Kategorie-Archiv: Politik

Armut – Die neue Realität in Duisburg

Die Realität in Duisburg sieht natürlich anders aus als man sie in der Stadtpolitik sehen möchte.
Daher wird diese totgeschwiegen und ignoriert.
Ebenso wie der Haushaltsplan.

Alles ist per Definition Bestens.
Schaut nur her – unsere supertolle Innenstadt!
Wie dort alles dank Subventionen blüht und gedeiht.

Das Duisburg ausserhalb der Innenstadt und des Innenhafens scheint nicht zu existieren.
Genausowenig wie das Wohl der Bürger.
Jeder der anders denkt wird sofort wegen Verleumndung verklagt!

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Laester-Skandal-um-SPD-Ratsherr_aid_849540.html

Duisburg

Läster-Skandal um SPD-Ratsherr

VON HILDEGARD CHUDOBBA – zuletzt aktualisiert: 26.04.2010 – 18:18

Duisburg (RP) Gegen den Meidericher SPD-Ratsherrn Bruno Sagurna ermittelt die Staatsanwaltschaft nach einer Anzeige wegen Verleumndung, übler Nachrede und falscher Verdächtigung.

„Malindi“ und „Amboseli“ waren in 2008 und 2009 rege Kommentatoren auf der Internetplattform einer Ruhrgebietszeitung. Sie ließen am Oberbürgermeister, an der Aufsichtsratsvorsitzenden der Duisburger Marketing Gesellschaft und an deren Geschäftsführer kein gutes Haar. Über sie wurde im Netz geschimpft, gelästert, polemisiert. Gerne pflichtete dabei der eine Kommentator dem anderen auch schon mal bei.

Strafanzeige gegen Unbekannt

Die Menge und die Inhalte der Angriffe auf die Gesellschaft durch diese beiden Schreiber hat die DMG im Juli vorigen Jahres veranlasst, Strafanzeige gegen Unbekannt zu erstatten wegen Beleidigung, Verleumndung, übler Nachrede und falscher Verdächtigung. Vor wenigen Wochen hat der Staatsschutz der Polizei bei einer Hausdurchsuchung bei Bruno Sagurna ein Laptop beschlagnahmt und den Meidericher als Beschuldigten vernommen. Der 52-jährige gab laut Protokoll an, dass „Malindi“ und „Amboseli“ Nicknames seien, unter denen er häufiger Artikel kommentiere.

Bruno Sagurna ist Ratsherr der Stadt Duisburg und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der DMG. Unter „Malindi“ wurden auf der Internetplattform immer wieder die Qualitäten des DMG-Geschäftsführers Uwe Gerste kommentiert. Er habe „einen Krieg mit allen Mitarbeitern angefangen…“(16. März 2008) . 

 Gerste habe keine Ahnung

„Herr Gerste als Marketingchef hat keine Ahnung von Personalführung, aber nicht nur das, er hat auch kleine Ahnung was Marketing bedeutet…“ (18. April 2008). Am 15. Juni 2008 kommentierte Malindi, dass „der Versager zum DMG Chef“ gemacht worden sei. Am 18. Juni behauptete der Verfasser, in der Marketingesellschaft würden Mitarbeiter bespitzelt, unter Druck gesetzt und gemobbt.“ Es sei jetzt an der Zeit, diesem Possenspiel endlich ein Ende zu bereiten und den „unfähige Geschäftsführer“ abzulösen. Im Juni 2008 schrieb „Amboseli“. „Herr Gerste hat es geschafft das die DMG nur noch als Lachnummer wahrgenommen wird.  „Malindi“ antwortete: „Hallo amboseli du hast recht Gerste ist eine Schande für Duisburg Frau Vogt und Sauerland haben den Versager zum DMG-Chef gemacht sie tragen die Verantwortung.“ Auch in anderen Mail-Kommentaren pflichtete Amboseli dem Schreiber Malindi bei und umgekehrt. Aber es tauchten auch Mails auf, in denen andere Schreibern die Fülle von persönlichen Angriffen, Rechtschreibe- und Grammatikfehlern zu viel war und sie dies auch artikulierten.

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Tafel-in-Not_aid_849255.html

Duisburg

Tafel in Not

zuletzt aktualisiert: 26.04.2010 – 08:41

Duisburg (RPO) Bei der Duisburger Tafel ist ein Personalengpass entstanden, der den Verein in seiner Arbeit stark einschränkt. Dabei nimmt die Zahl der Bedürftigen, die von der Tafel Lebensmittel bekommen, ständig zu.

Brückenstraße, 12 Uhr: Vor dem Tafelladen in Hochfeld wird die Schlange immer länger. Junge Mütter mit kleinen Kindern in Buggys stehen hier ebenso wie Rentner mit leeren Taschen. Sie alle hoffen, hier mit kostenlosen Lebensmitteln versorgt zu werden. Günter Spikofski, Geschäftsführer der Tafel, geht von rund 150 Menschen aus, die im Durchschnitt in Hochfeld Nahrungsmittel bekommen. „Wir kümmern uns um mehr als 3000 Bedürftige“, so der Tafel-Chef. Wenn die Entwicklung so rasant weiter ginge, könnten es in zwei Jahren 5000 sein, so Spikofski. Dazu kommt der Mittagstisch im Grunewald, der täglich von 50 bis 60 Bedürftigen genutzt wird.

Arbeiten im Verbund

Das alles funktioniert mit einem nicht zu unterschätzenden Aufwand – finanziell, logistisch und personell gleichermaßen. „Seitdem wir an einem Trägerverbund mit den Tafeln am Niederrhein, in Gelsenkirchen oder Essen mitarbeiten, ist der logistische Aufwand ungleich größer geworden“, so Spikofski. Da werden dann auch mal größere Posten geholt – zum Beispiel Pizzen aus Belgien mit einem Tiefkühlwagen (über eine befreundete Tafel in Aachen) oder Gemüse aus Paderborn. Derart große Touren lohnen nur mit einem 7,5 Tonner, der dann Lebensmittel für mehrere Tafeln gleichzeitig transportiert.

Die Duisburger Tafel hat fünf Fahrzeuge – aber zu wenig Fahrer. „Die Zahl der Mitarbeiter hat sich binnen kurzer Zeit von 15 auf sieben halbiert. Das liegt unter anderem daran, dass nicht alle Stellen der ARGE für Gemeinwohlarbeit besetzt sind“, so der Tafel-Chef. Diese Mitarbeiter, die für zwei Euro in der Stunde wertvolle Arbeit leisten, sind für Spikofski unverzichtbar. Da zugleich weitere ehrenamtliche Helfer ausfielen oder erkrankten, waren plötzlich nicht mehr genug Fahrer vorhanden. „Das ist aber entscheidend. Wenn wir die Lebensmittel nicht täglich frisch abholen können, wird es auch mit der Verteilung im Tafelladen schwierig.“

Zuverlässigkeit ist gefragt

In der Regel sind die Transporter in der Zeit von 8.30 Uhr bis 14 Uhr unterwegs. „Wir brauchen dringend neue Helfer. Die müssen vor allem eins sein: zuverlässig“, so Spikofski. Es sei nicht notwendig, dass die Fahrer jeden Tag Zeit haben. Aber es ist wichtig, dass sie zur Verfügung stehen, wenn sie zuvor zugesagt haben. „Am liebsten sind mir rüstige Frührentner“, sagt der Geschäftsführer.

Bei den Besuchern der Tafel hat er Veränderungen festgestellt: „Es kommen immer häufiger auch junge Leute, so ab Anfang 20. Und es kommen auch nicht mehr nur Hartz IV-Empfänger, sondern immer mehr Menschen, bei denen es trotz Arbeit am Monatsende nicht mehr reicht. Das gilt zum Beispiel für Friseurinnen oder Wachpersonal, die zu Hause noch Familie haben.“

Duisburg – Stadt der Pleiten und Schulden

Dem Artikel gibt es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen!
Als ob dieses Ergebnis bei der Politik in Duisburg überraschend ist.
Wofür sollen Bürger überhaupt noch Steuern bezahlen, wenn sie für diese keine Gegenleistung mehr erhalten?

Aus der Situation in die Duisburg in den letzten 18 Jahren hineinmanövriert wurde, wird sich die Stadt in den nächsten 20 Jahren nicht mehr erholen – wenn überhaupt.
Die Stadt wurde einfach in allen Bereichen systematisch zu Grunde gerichtet. Das Kammerflimmern hat nun praktisch eingesetzt.
Diese Stadt kann man nur noch verlassen oder mit ihr untergehen!

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Stadt-der-Pleiten-und-Schulden_aid_815190.html

Duisburg

Stadt der Pleiten und Schulden

VON CHRISTIAN SCHWERDTFEGER – zuletzt aktualisiert: 03.02.2010 – 13:40

Duisburg (RPO) Vor wenigen Wochen legte die Duisburger Stadtspitze dem Rat ein knallhartes Haushaltssicherungskonzept vor. In allen Bereichen drohen tiefe Einschnitte. Das allein wird aber wohl nicht reichen. Die finanzielle Lage ist mehr als nur dramatisch. Städte wie Duisburg fordern, dass endlich Land und Bund eingreifen und helfen.

Duisburg ist Pleite

Nun ist es offiziell – Duisburg ist Pleite – Gratulation!
Was lange währt wird endlich wahr – lange hat man darauf hingearbeitet.

Nachdem man über viele Jahre die Innenstadt vergoldet hat, und das Geld in Bürokomplexen und Einkaufszentren privatisiert hat, kann man nun ganz offiziell die restlichen öffentlichen Einrichtungen für die Bevölkerung dicht machen:

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Sechs-Baeder-machen-dicht_aid_811771.html
http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Filmforum-droht-2011-das-Aus_aid_811786.html

Was bald übrig bleibt ist eine Stadt ohne Bildungseinrichtungen, Kultur, Infrastruktur und Arbeitsplätze.
Eine Stadt ohne jegliche Zukunft!

Zum dem Thema habe ich bereits schon vor einiger Zeit geschrieben:  http://duisburg-blog.de/2009/01/

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Haushalt-So-will-Duisburg-sparen_aid_811193.html

Duisburg

Haushalt: So will Duisburg sparen

VON HILDEGARD CHUDOBBA – zuletzt aktualisiert: 25.01.2010 – 15:07

Duisburg (RPO) Die Stadtspitze legte dem Rat der Stadt am Montag das Haushaltssicherungsprogramm mit einem Volumen von 162 Millionen Euro vor. Es zeichnet einen möglichen Weg aus der Überschuldung vor. Sparprogramme und Tränenlisten waren früher.

Das, was die Stadtspitze der Politik gestern vorstellte ist ein knüppelharter Marschplan aus der Überschuldung, in der sich Duisburg seit wenigen Wochen befindet, seitdem das Eigenkapital aufgebraucht ist. Die Alternative: Duisburg verliert die kommunale Selbstverwaltung und andere (Bezirksregierung) bestimmen, was in der Stadt in den kommenden fünf Jahren passiert, kündigte die Stadtspitze an.

Er werde darum auch nur mit jenen Ratsfraktionen reden, „die bereit sind, das Haushaltssicherungskonzept in dieser Größenordnung umzusetzen”, so OB Sauerland.Fast eine Stunde lang erläuterte er gemeinsam mit Stadtkämmerer Dr. Peter Langner bei einer Pressekonferenz die Dramatik des Haushalts, während vor der Rathaustüre Schüler und Auszubildende gegen den Sparkurs demonstrierten. „Wenn der Rat die Dramatik nicht versteht und sich nicht mit auf den Weg macht, werden wir solche Demos künftig täglich haben”, so Sauerland. Dramatik, weil: Investition, die Duisburg tätig, nur noch über Kredite finanziert werden können; Vermögen der Stadt verkauft werden muss; städtische Dienstleistungen zurückgefahren werden müssen; städtische Infrastruktur den sinkenden Einwohnerzahl angepasst werden muss.

