haus der Stadt Duisburg entsandt.
Drei dieser unabhängigen Ratsherren wollen sich jetzt als Fraktion mehr Gehör gegenüber den großen
Parteien verschaffen und schließen sich zusammen – zur Fraktion: Duisburger Wählergemeinschaften
(kurz: DWG).

Das 2004 gegründete und auch im alten Rat bereits vertretene Wählerbündnis „Duisburger Alternative
Liste“ (DAL), ist durch Ratsherrn Rainer Grün (42) ebenso mit von der Partie wie das neue
Wählerbündnis „Sozial. Gerecht. Unabhängig.“ (SGU), vertreten durch Ratsherrn Karlheinz Hagenbuck
(63), der dem Rat allerdings bereits seit 1986, damals noch für die SPD, angehört. Dritter im Bunde ist
Stephan Krebs (24) vom neuen Wählerbündnis „Junges Duisburg“ (JUDU), der nach erstmaliger
Kandidatur auch sofort einzog und nun sogar zum Fraktionsvorsitzenden gewählt wurde.

„Wir haben in intensiven Gesprächen innerhalb der letzten Wochen ausgelotet, ob es inhaltlich und
menschlich passt“, erklärt Fraktionsvorsitzender Krebs, „und das tut es!“ Der Grund zur
Fraktionsbildung sei indes für alle drei Ratsherrn in diesen Gesprächen von Anfang an der Selbe
gewesen: „Als Fraktion besitzt man mehr Stimmengewicht und wird von den großen Parteien eher
wahrgenommen. Das hilft unsere inhaltlichen Vorstellungen umzusetzen“, so Ratsherr und
Fraktionsschatzmeister Karlheinz Hagenbuck.

Die Zusammensetzung der neuen Fraktion sei auf den ersten Blick vielleicht überraschend, eigentlich
aber „der optimale Mix aus Erfahrung, Jungblut und Migranten“. Diese Fraktion vertrete wirklich „einen
großen Querschnitt der Duisburger Bevölkerung!“, erklärt Ratsherr Rainer Grün.

Die neue Fraktion DWG will sich allerdings nun nicht an einen Kooperationsvertrag binden und sich
abhängig machen. „Wir werden Politik für die Duisburger machen – fernab der politischen Farbenlehre.
Dafür sind wir angetreten, dafür sind wir gewählt und dafür stehen wir“, so Fraktionschef Krebs
abschließend.

Junges Duisburg: Plakate zerstört – Schluss mit dem Quatsch!

Das Wählerbündnis JUNGES DUISBURG beklagt ebenfalls – neben den bereits gemeldeten Vorfällen – die offenbar mutwillige Zerstörung von Plakaten im gesamten Stadtgebiet. Es sei unglaublich, mit welcher Systematik einige Menschen durch Duisburg gingen und fremdes Eigentum zerschlagen.

„Es ist gerade für uns ein herber Schlag, wo wir alle Plakate selbst aus eigener Tasche finanzieren“, erklärt der Vorstand des Wählerbündnisses. Im Stadtgebiet seien insgesamt knapp 1000 Plakate aufgehängt worden, von denen einige Dutzend mittlerweile stark beschädigt oder vollständig zerstört seien.

„Wir appellieren an die Täter: Gebt uns eine Chance! Wir sind jedenfalls so fair und sehen vorerst von der Erstattung einer Strafanzeige ab“, erklärt Stephan Krebs, Vorsitzender von JUNGES DUISBURG, „wünschen uns aber – auch im Namen der anderen Parteien – dass jetzt Schluss ist mit diesem Quatsch!“

Junges Duisburg lädt erneut zum Stammtisch

Am kommenden Dienstag den 28.07.2009, um 19 Uhr, veranstaltet das Wählerbündnis JUNGES DUISBURG die zweite Bürgersprechstunde „Mitte“ im Finkenkrug (Sternbuschweg 71-73). Rede und Antwort an diesem Abend stehen die Kandidaten für Neudorf, Oliver Beltermann (25) und Duissern, Felix Feykes (19), sowie der Vorsitzende Stephan Krebs (24).
„Die Zulassung zur Kommunalwahl haben wir geschafft – jetzt wollen wir die Probleme der Bürgerinnen und Bürger hören, um ehrliche Lösungen zu erarbeiten“, kommentiert Oliver Beltermann den Stammtisch. Das JUNGE DUISBURG würde sich freuen; möglichst viele Interessierte an diesem Abend begrüßen zu dürfen.

JUNGES DUISBURG räumt erneut auf!

Die Aktionsreihe: „JUNGES DUISBURG räumt auf!“ des gleichnamigen Wählerbündnisses geht in die zweite Runde. Erneut suchten sich die jungen Duisburger – in Kooperation mit der „Initiative für ein Sauberes Duisburg e.V.“ – einen beliebten und bekannten Ort in Duisburg aus, um ihn von Müll und Unrat zu befreien: Den Gördeler Park in Duissern.