Gespart werde überall, kündigte Sauerland an, vor allem bei der Stadt selbst. Bis 2014 wird die Stadtverwaltung rund 700 Stellen nicht mehr besetzen. Rein rechnerisch werden bis dahin 1250 Mitarbeiter aus dem Dienst ausgeschieden sein, aber die Stadt will, um handlungsfähig zu bleiben, noch einen  schmalen Korridor haben, um auch künftig noch (im geringen Umgang) auszubilden und externe Fachleute einstellen zu können. Fast ein Viertel der Einsparsumme werden diese Personalplanungen bringen. Damit einher gehen Streichungen von kommunalen Dienstleistungen, die aufgrund der sinkenden Personalplanungen nicht mehr aufrecht erhalten werden können.Etwa vier Prozent des Haushaltssicherungskonzeptes machen Mehreinnahmen durch Gebührenerhöhungen aus.

2,5 Prozent werden im Bereich des Kulturdezernates gespart. Der Sportbereich muss 1,2 Prozent stemmen. Mit anteilig 8,6 Prozent ist der Jugendanteil hoch, allerdings fließen hier die hohen Betreuungskosten für unter Dreijährige ein. Wie berichtet will Stadt vom Land 9,3 Millionen Euro für die Kindergartenbetreuung zurückerstattet haben. Sie will außerdem die Soli-Zahlungn einstellen (brächte bis 2014 fast 18 Millionen Euro) und eine Rückerstattung der Unterbringungskosten im Rahmen der Hartz IV-Gesetzgebung in Höhe von 23 Millionen durchsetzen.

Im Bereich Bildung sollen unter anderem die Schließung von einigen Schulen zu einem Anteil am Haushaltssicherungskonzept von fast 12 Prozent führen. Die städtischen Unternehmen soll durch Sparen und höhere Zahlungen an die Stadtkasse elf Prozent bringen. Es wird, so schlägt die Stadtspitze vor, Schließungen von Bädern undVeranstaltungshallen geben und Verkäufe von städtischen Beteiligungen (zum Beispiel beim Klinikum am Kalkweg) und Vermögen (Eissporthalle, Theater am Marientor, Rhein-Ruhr-Hallen-Gelände).

Duisburg – Politik mit völligem Realitätsverlust

Die Stadt steht kurz vor der Pleite.
Ein Drittel der Einnahmen (27%) gehen mittlerweile für die Stütze drauf.
Es wird auf lächerliche Art und Weise diskutiert Kosten zu sparen, indem man Ampeln und Springbrunnen abgschaltet.
Sogar vor Schulen wird nicht halt gemacht!

Und auf der anderen Seite bedauert man keine Love-Parade oder World Games abhalten zu können !

Den Einwohnern geht es dreckig und wirklich alle sozialen und kulturellen Einrichtungen werden zu Tode gespart.
Die Strassen von Duisburg sind bald nur noch mit einem Geländefahrzeug befahrbar.

Auf der anderen Seite muss man mit Aussenstehenden Feste feiern !?
Das ist alles schier unfassbar!

Ich will nur hoffen das diejenigen die bald auf die Barrikaden gehen werden auch wissen, wer wirklich für diese Misere verantwortlich ist.
Wer dafür gesorgt hat das das gesamte Geld in die Innenstadt gepumpt wird, oder in Projekte investiert, die gezielt die Ausländerfeindlichkeit anheizen.
Nämlich die Politiker und Beamten und nicht irgendwelche Ausländer oder unbeteiligte Einwohner.
Es sind höchstens diejenigen selber Schuld die diese gewählt haben – die haben schliesslich auch nichts anderes verdient..

Zum Realitätsverlust habe ich bereits auch schon geschrieben: http://duisburg-blog.de/2009/06/

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/103-Millionen-Euro-Mietkosten_aid_808363.html

Duisburg

103 Millionen Euro Mietkosten

VON MIKE MICHEL – zuletzt aktualisiert: 19.01.2010

Duisburg (RP) Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Im Durchschnitt wurden 2009 in Duisburg 68423 Menschen in 34870 Bedarfsgemeinschaften von der Arbeitsgemeinschaft für die Grundsicherung für Arbeitsuchende (ARGE) betreut. „Trotz der Wirtschaftskrise sind wir in Duisburg mit einem blauen Auge davongekommen“, kommentierte ARGE-Geschäftsführer Norbert Maul die Bilanz.

 

 

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Widerstand-gegen-moegliche-Schul-Schliessung_aid_809788.html

Duisburg

Widerstand gegen mögliche Schul-Schließung

VON SANDRA KAISER UND SINA ZEHRFELD – zuletzt aktualisiert: 22.01.2010

Duisburg (RP) Die Nachricht von einer möglichen Schließung des Willy-Brandt-Berufskollegs hat „wie eine Bombe eingeschlagen“, beschrieb Schulleiter Dr.  Helmut Richter gestern die Stimmung im Kollegium.

 

 

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Ampeln-bleiben-dunkel_aid_808881.html

Duisburg

Ampeln bleiben dunkel

VON PETER KORTE – zuletzt aktualisiert: 20.01.2010

Duisburg (RP) Auch wenn die Unfallzahlen leicht angestiegen sind, werden die Autofahrer an rund 300 Kreuzungen auch künftig auf die Lichtsignale verzichten müssen.

353 von derzeit 520 Ampelanlagen bleiben seit dem 1. August 2007 nachts dunkel. Was manchen Autofahrer freut, rief bereits die Kritik der Polizei hervor, weil sie seitdem mehr nächtliche Unfälle registriert. In 23 Fällen wurden nach eingehender Prüfung die Lampen wieder eingeschaltet, weil die Duisburger Verkehrsgesellschaft und die Feuerwehr das für notwendig erachtet hatten. Dennoch bleibt die Stadtverwaltung bei ihrer Marschrichtung und will die Ampeln auch künftig dunkel lassen. Denn sie spart dadurch Energiekosten in Höhe von rund 46 000 Euro.

 

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Brunnen-sollen-trocken-fallen_aid_809352.html

Duisburg

Brunnen sollen trocken fallen

VON HILDEGARD CHUDOBBA – zuletzt aktualisiert: 21.01.2010 – 11:34

Duisburg (RP) Im Sparprogramm der Stadtspitze wird angeregt, den Brunnen das Wasser abzudrehen. Das würde 145000 Euro Einsparung bringen. Eine Alternative: Es finden sich Brunnen-Paten.

 

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Love-Parade-vor-dem-Aus_aid_809602.html

Duisburg

Love-Parade vor dem Aus?

VON HILDEGARD CHUDOBBA – zuletzt aktualisiert: 21.01.2010 – 10:54

Duisburg (RPO) Steht die Love Parade in Duisburg vor dem Aus? Zumindest ist es zurzeit fraglich, ob die Fete im Sommer steigen wird. Die Stadt Duisburg würde die Party gerne ausrichten – am Willen der Stadt liegt es also nicht. Allerdings droht die Sause an der Finanzierung zu scheitern. Denn die Stadt ist bekanntlich pleite.

 

Schluckt Dreck ihr Duisburger!

Das ist der übliche Weg wie die lukrativen Dreck-Projekte durchgesetzt werden:

Der Stadtrat segnet entgegen dem Interesse der Bevölkerung jedwedes Projekt ab.
Danach kommt jemand anders aus der Politik – in diesem Fall die Bezirksregierung – und schafft die Illusion als würde doch jemand aus der Politik versuchen die Interessen der Bevölkerung zu wahren.
Normalerweise passiert dies nur von der Opposition auf Ebene des Stadtrats – hier natürlich die Grünen.

Letzten Endes wird das Kraftwerk natürlich trotzdem gebaut und die Bevölkerung darf u.a. jährlich 1.000 kg Arsen, 6.000 kg Blei und 400.000 kg Staub schlucken (http://duisburg-blog.de/2009/03/).

Mit nichts anderem wird derzeit die Bevölkerung so effektiv ausgenommen wie mit der Energie.
Das die größten Dreckschleudern von Kraftwerken direkt in das am dichtesten besiedelte Gebiet Deutschlands gestellt werden bleibt unverantwortbar!
Die offizielle Begründung lautet dann noch das die Luftbelastung hier eh schon sehr gross ist – da macht die Verschlechterung ja nicht so viel aus.

Der wahre Grund ist das dort Menschen wohnen die nicht aufmucken, weil diese viel zu sehr damit beschäftigt sind um ihre Existenz zu kämpfen.

Sind doch eh nur irgendwelche Hartz IV-Empfänger und Rentner davon betroffen. Der Rest hat das Ruhrgebiet eh schon verlassen weil es kaum noch Arbeitsplätze gibt.

Gute Nacht Ruhrgebiet – ersticke wieder im Dreck wie in alten Zeiten!

http://www.rp-online.de/niederrheinsued/krefeld/nachrichten/Rat-macht-Weg-fuer-Kraftwerk-frei_aid_806565.html

Rat macht Weg für Kraftwerk frei

VON JENS VOSS – zuletzt aktualisiert: 14.01.2010 – 07:35

Krefeld (RP) Begleitet von Demonstrationen und einer emotional geführten Debatte hat der Stadtrat am Mittwochabend den Weg für den Neubau eines Kohlekraftwerks in Uerdingen politisch freigemacht. Er erteilte das von der Bezirksregierung geforderte „gemeindliche Einvernehmen“ mit den Bauplänen.

 

http://www.rp-online.de/niederrheinsued/krefeld/nachrichten/krefeld/Kraftwerk-Bezirksregierung-mahnt-Krefeld_aid_807067.html

Kraftwerk: Bezirksregierung mahnt Krefeld

VON SEBASTIAN PETERS UND JENS VOSS – zuletzt aktualisiert: 15.01.2010 – 10:06

Krefeld (RP) Die Krefeld Stadtverwaltung soll erneut überprüfen, ob die derzeit gültigen Bebauungspläne für das im Chempark geplante Kohlekraftwerk ausreichen. Die Grünen sehen sich in ihrer Kritik bestätigt.

Duisburg – Stadt der Zwangsehen

Dies sind nicht die einzigen Zwänge in Duisburg.

Es gibt da noch den Zwang Dreck zu atmen, Gift zu schlucken, ausufernder Kriminalität ausgesetzt zu sein, einem extremen Niedergang des Arbeitsmarktes und Immobilienmarkt und somit Teil des sozialen Abstiegs zu werden.

Also gibt es da noch viele weitere Dinge wo die Duisburger lernen müssen „Nein“ zu sagen!

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Stadt-der-Zwangsehen_aid_796432.html 

Duisburg

Stadt der Zwangsehen

VON ANJA STREICHAN – zuletzt aktualisiert: 16.12.2009 – 11:44

Duisburg (RPO) In Duisburg werden immer noch viele muslimische Frauen gegen ihren Willen von ihren Eltern zwangsverheiratet. Ein Verein setzt sich für die betroffenen Frauen ein und kämpft für sie. Eine schwierige Aufgabe.

Selbst die Entscheidung treffen, wer der richtige Partner für eine Ehe ist ­ eine Selbstverständlichkeit für die meisten Menschen. Doch auch heute noch werden junge Frauen zur Ehe gezwungen. Betroffen sind meistens Mädchen mit muslimischen Migrationshintergrund.

„Da kommt es dann vor, dass die Eltern für den bevorstehenden Urlaub im Heimatland die Hochzeit der Tochter geplant haben”, erzählt Hatice Fatma Güler von „Mabilda”. Der Verein setzt sich seit über 16 Jahren für Mädchen und junge Frauen in Duisburg ein. In einem kleinen Mädchenzentrum in Hamborn finden sie nicht nur ein ansprechendes Freizeitangebot, sondern auch Beratung und Hilfe in Krisen- und Konfliktsituationen.

Seit einigen Monaten ist Hatice Fatma Güler offizielle Kontaktperson für Frauen, die zur Heirat genötigt werden sollen. Alleine in diesem Jahr konnte sie 14 Mädchen helfen. „Die Eltern haben gute Absichten, sie wollen dass ihre Traditionen weiter getragen werden, und meinen, die Hochzeit mit einem Mann aus ihrer Heimat sei der richtige Weg dafür”, erzählt Hatice Fatima Güler.

 Durch ihre Kontakte zu verschiedenen türkischen Familien gelingt es ihr manchmal, die Eltern zur Vernunft zu bringen, oft genug bleibt aber nur die Flucht ins Frauenhaus.Problematisch ist, dass viele junge Frauen sich erst zu spät an „Mabilda” wenden. „Sie kommen ein paar Tage vor dem Abflug in ihre Heimat. Dort ist bereits alles für die Hochzeit organisiert”, so Hatice Fatima Güler. Dann sei es schwierig, ihnen noch zu helfen.

Viele haben aber erst gar nicht den Mut, „Nein” zu sagen. „Sie lieben ihre Familie und wollen ihnen nichts abschlagen. Deswegen heiraten sie einen Mann, den sie niemals zuvor gesehen haben”, so Güler. „Die Mädchen müssen erkennen, dass ihre Ablehnung nicht die Liebe zu ihren Eltern, sondern sie ganz persönlich betrifft.” Die Türkin ist selbst glücklich verheiratet, aus Liebe. Sie verurteilt Zwangsehen aufs Schärfste. Sie seien eine „Verletzung der Menschenrechte” und das Schlimmste, was man einem Menschen antun kann, sagt sie.

Die Mädchenarbeit von „Mabilda” hat zum Ziel, Mädchen zu stärken. Über verschiedene Freizeitangebote und Schulprojekte sollen sie lernen, sich selbst zu behaupten und „Nein” zu sagen, wenn es darauf ankommt. Informationen gibt es unter www.mabilda-duisburg.de. Wer Hilfe in Krisensituationen braucht, kann den Verein unter 0203 510010 erreichen.

Duisburg – Systematische Abzocke der Bürger

Es ist also vollkommen egal ob die Leute versuchen zu sparen. Dann erhöhen wir einfach die Preise.
Würde mehr Wasser verbraucht werden, hätte das natürlich keinen Einfluss auf den Preis!
Dabei gab sogar Zeiten da wurde der sparsame Umgang mit Trinkwasser belohnt – aber daran erinnert sich keiner mehr.

Das ist einfach nur noch Abzocke pur!
Und natürlich immer dort wo sich keiner wehren kann – selbstverständlich nur ein Beispiel von Vielen.

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Entsorgung-wird-teurer_aid_793104.html

Entsorgung wird teurer

zuletzt aktualisiert: 09.12.2009

Duisburg (RP) Die Duisburger müssen ab Januar acht Prozent mehr für die Schmutzwassergebühr bezahlen. Wie die Wirtschaftsbetriebe mitteilen, bleiben die Abfall-, Straßenreinigungs-, Winterdienst- und Friedhofsgebühren unverändert. Auch die Niederschlagswassergebühr bleibt konstant. Die Erhöhung bei der Schmutzwassergebühr entspricht einer Mehrbelastung von etwa sieben Euro pro Person und Jahr bei durchschnittlichem Wasserverbrauch, rechnet das Entsorgungsunternehmen vor.

Grund für die Erhöhung seien unter anderem die sinkenden Frischwasserverbräuche. Ursächlich für den erheblichen Rückgang seien vor allem die Folgen der Finanzkrise auf die reale Wirtschaft (Beschäftigungsrückgang, Kurzarbeit). Den Wirtschaftsbetrieben Duisburg ist es nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren aufgrund von innerbetrieblichen Kostensenkungsprogrammen gelungen, die Gebühren seit 2007 stabil zu halten.

Duisburg – Runtergekommen und kriminell

Solche Meldungen sind nun an der Tagesordnung – und keinen scheint es zu interessieren!

Es kann nicht sein was nicht sein darf.

 http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Leiche-liegt-auf-dem-Gehweg_aid_793859.html

Leiche liegt auf dem Gehweg

VON CHRISTIAN SCHWERDTFEGER – zuletzt aktualisiert: 10.12.2009 – 13:28

Duisburg (RPO) In Duisburg-Hamborn ist am frühen Donnerstagmorgen auf einer belebten Straße eine tote Frau gefunden worden. Sie lag mitten auf dem Gehweg. Die Polizei schließt Mord als Todesursache nicht aus.

Es ist kurz nach 8 Uhr. Der morgendliche Berufsverkehr ist im vollen Gange. Auch auf der Hans-Sachs-Straße im Duisburger Staddteil Hamborn herrscht um die Uhrzeit schon hektisches Treiben.

Dann der Schock: Passanten machen in Höhe der Hausnummer 11 auf der belebten Straße eine grausame Entdeckung. Eine etwa 35-jährige Frau liegt vor ihnen tot mitten auf dem Gehweg. Die Anwohner sind geschockt. Die alamierte Polizei steht vor einem Rätsel. Die Todesursache ist unklar, ebenso wer die Tote ist.

Die Polizei schließt Fremdverschulden nicht aus. Demnach könnte es sich also um ein Verbrechen handeln. „Es kann sein, dass jemand die tote Frau dort hingelegt hat“, sagt Hermann-Josef Helmich, Pressesprecher Polizei Duisburg. Es werde in alle Richtungen ermittelt.

Nähere Einzelheiten zu dem mysteriösen Todesfall möchte die Polizei Duisburg erst am Freitag bekanntgeben. Offen bleibt vor allem auch die Frage, wieso keiner die Tote vorher bemerkt hat. 

Die Polizei hofft, durch Hinweise aus der Bevölkerung die Identität der Toten klären zu können. Beschreibung: Etwa 35 Jahre alt, 1,66 Meter groß, dunkelblonde bis mittelbraune und gelockte Haare. Sie war bekleidet mit einem weißen Steppanorak, einer braunen Jeans und einem hellgrauen Sweatshirt mit Reißverschluss. Sie trug schwarze, weiß und rot abgesetzte Turnschuhe (Schuhgröße 42).

Hinweise an die Polizei Duisburg (KK11): 0203 280 (0).

 

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Brutaler-Raub-im-Homberg_aid_792468.html

Duisburg

Brutaler Raub im Homberg

zuletzt aktualisiert: 07.12.2009 – 11:03

Auf Duisburgs Straßen wird es immer gefährlicher: Jetzt wurde eine 58-Jährige in Homberg von einem Unbekannten überfallen und ausgeraubt. Und die Räuber werden immer brutaler.

Der Unbekannte attackierte die Frau an der Ecke Husemannstraße/ Knappenstraße, spritzte ihr eine ätzende Flüssigkeit ins Gesicht und entriss ihr die Handtasche. Als die Frau versuchte, ihre Tasche festzuhalten, stürzte sie.  Der brutale Räuber schlug auf die am Boden liegende Frau so lange ein, bis sie die Handtasche losließ. 

Der Mann flüchtete dann mit der geraubten Handtasche in Richtung Moerser Straße. Die verletzte Frau musste zur Behandlung einer Kopfwunde in ein Krankenhaus verbracht werden.

Beschreibung: ca. 20 Jahre alt, 175-180 cm groß, trug eine dunkle Jacke und eine hellgraue Strickmütze. Sachdienliche Hinweise bitte an das KK 13 unter der Rufnr. 0203/280 (0).

 

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Unfallflucht-bei-drei-Verletzten_aid_792185.html

Unfallflucht bei drei Verletzten

zuletzt aktualisiert: 07.12.2009

Duisburg (RP) Drei Menschen wurden bei einem Unfall am Sonntag gegen 0.15 Uhr in Meiderich verletzt – und der Verursacher beging Fahrerflucht. Einem 19-Jährigen war auf der Bahnhofstraße in Höhe der Ritterstraße von dem Fahrer eines dunklen Opel Corsa die Vorfahrt genommen worden. Beim Ausweichmanöver geriet das Auto außer Kontrolle und prallte gegen einen Ampelmast. Der 19-Jährige wurde schwer, seine beiden 18 und 20 Jahre alten Beifahrer leicht verletzt.

Hinweise an die Polizei unter Tel. 0203/2800.

Duisburg – Stadt der Schulden und Schuldner

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Stadt-der-Schulden-und-Schuldner_aid_790441.html

Duisburg

Stadt der Schulden und Schuldner

VON CHRISTIAN SCHWERDTFEGER – zuletzt aktualisiert: 02.12.2009 – 12:11

Duisburg (RPO) In Duisburg ist die Zahl der Privat-Schuldner im Vergleich zum Vorjahr in allen Stadtbezirken zurückgegangen. Das geht aus dem jetzt vorgelegten Schulden-Atlas der Creditreform hervor. Dennoch leben in Duisburg im Vergleich zu anderen Städten sehr viele Schuldner. Zudem ist auch die Stadt pleite.

Auf dem Tisch liegen drei Handys und mehr als ein Dutzend ungeöffnete Briefe. An der Wand hängt ein riesiger Plasmafernseher, an dem zwei Spielkonsolen und eine Heimkinoanlage angeschlossen sind. Das Wohnzimmer von Deniz A. (27) gleicht einem Hochglanzprospekt eines großen Elektro-Discounters. Die Briefe auf seinem Wohnzimmertisch sind Rechnungen und Mahnungen. Deniz A. hat alles auf „Pump” finanziert. Dem 27-Jährigen drückt ein Schuldenberg von mehr als 15.000 Euro. „Ich weiß nicht, wie ich das jemals bezahlen soll.”

Menschen, die wie der 27-Jährige in die Schuldenfalle tappen, gibt es in Duisburg viele. Dennoch hat die Zahl der Schuldner in Duisburg 2009 im Vergleich zum Vorjahr in allen Stadtbezirken abgenommen. Das geht aus dem jetzt von der Creditreform Duisburg vorgelegten Schuldner-Atlas hervor. Der Schuldner-Atlas Deutschland untersucht im siebten Jahr in Folge, wie sich die Überschuldung privater Verbraucher innerhalb Deutschlands kleinräumig verteilt und entwickelt. Überschuldet ist man, wenn die zu leistenden monatlichen Gesamtausgaben höher sind als die Einnahmen.

Spiegelbild der Sozialstruktur

Die erhobenen Daten für Duisburg sind ein Spiegelbild der städtischen Sozialstruktur. In den so genannten „Brennpunkt-Vierteln” und im Norden der Stadt ist die Schuldner-Quote am höchsten, im betuchteren Süden dagegen eher gering. Demnach leben in Hochfeld/Neudorf die meisten Schuldner der Stadt. Die Quote liegt dort bei 24,02 Prozent. Vor einem Jahr waren es noch 27.13 Prozent. Dennoch ist die Schuldenlast in Privathaushalten im Vergleich zu anderen Städten, Kreisen und  Kommunen  in Duisburg sehr hoch. Am besten können offenbar die Menschen im Duisburger Süden mit dem Geld umgehen. In Großenbaum und Buchholz liegt die Quote bei 6,78 Prozent.