Nachdem der Auftakt in der vergangenen Samstag an der Sechs-Seen-Platte im Duisburger Süden stattfang, ging das Wählerbündnis dieses Wochenende in die Innenstadt. „Besonders in der dicht bebauten Innenstadt sind Grünflächen für die Bürgerinnen und Bürger Gold wert!“, erklärt Stephan Krebs den Einsatz der jungen Leute. Tatsächlich konnte das neue Wählerbündnis, welches zur Kommunalwahl in diesem Jahr antritt, erneut säckeweise Müll aus der Parkanlage sammeln. „Wir hoffen den Duissernern damit einen kleinen Gefallen getan zu haben“, kommentiert Felix Feykes, Ratskandidat vor Ort, die Aktion.

Die nächste Aufräumaktion wird sich im Duisburger Norden abspielen, „und danach nehmen wir uns die Spielplätze vor!“, so Krebs.

Fünf Jahre Haft wegen Hanf-Plantage

Am Freitag gestand Georg Prison sen., von einer großen Hanf-Plantage auf seinem Firmengelände gewust zu haben. Die sechste Strafkammer verurteilte den 64.jährigen zu fünf Jahren Haft. Der Altenessener Schrotthändler, der tags zuvor am Donnerstag noch mit großem Stolz von seinem 50jährigen erfolgreichen Berufsleben berichtet hatte, musste nun hinnehmen, dass Juristen die andere Seite seines Lebenswerkes bewerteten. Die Essener werden jetzt sicher spotten „Prison ist im Prison“.

Junges Duisburg lädt zur Bürgersprechstunde

Das Wählerbündnis JUNGES DUISBURG veranstaltet am Mittwoch, den 17. Juni 2009 um 19 Uhr eine Bürgersprechstunde im Finkenkrug. Dort stehen die Kandidaten für Neudorf, Oliver Beltermann (25), und Duissern, Felix Feykes (19), sowie der Vorsitzende, Stephan Krebs (24), Rede und Antwort. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, das Wählerbündnis kennenzulernen und dort mit den jungen Duisburgern ins Gespräch zu kommen. Das neu gegründete Wählerbündnis tritt bei der kommenden Kommunalwahl an und hat sich zum Ziel gesetzt jugendpolitische Inhalte in die Duisburger Politik zu tragen. Die Jungen Duisburger hoffen auf zahlreiches Erscheinen, um „im Gespräch herauszufinden, wo der Schuh drückt!“

Ordentliche Fahrpläne statt Hochbahn-Phantasie

Das neue Wählerbündnis JUNGES DUISBURG kritisiert die zum 14. Juni greifenden Änderungen im Fahrplan der Duisburger DVG. Die Änderungen seien wieder einmal nur „ein Tropfen auf den heißen Stein“, so Stephan Krebs von JUNGES DUISBURG. Man müsse endlich weg vom unkoordinierten Flächen-ÖPNV an dem mit jeder Änderung herum geflickt wird!

Das Wahlprogramm von JUNGES DUISBURG sieht besonders vor, dass die Nachtbuslinien massiv ausgebaut werden. „Es kann doch in einer Universitätsstadt mit 500.000 Einwohnern nicht angehen, dass man nachts nirgendwo hinkommt!“, so Oliver Beltermann, Kandidat von JUNGES DUISBURG in Neudorf-Süd. Hier müsse endlich das Netz erweitert und die vorhandenen Linien in der Taktung aufgewertet werden!

Eine weitere Forderung von JUNGES DUISBURG ist die bessere Anbindung des Innenhafens: Das Aushängeschild in Sachen Abendgestaltung sei mit der Bahn überhaupt nicht und mit dem Bus nur sehr rudimentär zu erreichen. „Es ist momentan vor allem abends fast unmöglich vom Innenhafen in den Duisburger Norden zu kommen! Auch tagsüber fährt gerade einmal eine Buslinie den Innenhafen an – Ziel: Großenbaum!“, kritisiert Stephan Krebs, Kandidat für den Wahlkreis Wehofen/Fahrn im Norden.

JUNGES DUISBURG ist daher der Meinung, dass „statt öffentlich von einer Hochbahn zu Träumen“ eher der bereits vorhandenen und bezahlbaren ÖPNV ausgebaut werden sollte. „Was nutzt den Bürgerinnen und Bürgern eine Hochbahn mit drei oder vier Haltestellen, wenn man sonst nirgends hinkommt?“, fragt Krebs abschließend.