Deniz A. tappt vor einem Jahr in die Schuldenfalle, als sich seine Freundin von ihm trennt und den gemeinsamen Sohn (4) mitnimmt. Einen Monat später verliert der 27-Jährige seinen Job als Lagerist, muss vom Stadtteil Huckingen nach Marxloh in eine kleinere Wohnung umziehen, weil die Mieten dort nicht so hoch sind. „Ich war völlig fertig, habe mir dann als Ablenkung alles mögliche an Elektroartikeln und Anziehsachen gekauft, obgleich ich das Geld dafür gar nicht hatte”, sagt er heute. „Dadurch fühlte ich mich kurzzeitig besser.” Einen Weg aus der finanziellen Misere wieder herauszukommen, sieht A. nach eigenen Angaben nicht. Zu seinen Eltern habe er keinen Kontakt mehr, und auch Freunde hätten sich von ihm abgewandt ­ – weil er ihnen Geld schuldet. Der Gerichtsvollzieher habe sich zudem schon bei ihm angekündigt. Zu einer Schuldnerberatungsstelle möchte der 27-Jährige dennoch nicht gehen. „Was soll ich da?”

Stadt ist pleite

Nicht nur Privatperson sind in Duisburg überschuldet. Auch die Stadt slebst steckt tief in den roten Zahlen und ist bald zahlungsunfähig. Massive Kürzungen und Streichungen in und von  so genannten freiwilligen Leiststungen drohen. Betoffen vom Sparzwang dürften besonders kulturelle Einrichtungen sein. Noch hat sich die Stadt aber nicht offiziell dazu geäußert, welche Einrichtungen dem Rotstift zum Opfer fallen werden. Der Stadtkämmerer Dr. Peter Langner ist sich sicher: „Wir stecken in einer noch nie dagewesenen Not.“ Die finanzielle Lage der Stadt sei dramatisch, die drinend benötigten Einnahmen aus Gewerbesteuer sind in diesem Jahr um mehrere hundert Millionen Euro einegbrochen.

Duisburg – das Neapel von NRW

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Ladehemmung-Mord-Anschlag-scheitert_aid_786871.html

Duisburg

Ladehemmung: Mord-Anschlag scheitert

zuletzt aktualisiert: 24.11.2009 – 09:52

Duisburg (RPO) Am späten Montagabend hat ein Unbekannter versucht, einen 52-Jährigen zu erschießen. Der Mordversuch misslang nur, weil die Waffe eine Ladehemmung hatte. Dennoch löste sich ein Schuss. Die Kugel traf den 52-Jährigen ins Bein und verletzte ihn schwer.

Gegen 20.50 Uhr betrat nach Polizeiangaben ein Maskierter, der mit einer Pistole und einem Baseballschläger bewaffnet war, eine Erdgeschoßwohnung eines Wohnhauses in Duisburg-Aldenrade, indem er die Türe eintrat.

Im Korridor der Wohnung versuchte der Täter auf den Kopf des 52-jährigen Mieters zu schießen, was aber aufgrund einer Ladehemmung nicht gelang. Der 13-jährige Sohn des Mieters flüchtete aus der Wohnung. Bei dem sich dann anschließenden Handgemenge zwischen dem Mieter und dem Täter löste sich ein Schuss und traf den 52-Jährigen ins Bein, wobei er erheblich verletzt wurde.

Der Täter flüchtete daraufhin und stieg in einen Wagen der Marke Mercedes (C-Klasse), der mit Fahrer vor dem Hause mit laufendem Motor wartete. Das Fahrzeug flüchtete mit quietschenden Reifen in Richtung Vierlinden.

Beschreibung des Haupttäters: ca. 25-35 Jahre alt, dunkelblonde/braune Haare, an den Seiten kurz geschoren, ca. 170 -175 cm groß, sportlich durchtrainiert.

Wer Angaben zu den Personen, zum Fahrzeug oder dem Sachverhalt machen kann, soll  die Polizei unter Tel-Nr. 0203-280 (0) informieren.

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Ueberfall-auf-Diskogast-in-der-Nacht-zu-Sonntag_aid_786544.html

Duisburg

Überfall auf Diskogast in der Nacht zu Sonntag

zuletzt aktualisiert: 24.11.2009

Duisburg (RP) Friemersheim (szf) Ein 19-Jähriger Diskobesucher ist in Friemersheim in der Nacht zu Sonntag überfallen worden. Der junge Mann war gegen 4.30 Uhr auf dem Heimweg von der Diskothek „Alpha-Musik-Park“, als er auf der Dahlingstraße von zwei Männern angesprochen wurde. Die beiden forderten Wertsachen von dem 19-Jährigen, bedrohten ihn, einer der Täter schlug ihm mit der Hand ins Gesicht. Mit dem Mobiltelefon des Opfers flüchteten sie in Richtung Alpha-Musik-Park.

Täterbeschreibung Beide Täter waren vermutlich türkischer Herkunft, etwa 20 bis 25 Jahre alt, hatten sehr kurze, etwa zwei Millimeter lange Haare und waren dunkel gekleidet. Einer hatte eine etwas kräftigere Statur, der andere war eher hager. Hinweise an die Polizei unter Tel.0203 2800

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Taxifahrer-ausgeraubt_aid_785900.html

Duisburg

Taxifahrer ausgeraubt

zuletzt aktualisiert: 22.11.2009 – 09:51

Duisburg (RPO) In der Altstadt haben am Sonntagmorgen auf der Peterstal Straße zwei Männer einen Taxifahrer ausgeraubt. Die Täter schlugen auf den Taxifahrer ein und entrissen ihm die Geldbörse.

Das Taxi war nach Polizeiangaben gegen 2 Uhr in die Altstadt bestellt worden. Während der Taxifahrer an der Haustür klingelte, um seinen Fahrgast abzuholen, bemerkte er zwei  Männer an seinem Fahrzeug. 

Als der Taxifahrer die beiden Personen ansprach, schlugen die beiden Männer unvermittelt auf den Taxifahrer ein und entrissen ihm die Geldbörse. Anschließend flohen die Täter über die Tibistraße in Richtung Beekstraße.

Duisburg – die Hilfsmittelabzocker

Alles läuft genau so wie man es gerne haben möchte:

Die Wirtschaft in den Ruin treiben und alle Gelder in die eigenen Projekte in der Innenstadt pumpen.

Nach aussen jammern und noch zusätzlichliches Geld dafür zur Belohnung bekommen. Alles legal.

Und alles ist natürlich Prima – denn es geht ja schließlich offiziell alles aufwärts!

Keinen interessiert es das immer mehr Menschen abwandern, die sozialen Verhältnisse an einem Abgrund stehen und die Stadt auf lange Sicht keine Zukunft mehr hat. Die letzten Arbeitsplätze gehen verloren und die Miet- sowie Immobilienpreise sind im freien Fall. Bald gibt es in Duisburg nur noch Bruchbuden, weil eine Vermietung nicht mehr rentabel ist und eine Instandhaltung von den Einnahmen nicht mehr bezahlt werden kann. Aber wir haben ja dafür unsere Prachtbauten in der Innenstadt …

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/duisburg/Duisburg-erhaelt-mehr-Geld-vom-Land_aid_783743.html

Duisburg erhält mehr Geld vom Land

zuletzt aktualisiert: 17.11.2009

Duisburg gehört zu den Kommunen, die aufgrund ihrer im Verhältnis überdurchschnittlich verringerten Finanzkraft mehr Schlüsselzuweisungen als im Vorjahr enthalten. Das teilte das Innenministerium gestern mit. Danach bekommt Duisburg im Jahr 2010 rund 426 Millionen Euro vom Land. Die maßgebliche Steuerkraft der Stadt sank um 77,3 Millionen Euro, das entspricht 19,3 Prozent. Die fiktive Finanzkraft der Stadt Duisburg sinkt um 25,5 Millionen Euro auf insgesamt 721,5 Millionen Euro.

Duisburg – Stadt des Bandenkriegs

 Duisburg hat bald nur noch angenehme Seiten für Besucher und vor allem seine Einwohner zu bieten.

Die Toten des Mafia-Kriegs sind noch nicht vergessen, da bricht nun ein Rocker-Krieg über Duisburg herein.

Gott sei Dank spielt sich dies im Rotlicht-Viertel ab, das ist ja schon ausserhalb des geheiligten Innenstadt-Bereichs und tangiert unsere parteiliche High Society somit nur Peripher.

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/776974/Rocker-Krieg-Polizei-richtet-Soko-Rocker-ein.html

Rocker-Krieg: Polizei richtet Soko „Rocker“ ein

VON CHRISTIAN SCHWERDTFEGER – zuletzt aktualisiert: 01.11.2009 – 16:10

NRW (RPO) Der Rocker-Kampf zwischen „Hells Angels“ und „Bandidos“ eskaliert. In Duisburg kam es in der Nacht zu einer Massenprügelei, kurze Zeit später fielen in Solingen Schüsse. Zudem wurde eine Granate geworfen. Die Polizei wurde von der brutalen Prügelei im Duisburger Rotlichtviertel offenbar überrascht. Anfänglich waren nur zwei Streifenwagen vor Ort.

Die Gewalt der Nacht nahm in Duisburg ihren Anfang. Nach Polizeiangaben drangen gegen 21.10 Uhr etwa 50 mit Schlagstöcken bewaffnete Anhänger des Motorradclubs „Hells Angels“ in eine Rockerkneipe im Rotlichtviertel ein und griffen die Besucher an. Dabei ging die Einrichtung zu Bruch. Die Kneipe ist Treffpunkt der „Bandidos“. 

Zuvor hatten sich etwa 30 bis 40 „Bandidos“ von ihrer Kneipe an der Charlottenstraße aus auf den Weg zu einem nur wenige Meter entfernten Bordell an der Julius-Leber-Straße gemacht. Das Laufhaus soll nach Informationen unserer Redaktion von den verfeindeten „Hells Angels“ kontrolliert werden.

„Bandidos“ wollten Bordell stürmen

Offenbar wollten die „Bandidos“ das Laufhaus stürmen. Die „Hells Angels“ wussten jedoch im Vorfeld von den Plänen und warteten bereits auf die „Bandidos“. Auf der Charlottenstraße kam es dann zum Aufeinandertreffen.

Die Polizei in Duisburg war mit zwei Streifenwagen im Zuge des Objektschutzes vor Ort, konnte zunächst aber nichts gegen die vielen Rocker ausrichten und wurden nach eigenen Angaben zu Beginn des Kampfs überrannt. „Wir hatten keine Informationen darüber, dass an dem Abend etwas passiert“, betont Fischer. Deswegen seien auch nur zwei Streifenwagen im Rotlichtviertel gewesen.

Die rund 100 Polizisten, die insgesamt im Einsatz waren, blieben unverletzt. Festnahmen gab es keine. Die „Hells Angels“ konnten in Kleinbussen flüchten. Die Polizei sperrte das Gebiet dann ab. „Es war eine zielgerichtete Aktion. Alles lief binnen einer halben Stunde ab. Deswegen konnten wir niemanden festnehmen“, erklärt Manfred Fischer, Pressesprecher Polizei Duisburg.

Gegenangriff in Solingen – Schüsse auf Kinderzimmer?

Die Reaktion der Rocker ließ offenbar nicht lange auf sich warten: In Solingen warfen Unbekannte am frühen Sonntagmorgen gegen 1.50 Uhr eine Handgranate durch ein Fenster in das Clubhaus „Angel Place“ der „Hells Angels“. Zeitgleich  fielen vor dem Haus Schüsse. Die Handgranate explodierte nicht. Verletzt wurde niemand. Nach Angaben der Polizei hielten sich 20 Personen in dem Gebäude auf.

„Mehrere Kugeln sind in die Hausfassade eingeschlagen. Die Handgranate ist von Experten der Bundespolizei kontrolliert gesprengt worden“, sagt Michael Bartsch, Polizeipressesprecher Solingen, auf Anfrage unserer Redaktion. Zudem sind Kugeln offenbar auch in die Fensterscheibe eines Kinderzimmers eingeschlagen. In dem Gebäude sollen im Obergeschoss auch Familien der „Hells Angels“ wohnen.

Auch wenn noch nicht feststeht, dass es sich bei dem Angreifern um Mitglieder der „Bandidos“ handelt, liegt dieser Schluss nahe. In der Nacht fielen auch Schüsse auf das „Bandidos“-Clubheim in Essen (Stadteil Borbeck).   An der Türscheibe des Clubheims, in dem sich zum Tatzeitpunkt niemand befand, wurden einer Polizeisprecherin zufolge zwei Einschusslöcher entdeckt.

Polizei zog Beamte ab

Bis vor wenigen Tagen hatte die Polizei den Solinger „Hells-Angel-Treff“ noch überwacht, zog dann aber die Beamten wieder ab. Grund: Der mutmaßliche Todesschütze von Duisburg, der Anfang Oktober ein „Bandido“-Mitglied auf offener Straße erschossen hatte, soll den „Hells Angels“ in Solingen angehören. Deswegen wurde dort ein Anschlag befürchtet.

Offenbar rechnete die Polizei aber nicht mehr damit und zog ihre Beamten vor wenigen Tagen von der Überwachung ab. Hinweise auf einen Anschlag hätten nicht vorgelegen. Die Einsatzkräfte vor Ort waren damals auch mit Maschinenpistolen ausgerüstet.

Rockerkrieg entflammt

Nach den Ereignissen der vergangenen Nacht dürfte der Rockerkrieg in NRW nun endgültig entflammt sein. Nachdem Anfang Oktober vor dem Lokal an der Charlottenstraße im Duisburger Rotlichtviertel ein 32-jähriges Mitglied der „Bandidos“ auf offener Straße erschossen wurde, rechnete man damit, dass die „Bandidos“ als erste „zurückschlagen“ werden.

Der mutmaßliche Todesschütze, ein 31-jähriger Kampfsport-Profi, hat sich einen Tag nach dem Anschlag der Polizei gestellt. Er gehört dem Umfeld der „Hells Angels“ an und sitzt noch in Untersuchungshaft. In Rockerkreisen bleibt ein solcher Anschlag selten ungesühnt. Ein solcher Angriff auf den Hauptsitz des Feindes ist als offene Kriegserklärung zu werten.

Soko Rocker“ soll Polizei Münster leiten

Im Rockerkrieg geht es um Geldsummen in Millionenhöhe. Die Banden sollen in vielen Städten Deutschlands Drogengeschäfte, Prostitution und Diskotheken kontrollieren. In Berlin tobt seit geraumer Zeit ein regelrechter Rockerkrieg der auch bereits einige Todesopfer forderte.

Nach den Vorfällen der vergangenen Nacht stellt die Polizei zurzeit eine Sonderkommission zusammen. Die Führung soll  nach Informationen unserer Redaktion die  Polizei in Münster übernehmen. „Wir sammeln gerade alle Fakten und planen jetzt eine gemeinsame Einsatzgruppe“, sagt Nicole Knauer, Polizei Essen. Die Polizei in Münster kennt sich aus im „Rockerkrieg“. Vor Zwei Jahren ist dort ein Mitglied der „Hells Angel“ von den „Bandidos“ münsterländischen Ibbenbüren erschossen worden. Der Prozess fand im Landgericht Münster statt.

Duisburg – Jetzt wird das Tafelsilber verkauft

Wer da wohl alles in welcher Form von profitieren wird?

Von der Bevölkerung auf jeden Fall keiner – das steht schon mal fest!

 

 

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/774958/Bund-verkauft-den-Hafen.html

 

Duisburg

Bund verkauft den Hafen

VON THOMAS REISENER – zuletzt aktualisiert: 27.10.2009 – 07:24

 

Duisburg (RP) Der Bund will seine Anteile an Europas größtem Binnenhafen abgeben. Als Käufer im Gespräch sind neben der Deutschen Bahn und deren Tochter Schenker auch Hochtief und deren Tochter Aurelis.

Als Hartmut Mehdorn im April wegen einer Spitzelaffäre den Chefsessel der Deutschen Bahn abgeben musste, wird in Duisburg jemand die Faust in der Tasche geballt haben: Erich Staake, Chef der Duisburger Hafen AG („Duisport“). Denn nach Informationen unserer Redaktion war der Deal im April schon so gut wie perfekt: Über eine Tochter wollte die Bahn bei Europas größtem Binnenhafen einsteigen und das außergewöhnlich erfolgreiche Geschäft der Duisburger mit frischem Geld auf die Überholspur bringen. Aber dann stürzte zuerst Mehdorn und wenig später die Bundesregierung. Die hatte Mehdorn die Anteile des Bundes am Duisburger Hafen verkaufen wollen. Doppeltes Pech für Staake.

Die gute Nachricht für ihn: Auch die neue Regierung will ihre Anteile verkaufen. Möglichst immer noch an die Deutsche Bahn. „Die Bahn ist auch für die neue Regierung der bevorzugte Käufer“, hieß es gestern in Verhandlungskreisen gegenüber unserer Zeitung. Nicht nur, weil Bahn und Hafen sich im Gütergeschäft gut ergänzten. Ihr Vorteil sei auch, dass sie als Staatsbetrieb nur in abgeschwächter Konkurrenz zu den über 50 privaten Transport- und Logistikfirmen stehe, die sich inzwischen am Duisburger Hafen angesiedelt haben.

Um das Unbehagen der übrigen Hafenkunden zu besänftigen, soll die Bahn zudem nur indirekt einsteigen: Über eine Tochter wie zum Beispiel das Logistik-Unternehmen Schenker, dass eigenen Angaben zufolge derzeit ohnehin eine Verlegung der Unternehmenszentrale von Essen nach Duisburg erwägt. So ist wohl auch das Dementi des Bahnsprechers zu verstehen: „Die Bahn führt aktuell keine Verhandlungen über den Duisburger Hafen“, sagte der zwar gestern. Auf die Nachfrage, ob dies auch für die Töchter der Bahn gelte, sagte er aber: „Ich spreche nur für das Unternehmen Deutsche Bahn, nicht für die Töchter.“

Im Gespräch ist offenbar auch, die Anteile des Bundes an ein Konsortium um die Deutsche Bahn herum zu verkaufen. Co-Bieter könnten zum Beispiel ein Finanzinvestor und ein Infrastrukturbetreiber sein. Der Name Hochtief soll gefallen sein. Der Essener MDax-Konzern betreibt und entwickelt weltweit Flughäfen – ein Geschäft, dass dem Betreiben eines Hafens durchaus ähnelt. Außerdem hat Hochtief 2007 zusammen mit dem Finanzinvestor Redwood der Bahn die Immobilientochter Aurelis abgekauft. Man kennt sich also durchaus gut.

Hauptsache, es geht schnell. Denn die Geschäfte am Duisport laufen so prächtig, dass Staake dringend Geld für weiteres Wachstum braucht. Der Duisport gehört zu je einem Drittel dem Bund, dem Land NRW und der Stadt Duisburg. Drei glückliche, aber leider eben auch recht mittellose Eigentümer.

Duisburg – Stadt der Armen und Schiesswütigen

Das sind die Dinge in Duisburg, die das Stadtbild mittlerweile tagtäglich prägen.

Aber darüber redet man natürlich nicht.

Für die Politik existiert nur das Stadtzentrum. Hier wird das ganze Geld reingepumpt um sich eine Snobby-Kulisse in Granit mit Spielcasino zu schaffen.

Was jenseits dieser Grenzen passiert interessiert keinen und darüber darf auch nicht geredet werden.

Alles ist doch prima – schaut Euch doch nur unseren schönen neugestalteten Innenhafen an.

Man muss halt dort in seiner Privatjacht hocken und von dort aus die schöne neue Welt betrachten.

Da gibt es keine Probleme …

 

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/772402/Hartz-IV-reicht-nicht.html

Duisburg

Hartz IV reicht nicht

VON ANJA STREICHAN – zuletzt aktualisiert: 21.10.2009

 

Duisburg (RP) 1,7 Millionen Kinder leben in Deutschland von Hartz IV. Auch in Duisburg fehlt es jedem dritten Kind am Notwendigsten. Eine Verhandlung in Karlsruhe könnte jedoch auch für Duisburger eine Wende bringen.

Wie viel Geld braucht ein Kind zum Leben? Mit dieser Frage rund um die Regelsätze von Hartz IV, Arbeitslosengeld II und dem Sozialgeld beschäftigte sich gestern das Bundesverfassungsgericht. Besonders für den Nachwuchs von Hartz IV-Empfängern ist Leben schwer geworden. Kindern bis fünf Jahre stehen 215 Euro, Kindern von sechs bis 13 Jahren 251 Euro und Jugendlichen von 14 bis 17 Jahren 287 Euro im Monat zur Verfügung.

Günter Spikofski, Leiter der Duisburger Tafeln, erlebt tagtäglich, dass bei vielen Familien das Geld für das Nötigste fehlt. „Mittlerweile versorgen wir 3000 Duisburger pro Woche mit Grundnahrungsmitteln. Davon sind 1000 Personen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.“

Er habe die Erfahrung gemacht, dass das Geld bei vielen Familien hinten und vorne nicht reiche.

Geld zum Konsumieren fehlt

„Die Summe, die Hartz IV-Kindern zur Verfügung steht, ist in keiner Weise angemessen. Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich der Regelsatz nach oben verschieben würde“, so der Experte. „Gerade für Jugendliche ist es besonders schwer, mit gerade mal 287 Euro im Monat auszukommen. Schließlich werden sie zum einen motiviert zu konsumieren und zum anderen wird das Geld immer weniger.“

Andreas Fateh, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Duisburg, begrüßte die Verhandlungen in Karlsruhe. „In manchen Stadtteilen sind 40 Prozent aller Kinder von Armut betroffen. Ich hoffe, dass nach den Verhandlungen die Regelsätze des Sozialgeldes angepasst werden, denn die Kinder sind die Schwächsten der Gesellschaft. Sie haben keine Schuld an ihrer schlechten Lage.“

Vielen Kindern sei durch das fehlende Geld selbst ein Mindestmaß an gesellschaftlicher Teilhabe unmöglich: „Manche gehen zu keinem Kindergeburtstag mehr, weil sie sich schämen, kein Geschenk kaufen zu können.“ Auch in der Arge werden die aktuellen Verhandlungen mit Interesse verfolgt.

Johanna Muschalik, Sprecherin der Arge, berichtet von zusätzlichen Leistungen, die Familien beantragen können. „Es gibt eine Schulmittelpauschale, die Schülern bis zum 25. Lebensjahr 100 Euro pro Schuljahr gewährt. Bei der Geburt eines Kindes kann zudem eine Erstausstattung beantragt werden und mehrtägige Klassenfahrten können unterstützt werden.“

Geld muss bei Kindern ankommen

Andreas Fateh gab jedoch auch zu bedenken, dass es nicht reiche, allein den Hartz-IV-Beitrag anzuheben. Man müsse auch darauf achten, dass das Geld richtig ausgegeben werde. „Die Familien müssen präventiv begleitet werden, damit das Geld bei Eltern mit Erziehungsdefiziten auch tatsächlich bei den Kindern ankommt.“

 

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/772401/Auch-Geschwister-sollen-zahlen.html

 

Duisburg

Auch Geschwister sollen zahlen

zuletzt aktualisiert: 21.10.2009

 

Duisburg (RP) Für Familien mit Nachwuchs im Kindergartenalter könnte das Leben in Duisburg zukünftig teurer werden. Gestern erging eine Weisung der Bezirksregierung Düsseldorf, dass die Stadt nun auch für Geschwisterkinder einen Kindergartenbeitrag erheben müsse.

Der Ratsbeschluss der dies bisher verhinderte, soll aufgehoben und eine neue Satzung erarbeitet werden.