Das komplette Wahlprogramm und sämtliche Informationen zum neuen Wählerbündnis JUNGES DUISBURG findet sich online auf www.junges-duisburg.de.

Cutterie Mata Haari- Friseur der Sinne

Liebe Interessierte,

im Mai dieses Jahres startete ich mein Projekt“Friseur der Sinne“ – psycho-soziale Beratung und Friseurmeistertätigkeit als Personalunion in meiner Cutterie Mata Haari.

Sicherlich ist die Idee, den Friseurberuf speziell zu leben, recht aussergewöhnlich. Eine wichtige Säule des personenzentrierten Dienstleistungsberufes ist die Kundenberatung und -begleitung. Diese Säule wird in der täglichen Salonpraxis oft unprofessionell und /oder unzureichend gelebt, obwohl dieser Bereich einen vertrauensvollen und intensiven Zugang zum Kunden ermöglicht.

Denn der Gang zum Friseur ist eine Vertrauenssache. Vertrauen beruht nicht nur darauf, dass das neue Styling den Menschen positiv stimmt, sondern es impliziert das Gefühl, dass die Beziehung zwischen beiden Menschen (Friseur und Kunde) vertrauensvoll und tolerant gelebt werden soll. Der Kunde benötigt die Sicherheit, das die Gesprächsinhalte einer großmöglichen Verschwiegenheit unterliegen und das Gespräch mit einer professionellen Komponente geführt wird.

Das Bedürfnis, meine Dienstleitung auszuprobieren und anzunehmen wächst stetig. Das Feed- Back ist motivierend und bestärkt mich in meinem Tun………

Vielleicht mögen Sie mich besuchen…..

Cutterie Mata Haari  (Kontaktinfos unter Cutterie Mata Haari)

Einbrecher festgenommen

Noch am Tatort konnten drei Tatverdächtige im Alter zwischen 17 und 25 Jahren
vorläufig festgenommen werden. Gegen 00.20 Uhr waren sie in zwei Arztpraxen,
eine Anwaltskanzlei und das Büro des Mieterbundes auf der Rathausstraße in
Hamborn eingebrochen. Hier hatten sie Kassetten aufgebrochen und bereits
Computer zum Abtransport bereit gestellt. Die Büroräume wurden teilweise verwüstet.
Im Rahmen der Ermittlungen konnte ein vierter Tatbeteiligter an seiner
Wohnsanschrift festgenommen werden. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei NRW

Inventur im Zoo

Nun ist es raus… genau 2133 Tiere gehren zum momentanen Bestand des Duisburger Zoos, das ergab die alljhrliche Inventur.
Es wurden alle Unterrassen und Rassen, welche in den Bestandsbchern registriert sind gezhlt. der Duisburger Zoo zhlt sch selbst zu den zehn bedeutendsten Zoologischen Einrichtungen.
Lieder muss der Zoo massiven Besucherverlust beim Definarium verbuchen, da dies zwischen Ostern und Weihnachten auf Grund von Reparaturarbeiten unter freiem Himmel stand.

Quelle: wdr.de

Kaugummi schuld an Herz-Rhythmus-Strungen

Eine 12 Jahre alte Schlerin wollte sich nur einen kleinen Scherz mit ihrer Hauswirtschaftslehre-Lehrerin erlauben, dabei ist es an der Dahlingschule fr Lernbehinderte in Duisburg zu einem schlimmen Vorfall gekommen. Die Schlerin bot ihrer Lehrerin ein sogenanntes „Schock-Kaugummi“ an, welches beim berhren einen kleinen Stromschlag gibt. Die Lehrerin Anneliese K. leidet aber seit Jahren unter einer Herzerkrankung, als sie nach dem Kugummi greift bricht sie zusammen.
Der Notarzt wurde allamiert uns Anneliese K. wurde ins Krankenhaus gebracht. Das „Kaugummi“ hatte bei ihr schwere Herz-Rhythmus-Strungen ausgelst. Ihr Mann sagt, es geht ihr schon wieder besser, aber sie hat riesen Glck gehabt.

Quelle: express.de

Badegste retten Mann vorm ertrinken

Ein 25-jhriger Mann wurde aus einem Duisburger See buchstblich in letzter Minute von den Badegsten vor dem ertrinken gerettet. Helfer holten den Mann an Land. Laut Polizei war der Mann betrunken. Der 25-jhrige schwebt in Lebensgefahr.

Quelle: wdr.de

Durch Stromschlag schwer verletzt

Ein 20-jähriger Mann ist am Samstag durch einen Stromschlag schwer verletzt worden.
Der junge Mann war auf einem Bahngelände auf einen Güterwaggon geklettert und ist dann mit der Oberleitung in Berührung gekommen. Er hat noch selbst die Rettungskräfte verständigen können und kam dann mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus.

Quelle: www.ksta.de