„Duisburg ist eine Stadt mit Nothaushalt, es müssen alle Möglichkeiten ergriffen werden, um an Geld zu kommen“, erläuterte Stefanie Paul, Sprecherin der Bezirksregierung, den Entschluss aus Düsseldorf. Sollte sich Duisburg weigern, die Gebühren zu erheben, wäre der nächste Schritt der Bezirksregierung diese durch eine Ersatzvornahme selbst zu erheben.

Insgesamt besuchen 13 200 Kinder Duisburger Kitas. Davon sind 4200 vom Beitrag befreit. Für 750 Familien mit mehreren Kindern bedeuten die zusätzlichen Gebühren für Geschwisterkinder eine stärkere finanzielle Belastung. Je nach Länge und Intensität der täglichen Betreuung und dem Jahreseinkommen der Erziehenden, betragen die Kindergartenbeiträge zwischen 20 und 630 Euro im Monat.

„Den Höchstsatz zahlt aber fast niemand in Duisburg“, sagte Anja Huntgeburth, Sprecherin der Stadt Duisburg, gestern. Statt dessen besuchen viele Kinder ihren Kindergarten, ohne dass ihre Eltern einen Beitrag zahlten. Mit der Neureglung würde sich für diese Eltern zwar nichts ändern, andere müssten aber für das zweite oder dritte Kind genau den gleichen Betrag zahlen, wie für das erste.

In allzu naher Zukunft werden Eltern jedoch nicht tiefer ins Portmonee greifen müssen. „Die Satzung muss nach der Weisung der Bezirksregierung bis zum 30. November geändert werden“, erklärte Anja Huntgeburth. Allerdings ist die Stadt nicht bereit, den Beschluss aufzuheben. „Die Stadt wird rechtlich gegen die Weisung aus Düsseldorf vorgehen“, so Anja Huntgeburth.

Die Weisung habe damit keine sofortige Wirkung. „Und eine Klage hat zudem eine weitere aufschiebende Wirkung“, so die Pressesprecherin. Auch vor Nachzahlungen müssen sich Eltern voraussichtlich nicht fürchten. Anja Huntgeburth dazu: „Diese sind zumindest nicht von der Bezirksregierung angekündigt worden.“

 

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/771189/Tausend-Rocker-auf-dem-Friedhof-versammelt.html

Duisburg/ Gelsenkirchen

Tausend Rocker auf dem Friedhof versammelt

zuletzt aktualisiert: 17.10.2009 – 13:36

 

Duisburg/ Gelsenkirchen (RPO) Rund 1000 Motorrad-Rocker haben in Gelsenkirchen Abschied von dem 32-Jährigen genommen, der am 8. Oktober in Duisburg erschossen wurde. Am Morgen hatte sich von Duisburg aus ein Tross mit rund 500 Motorrädern in Richtung Friedhof in Bewegung gesetzt. Die Polizei war im Großeinsatz.

Im Vorfeld hatte es Befürchtungen gegeben, der Rocker-Streit zwischen dem Club „Bandidos“, dem der erschossene 32-Jährige angehörte, und den rivalisierenden „Hells Angels“ könnte eskalieren. Der Grund: Der mutmaßliche Mörder des „Bandidos“-Mitglieds gehört den „Hells Angels“ an.

Wählergemeinschaften arbeiten jetzt Hand in Hand

Die Kommunalwahl vom 30. August dieses Jahres hat dem Wählerwillen nach gleich fünf
Wählergemeinschaften mit einem einzelnen Ratsvertreter ins hohe Haus der Stadt Duisburg entsandt.
Drei dieser unabhängigen Ratsherren wollen sich jetzt als Fraktion mehr Gehör gegenüber den großen
Parteien verschaffen und schließen sich zusammen – zur Fraktion: Duisburger Wählergemeinschaften
(kurz: DWG).

Das 2004 gegründete und auch im alten Rat bereits vertretene Wählerbündnis „Duisburger Alternative
Liste“ (DAL), ist durch Ratsherrn Rainer Grün (42) ebenso mit von der Partie wie das neue
Wählerbündnis „Sozial. Gerecht. Unabhängig.“ (SGU), vertreten durch Ratsherrn Karlheinz Hagenbuck
(63), der dem Rat allerdings bereits seit 1986, damals noch für die SPD, angehört. Dritter im Bunde ist
Stephan Krebs (24) vom neuen Wählerbündnis „Junges Duisburg“ (JUDU), der nach erstmaliger
Kandidatur auch sofort einzog und nun sogar zum Fraktionsvorsitzenden gewählt wurde.

„Wir haben in intensiven Gesprächen innerhalb der letzten Wochen ausgelotet, ob es inhaltlich und
menschlich passt“, erklärt Fraktionsvorsitzender Krebs, „und das tut es!“ Der Grund zur
Fraktionsbildung sei indes für alle drei Ratsherrn in diesen Gesprächen von Anfang an der Selbe
gewesen: „Als Fraktion besitzt man mehr Stimmengewicht und wird von den großen Parteien eher
wahrgenommen. Das hilft unsere inhaltlichen Vorstellungen umzusetzen“, so Ratsherr und
Fraktionsschatzmeister Karlheinz Hagenbuck.

Die Zusammensetzung der neuen Fraktion sei auf den ersten Blick vielleicht überraschend, eigentlich
aber „der optimale Mix aus Erfahrung, Jungblut und Migranten“. Diese Fraktion vertrete wirklich „einen
großen Querschnitt der Duisburger Bevölkerung!“, erklärt Ratsherr Rainer Grün.

Die neue Fraktion DWG will sich allerdings nun nicht an einen Kooperationsvertrag binden und sich
abhängig machen. „Wir werden Politik für die Duisburger machen – fernab der politischen Farbenlehre.
Dafür sind wir angetreten, dafür sind wir gewählt und dafür stehen wir“, so Fraktionschef Krebs
abschließend.

Duisburg – Gewalt ist kaum noch erwähnenswert

Heute findet man in der NRZ auf Seite 33 in einer kleinen Kolumne am Rand den nachfolgenden Artikel, der es offensichtlich noch nicht einmal Wert ist in der Online-Ausgabe www.derwesten.de aufgenommen zu werden (Daher übernehme ich ihn aus der RP).

Es ist halt normal in Duisburg das ein Jugendlicher auf einen Bus schiesst, wenn die Reaktionen der Fahrgäste einem nicht gefallen!

Ein Artikel wie „Einbürgerungstest schreckt nicht ab!“ ist da halt bedeutsamer, und verdient eine große Schlagzeile sowie mittige Plazierung auf der gleichen Zeitungsseite.

So etwas braucht man nicht weiter zu kommentieren …

URL: www.rp-online.de/public/article/duisburg/751992/Gescheiterter-Flirt-Bus-Heckscheibe-zerstoert.html

Duisburg

Gescheiterter Flirt: Bus-Heckscheibe zerstört

zuletzt aktualisiert: 31.08.2009 – 18:15

 

Duisburg (RPO) Nachdem ein Flirtversuch zweier Jugendlicher mit zwei in einem Linienbus sitzenden Mädchen scheiterte, zog einer der Jungen eine Waffe und schoss auf die Heckscheibe des Busses. Dabei wurde die Scheibe zerstört, wie die Polizei mitteilte. Personen kamen nicht zu Schaden. Die beiden Täter werden nun gesucht.

Den Angaben zufolge ereignete sich die Tat gegen 10.10 Uhr in Homberg vor der Erich-Kästner-Gesamtschule. Die beiden 14 und 15 Jahre alten Täter hatten offenbar versucht mit zwei Mädchen im Bus zu flirten. Als die gewünschte Reaktion nicht eintrat, zog einer der beiden eine Waffe und zerschoss die Heckscheibe des Busses.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Der Schütze ist etwa 14 bis 15 Jahre alt, 1,60 Meter groß, hat eine kräftige bis dickliche Figur, schwarze kurze glatte Haare, eine auffällig dunkle Hautfarbe und braune Augen. Sein Begleiter, ebenfalls 14 bis 15 Jahre alt, ist 1,60 Meter groß, schlanker als der Schütze, hat ebenfalls dunkle Haare und war mit einem gelben T-Shirt bekleidet.

Hinweise nimmt die Polizei unter Tel.: 280-0, entgegen.

Junges Duisburg: Plakate zerstört – Schluss mit dem Quatsch!

Das Wählerbündnis JUNGES DUISBURG beklagt ebenfalls – neben den bereits gemeldeten Vorfällen – die offenbar mutwillige Zerstörung von Plakaten im gesamten Stadtgebiet. Es sei unglaublich, mit welcher Systematik einige Menschen durch Duisburg gingen und fremdes Eigentum zerschlagen.

„Es ist gerade für uns ein herber Schlag, wo wir alle Plakate selbst aus eigener Tasche finanzieren“, erklärt der Vorstand des Wählerbündnisses. Im Stadtgebiet seien insgesamt knapp 1000 Plakate aufgehängt worden, von denen einige Dutzend mittlerweile stark beschädigt oder vollständig zerstört seien.

„Wir appellieren an die Täter: Gebt uns eine Chance! Wir sind jedenfalls so fair und sehen vorerst von der Erstattung einer Strafanzeige ab“, erklärt Stephan Krebs, Vorsitzender von JUNGES DUISBURG, „wünschen uns aber – auch im Namen der anderen Parteien – dass jetzt Schluss ist mit diesem Quatsch!“

Junges Duisburg lädt erneut zum Stammtisch

Am kommenden Dienstag den 28.07.2009, um 19 Uhr, veranstaltet das Wählerbündnis JUNGES DUISBURG die zweite Bürgersprechstunde „Mitte“ im Finkenkrug (Sternbuschweg 71-73). Rede und Antwort an diesem Abend stehen die Kandidaten für Neudorf, Oliver Beltermann (25) und Duissern, Felix Feykes (19), sowie der Vorsitzende Stephan Krebs (24).
„Die Zulassung zur Kommunalwahl haben wir geschafft – jetzt wollen wir die Probleme der Bürgerinnen und Bürger hören, um ehrliche Lösungen zu erarbeiten“, kommentiert Oliver Beltermann den Stammtisch. Das JUNGE DUISBURG würde sich freuen; möglichst viele Interessierte an diesem Abend begrüßen zu dürfen.

Duisburg – Schein und Sein

So sehen die waren politischen Verhältnisse aus!

In Duisburg versucht sich die SPD nun noch damit herauszuputzen das sie gegen das Kohlekraftwerk sind.

Stehen allerdings ähnliche Entscheidungen in Duisburg an, dann wird natürlich genauso gegen den Bürger entschieden.

Politik im Sinne des Bürgers wird nur verkündet, wenn es wahlkampftechnisch hilfreich ist und finanziell keine eigenen Vorteile verloren gehen.

http://nuv-online.de/?p=720

Politik ist nämlich erneuerbar.

Der Krefelder Rat hat sich ja in Mehrheit (52/10) gegen den Klimaschutz entschieden und in namentlicher Abstimmung den Weg für das Steinkohlekraftwerk im Chempark Krefeld Uerdingen freigemacht. Mit den Stimmen von SPD, CDU, FDP und dem Krefelder Kreis KK/ Freie Wähler votierte der Rat für die Aufhebung des Bebauungsplanverfahrens, das der Stadt Krefeld eine Handhabe gegen das Kohlekraftwerk gegeben hätte.

JUNGES DUISBURG räumt erneut auf!

Die Aktionsreihe: „JUNGES DUISBURG räumt auf!“ des gleichnamigen Wählerbündnisses geht in die zweite Runde. Erneut suchten sich die jungen Duisburger – in Kooperation mit der „Initiative für ein Sauberes Duisburg e.V.“ – einen beliebten und bekannten Ort in Duisburg aus, um ihn von Müll und Unrat zu befreien: Den Gördeler Park in Duissern.

Nachdem der Auftakt in der vergangenen Samstag an der Sechs-Seen-Platte im Duisburger Süden stattfang, ging das Wählerbündnis dieses Wochenende in die Innenstadt. „Besonders in der dicht bebauten Innenstadt sind Grünflächen für die Bürgerinnen und Bürger Gold wert!“, erklärt Stephan Krebs den Einsatz der jungen Leute. Tatsächlich konnte das neue Wählerbündnis, welches zur Kommunalwahl in diesem Jahr antritt, erneut säckeweise Müll aus der Parkanlage sammeln. „Wir hoffen den Duissernern damit einen kleinen Gefallen getan zu haben“, kommentiert Felix Feykes, Ratskandidat vor Ort, die Aktion.

Die nächste Aufräumaktion wird sich im Duisburger Norden abspielen, „und danach nehmen wir uns die Spielplätze vor!“, so Krebs.

JUNGES DUISBURG sucht neuen Namen für „Duisburger Freiheit“

Das Wählerbündnis JUNGES DUISBURG steht dem gewählten Namen „Duisburger Freiheit“ für das neue Projekt auf dem alten Güterbahnhofsgelände sehr skeptisch gegenüber. Nach anfänglichen Irritationen über den Namen starteten die jungen Duisburger eine Internetumfrage – und das Ergebnis bestätigt ihre Skepsis: „3 von 4 Teilnehmern an dieser Umfrage waren mit dem Namen überhaupt nicht zufrieden oder fanden ihn zumindest verbesserungsfähig!“, erklärt Stephan Krebs, Vorsitzender des Bündnisses.

Das Ergebnis überraschte die Mitglieder von JUNGES DUISBURG nicht: „Warum lehnt sich Duisburg mit dem Namen auch an zwei deutsche Großstädte an? Wir brauchen uns doch nicht hinter etablierten Metropolen verstecken, sondern sollten etwas Eigenes machen!“, erklärt Oliver Beltermann, stellv. Vorsitzender.

Jetzt will das neue Wählerbündnis die Bürgerinnen und Bürger über den Namen entscheiden lassen und sucht dafür neue Vorschläge. Jeder Bürger solle dabei die Möglichkeit haben einen Namensvorschlag einzureichen, der dann in den zuständigen Ausschuss weitergeleitet wird. „Sollte das nicht reichen muss eben ein Bürgerentscheid her!“, erklärt Marcel Pinto Abrantes, ebenfalls stellv. Vorsitzender. Namensvorschläge sollen an vorschlag@junges-duisburg.de gesendet werden.

Duisburg – Völliger Realitätsverlust in der Politik

Mittlerweile werden schon propagandistische Artikel veröffentlicht, in denen direkt schon vorab die Ziele in Frage gestellt werden.

Wie z.B. in diesem Artikel, bei dem angeblich ein Kohlekraftwerk durch „Wind- und Solarkraft“ ersetzt werden soll. Dabei wird dann direkt im nächsten Atemzug zugegeben, daß man unmöglich 400 Windräder oder ein Quadratkilometer Solarpanels aufstellen kann.

Der Realitätsverlust zieht sich durch alle Bereiche.

Es wird nur noch an der Innenstadt mit Ihrem Hafen gefeilt, der Rest verfällt immer mehr und keinen interessiert es! Als ob die Einwohner etwas davon haben, wenn wieder ein altes Speichergebäude saniert wird. Es wird lediglich öffentliches Geld in ein privates Investitionsobjekt gepumpt.

In vielen Schulen gibt es keinen Schwimmunterricht mehr, weil einfach keine offenen Bäder mehr existieren wo man mit den Schülern hingehen kann.

Der fortschreitende Verlust an Einwohnern ist ein unleugbares Indiz dafür das diese Stadt stirbt.

Trotzdem feiert man sich getrost weiter selbst als Helden der Stadt!

Zukunft statt Kohle (privatisieren) bekommt hier also eine ganz neue Bedeutung –  das „fluppt“ in Duisburg fürwahr am Besten …

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2009/6/30/news-124120905/detail.html

Zukunft statt Kohle

Duisburg, 30.06.2009, Stefan Endell

CDU und Grüne wollen in Hochfeld ein altes Kohle-Heizkraftwerk der Stadtwerke durch Wind- und Solarkrafttechnik ersetzen.

Paukenschlag zum Schluss der gemeinsamen Regierungszeit von Schwarz-Grün: Das in die Jahre gekommene Heizkraftwerk II/B der Stadtwerke in Hochfeld soll nach dem Willen von Bündnisgrünen und CDU in drei Jahren nicht wieder durch ein traditionelles Kohlekraftwerk, sondern durch Solar- bzw. Windkraftanlagen ersetzt werden. Schon morgen wollen die beiden Fraktionen mit Unterstützung der Linken in einer Sondersitzung des Umweltausschusses des Rates einen entsprechenden Antrag und damit einen spürbaren Richtungswechsel in der städtischen Energiepolitik vollziehen.

Der Antrag ist Teil eines gemeinsamen „Dualen Klimakonzeptes” von CDU und Grünen, mit dem die Stadt sowohl bei der Erzeugung wie auch der Verwendung von Energie auf mehr regenerative Energie, auf Erhöhung der Effizienz und Verrringerung des CO2-Ausstoßes verpflichtet werden soll.

Teil dieses Rahmenplanes, so erläuterten gestern Grünen-Fraktionssprecher Dieter Kantel und Bürgermeisterin Doris Janicki nicht ohne Stolz vor der Presse, sei es, das ältere der beiden Hochfelder Heizkraftwerke, das im Jahr 2012 wohl sein technisches Ende erreicht haben wird, „in gleicher finanzieller Höhe und elektrischer Leistung durch regenerative Energien” zu ersetzen. Auf Deutsch: Die 400 Mio. Euro, die für das Nachfolge-Modell des alten Kraftwerkes, mit einer Leistung von 140 Megawatt ausgegeben werden müssten, sollten – theoretisch betrachtet – dann für 400 Windkraftanlagen oder für einen Quadrat-Kilometer Solarzellen aufgebracht werden.

In der Praxis, so Kantel, werde es aber ein ganzer Mix aus erneuerbarer Energie sein, wie zum Beispiel Solarkraft, Wind, Biomasse und Wasserkraft; eben weil auf dem Stadtgebiet schwerlich 400 Windkraftanlagen bzw. tatsächlich ein ganzer Quadratkilomter Solarfläche unterzubringen wären.

Kantel und Janicki zeigten sich gestern hell begeistert, dass es ihnen mit der CDU-Fraktion gelungen sei, sich auf dieses ehrgeizige Ziel politisch zu verständigen. Janicki: „Eine echte Sensation, die wir vor fünf Jahren nicht gewagt hätten, in den gemeinsamen Kooperationsvertrag mit der CDU zu schreiben.”

Die Christdemokraten hätten sich diesem Thema aber jetzt keineswegs verschlossen.

Die neue Lösung, so Kantel, hätte zudem den Vorteil, dass sie klimaneutral elektrische Energie und gegebenenfalls auch Wärme erzeuge und eine deutliche Reduzierung der Schadstoffbelastung auch für Duisburg bewirke.

Helmut schoofs, Sprecher der Stadtwerke, erinnerte gestern indessen gegenüber der NRZ noch einmal daran, dass wegen der Sicherstellung der Daseinsvorsorge für Strom und Wärme der Austausch des betagten Hochfelder Kraftwerksblocks schon seit geraumer Zeit am Kraftwerk-Standort in Wanheim in Form eines modernen Gas-Dampf-Kraftwerkes in Planung sei.

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/726527/Lob-von-allen-Seiten.html

Lob von allen Seiten

VON HILDEGARD CHUDOBBA – zuletzt aktualisiert: 01.07.2009

Duisburg (RP) Das Konjunkturpaket wird in Duisburg schneller umgesetzt als anderswo. In der Stadtentwicklung „fluppt“ es derzeit bestens: Duisburgs Außenwahrnehmung wird immer positiver.

Ging es früher in überregionalen Medien um Duisburg, dann meist mit dem Tenor, dass die Stadt dem Untergang geweiht ist. Wer am Samstag in die Frankfurter Allgemeine Zeitung schaute oder tagsdrauf in die Welt am Sonntag, der bekam einen ganz anderen Eindruck vermittelt: In Duisburg läuft es prächtig. Die Bertelsmannstiftung hat dafür den Adressaten ausgemacht. In ihrer Broschüre „Demokratiemacher“ schreibt sie Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland zu, als die dynamische und sympathische Kraft aufzutreten, die die Stadt aus der Talsohle herausführt.

Dabei gehen diese Medien nicht einmal auf die Vorhaben ein, die noch kommen werden. Zum Beispiel das Landesarchiv:

Um den Umbau des Speichergebäudes an der Ecke Ruhrorter Straße/Schifferstraße ist es ruhig geworden. Scheinbar! Denn noch in diesem Jahr werden die Arbeiten wohl beginnen. Zumindest wird in Kürze die Planung der Promenade an diesem Gebäude ausgeschrieben, die so schön werden soll wie der Speicher selbst. Wenn es hier Zeitverzögerungen gegeben hat, dann, weil nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchives besondere Anforderungen an neue Gebäude für die Schätze auf Papier gestellt wurden und, weil es zwischen den beteiligten Landsministerien noch Absprachen notwendig waren.

Ebenfalls nach den Ferien wird es Neuigkeiten vom Gesundheitszentrum an der Steinschen Gasse geben. Auch hier fällt in Kürze der Startschuss, nachdem der Investor wegen der Wirtschaftskrise nicht so schnell loslegen konnte, wie er ursprünglich geplant hatte.

Duisburg – Alles nur noch Fassade

Mit den aktuellen Projekten kann man wieder sehen, wie Probleme in Duisburg gelöst werden – nämlich gar nicht!

Wer einmal bei Regen im Duisburger Hauptbahnhof gewesen ist der hat Duisburg Live erlebt.

Heruntergekommene Bahnsteige und Gleise aus den 70ern, durch das Dach regnet es durch und auch dazwischen weht es einem den ausgewaschenen Dreck ins Gesicht.

Die Aufzüge funktionieren nicht mehr alle, ebenso wie das Informationssystem für die Züge.

An diesem Zustand wird natürlich nichts geändert, stattdessen gibt es ein Facelift der Bahnhofsvorhalle.

Der Realitätssinn ist komplett abhanden gekommen und von dem Konjunkturpaket nicht die Spur zu sehen.

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/724146/Hauptbahnhof-wird-saniert.html

Hauptbahnhof wird saniert

VON MIKE MICHEL – zuletzt aktualisiert: 25.06.2009

Duisburg (RP) Die Kulturhauptstadt macht’s möglich: Nach Essen und Dortmund wird ab Ende Juli auch der Duisburger Hauptbahnhof für 10,1 Millionen Euro saniert. Für das Dach über den Gleisen gibt es aber noch keine Lösung.

Vertreter der Deutschen Bahn AG und Oberbürgermeister Adolf Sauerland stellten gestern die Pläne zur Modernisierung des Empfangsgebäudes und des Tunnels in Richtung Neudorf vor.

Dabei konnten Martin Sigmund, Leiter des Regionalbereichs West der DB Station & Service, der NRW-Konzernbeauftragte Reiner Latsch sowie Bahnhofsmanager Klaus Oberheim viele, aber nicht alle Fragen beantworten.

Wie berichtet soll die Empfangshalle wieder ein wenig von ihrem ursprünglichen Charakter bekommen, indem die Zwischendecke herausgenommen wird. Dadurch wird nicht nur die Höhe der Halle wieder deutlicher. Auch die seitlichen Fenster lassen dann Licht ins Innere. Die Geschäfte rücken etwa anderthalb Meter nach vorne in die Halle, so dass sich die Ladenflächen leicht vergrößern.

Der Service Point, zurzeit noch in der Mitte der Halle platziert, weicht dann nach den Umbauarbeiten ins Reisezentrum. Die Schließfachanlage wird aus der Halle näher an die Bahnsteigaufgänge in die Personenunterführung umgesetzt. „Während der Umbauphase müssen die Shops zum Teil umziehen.

An der Stelle, an der sich jetzt noch die Schließfächer befinden, wird Platz für ein neues Ladenlokal entstehen. Wir verhandeln derzeit noch mit Interessenten“, erläuterte Klaus Oberheim. Der Hauptbahnhof bekommt zudem eine verbesserte Brandschutzanlage.

 

Junges Duisburg lädt zur Bürgersprechstunde

Das Wählerbündnis JUNGES DUISBURG veranstaltet am Mittwoch, den 17. Juni 2009 um 19 Uhr eine Bürgersprechstunde im Finkenkrug. Dort stehen die Kandidaten für Neudorf, Oliver Beltermann (25), und Duissern, Felix Feykes (19), sowie der Vorsitzende, Stephan Krebs (24), Rede und Antwort. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, das Wählerbündnis kennenzulernen und dort mit den jungen Duisburgern ins Gespräch zu kommen. Das neu gegründete Wählerbündnis tritt bei der kommenden Kommunalwahl an und hat sich zum Ziel gesetzt jugendpolitische Inhalte in die Duisburger Politik zu tragen. Die Jungen Duisburger hoffen auf zahlreiches Erscheinen, um „im Gespräch herauszufinden, wo der Schuh drückt!“

Ordentliche Fahrpläne statt Hochbahn-Phantasie

Das neue Wählerbündnis JUNGES DUISBURG kritisiert die zum 14. Juni greifenden Änderungen im Fahrplan der Duisburger DVG. Die Änderungen seien wieder einmal nur „ein Tropfen auf den heißen Stein“, so Stephan Krebs von JUNGES DUISBURG. Man müsse endlich weg vom unkoordinierten Flächen-ÖPNV an dem mit jeder Änderung herum geflickt wird!

Das Wahlprogramm von JUNGES DUISBURG sieht besonders vor, dass die Nachtbuslinien massiv ausgebaut werden. „Es kann doch in einer Universitätsstadt mit 500.000 Einwohnern nicht angehen, dass man nachts nirgendwo hinkommt!“, so Oliver Beltermann, Kandidat von JUNGES DUISBURG in Neudorf-Süd. Hier müsse endlich das Netz erweitert und die vorhandenen Linien in der Taktung aufgewertet werden!

Eine weitere Forderung von JUNGES DUISBURG ist die bessere Anbindung des Innenhafens: Das Aushängeschild in Sachen Abendgestaltung sei mit der Bahn überhaupt nicht und mit dem Bus nur sehr rudimentär zu erreichen. „Es ist momentan vor allem abends fast unmöglich vom Innenhafen in den Duisburger Norden zu kommen! Auch tagsüber fährt gerade einmal eine Buslinie den Innenhafen an – Ziel: Großenbaum!“, kritisiert Stephan Krebs, Kandidat für den Wahlkreis Wehofen/Fahrn im Norden.

JUNGES DUISBURG ist daher der Meinung, dass „statt öffentlich von einer Hochbahn zu Träumen“ eher der bereits vorhandenen und bezahlbaren ÖPNV ausgebaut werden sollte. „Was nutzt den Bürgerinnen und Bürgern eine Hochbahn mit drei oder vier Haltestellen, wenn man sonst nirgends hinkommt?“, fragt Krebs abschließend.

Das komplette Wahlprogramm und sämtliche Informationen zum neuen Wählerbündnis JUNGES DUISBURG findet sich online auf www.junges-duisburg.de.

Duisburg – Stadt ohne Hoffnung

Nachdem in Duisburg entgegen dem Willen der Bürger der Bau einer Forensik durchgezogen wurde, wird nun der Rest von Duisburg endgültig in eine Müllkippe verwandelt (s.u.):

  • 800 MW Steinkohlenkraftwerk
  • Zementwerk das mit 40% Sondermüll „geheizt“ wird
  • Erweiterung der Sondermüllverbrennungsanlage Krefeld
  • Im Duisburger Norden ist bereits ein Steinkohlenkraftwerk im Bau
  • Bei HKM ist ein neuer Hochofen mit gigantischer Kapazität  im Bau
  • Eine große Kokerei ist bereits in Betrieb gegangen, die Kokerei von HKM wird erweitert

Es spielt also bald auch keine Rolle mehr, aus welcher Richtung der Wind weht. Es ändert sich lediglich die toxische Zusammensetzung.

Die Umsetzung und Strategie hat dabei System:

  1. Es werden direkt mehrere Projekte eingekippt, so daß an mehreren Fronten gekämpft werden muss und sich ein Widerstand der Bürger nicht mehr bündeln kann.
  2. Die Projekte werden möglichst langfristig ohne aufsehen zu erregen eingekippt und die Grundlagen für die rechtlich einwandfreie Durchführung abgesichert.
  3. Es wird der rechtliche Rahmen voll ausgeschöpft, um eine juristische Absicherung der Projekte zu schaffen und die Politiker von Ihrer Verantwortung reinzuwaschen.

Dabei wird ganz bewußt die dahinschwindende Lebensqualität der Bevölkerung in Kauf genommen.

Ganz im Gegenteil: Je mehr Dreck in die Luft geblasen wird, desto einfacher ist es an diesem Ort noch weitere Industrie anzusiedeln, da der „relative Zuwachs“ an Umweltverschmutzung an diesem Ort ja geringer ist.

Und je schlechter es der Bevölkerung geht, desto mehr kann man nach aussen hin jammern und immer weitere Fördergelder abschöpfen.

Bürgerproteste enden grundsätzlich fruchtlos, und da dies den meisten Bürgern auch klar ist, beteiligen sich immer weniger Menschen an Protesten, zumal diese noch zusätzlich durch eine immer schnellere Abfolge von Hiobsbotschaften durch neue Projekte zermürbt werden. Dies führt dazu das die Politiker auch noch behaupten können, das es ja kaum Proteste gibt.

Es ist mittlerweile ein in sich abgeschlossener, sich selbst verstärkender Prozess des Niedergangs.

In den 80ern hatte man noch daran gearbeitet, die Umweltbedingungen im Ruhrgebiet zu verbessern und für ein besseres Image gekämpft, um Menschen anzulocken und den Weg für neue Technologien und Gewerbe zu ebnen.

Dies schlug dann ca. 1990 wieder in das Gegenteil um, wie man an der Bevölkerungsentwicklung eindeutig ablesen kann.

Der Weg der nun eingeschlagen wurde, wird das Ruhrgebiet und insbesondere Duisburg nachhaltig auf unabsehbare Zeit ruinieren.

Den Einwohnern bleibt nur noch eine Wahl: Wer kann der zieht weg!

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http://nuv-online.de/?p=648

http://nuv-online.de/?p=630

Bei vollem Betrieb würden aus dem geplanten Kohlekraftwerk in Uerdingen – trotz modernster Filter – jährlich folgende Schadstoffe freigesetzt (von Trianel geschätzt):

  • 500 kg Cadmium
  • 1.000 kg Arsen
  • 500 kg Thallium
  • 2.000 kg Nickel
  • 600 kg Quecksilber
  • 6.000 kg Blei
  • 400.000 kg Staub
  • und viele mehr

Beim UN-Gipfeltreffen der Umweltminister in der kenianischen Hauptstadt Nairobi kamen nun Vertreter aus 140 Ländern darüber überein, die Verwendung von Quecksilber weltweit zu verbieten. Innerhalb der nächsten zwei Jahre solle eine rechtsverbindliche Regelung erarbeitet werden, kündigte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel an. Doch wie passt das mit dem Kraftwerk zusammen und welche Ursachen hat Quecksiler auf unsere Gesundheit ?

Auch in anderen Industriebereichen (z.B. bei der Erstellung von Energiesparlampen oder etwa bei der Herstellung von Zement !! (siehe geplante Zementfabrik in Krefeld)) ist es schwierig, auf den Einsatz von Quecksilber zu verzichten. Problematischer als der direkte Einsatz von Quecksilber in der Industrie sind aber jene Bereiche, wo Quecksilber an die Luft abgegeben wird – etwa bei der Müllverbrennung, bei der Verarbeitung von Erzen und bei Kohlekraftwerken.

Quecksilber kann in zu hoher Konzentration zu Schäden an Leber, Lunge und Gehirn führen. Bei Schwangeren kann eine Quecksilbervergiftung sogar zum Tod des Fötus führen oder Entwicklungsstörungen verursachen. Die amerikanische Gesundheitsbehörde hat deshalb sogar einen eigenen Ratgeber für Schwangere herausgegeben, um darüber zu informieren, von welchen Speisefischen werdende Mütter Abstand nehmen sollten.

Freigesetztes Quecksilber bleibt etwa ein Jahr in der Atmosphäre, danach gelangt es in die Gewässer. Im Fettgewebe von Fischen reichert sich Quecksilber immer weiter an – bei Fischen, die am Ende der Nahrungskette stehen, ist die Quecksilberbelastung dann oft so hoch, dass ihr Verzehr auch für Menschen gesundheitsschädlich sein kann.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/378/459024/text/

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Jetzt auch noch ein Zementwerk

Duisburg West, 27.08.2008, Ingo Blazejewski

Geplante Anlage im Krefelder Hafen soll Sondermüll verbrennen und würde über einen 113 Meter hohen Kamin weitere Schadstoffe in die Luft blasen – vermutlich vor allem nach Rheinhausen.

Im Disput über die geplanten Industrieanlagen in der Nachbarstadt Krefeld wird ein weiteres Kapitel aufgeschlagen: Als würde das geplante Steinkohlekraftwerk und die Erweiterung der Müllverbrennungsanlage nicht schon genug Protest aus Rheinhausen hervorrufen, sorgt jetzt noch eine weitere Anlage für Ärger: Im Krefelder Hafen will die Firma Klösters ein Zementwerk bauen.

Das Werk sei eine „verdeckte Sondermüll-Verbrennungsanlage”, sagt Bezirksvertreter Manfred Krossa. Denn für die Verbrennung von Kalksandstein, der als Basis für die Produktion dient, ist viel Energie nötig. Die will die Firma Klösters mit einem Kraftwerk produzieren. Was dabei in den Ofen kommt, sind zu 90 Prozent Abfälle: Kunststoff, Reifen, Altöl, Lösungsmittel. 40 Prozent dieser Abfälle sind als gefährlich eingestuft. Dass Zementwerke Müll verbrennen, ist gängige Praxis.

Insgesamt will Klösters pro Jahr 1,7 Millionen Tonnen Zement hergestellen, das sind rund 7200 Tonnen pro Tag. Die Firma mit Sitz in Kempen, Krefeld und Essen, will das Werk im Hafen auf dem eigenen Grundstück errichten, auf dem sie bereits ein Kalksandsteinwerk betreibt. Der Antrag für den Bau der Anlage liegt jetzt auch der Stadt Duisburg zur Stellungnahme vor. Doch die sieht sich dazu vorerst nicht in der Lage: Die Auswirkungen auf das Duisburger Stadtgebiet seien nicht hinreichend untersucht worden, der Antrag sei unvollständig. Das Vorhaben sei „emissionsreich”, Schadstoffe wie Stickstoffdioxid und Stäube würden „in großem Umfang” ausgestoßen. Und die trägt der Wind bekanntlich nach Rheinhausen.

Eine Frechheit sei diese weitere Belastung, sagen Bezirksvertreter. „Wir sind als Nachbarn doch schon genug gebeutelt”, sagte Vorsteherin Katharina Gottschling. „Krefeld streicht die Gewerbesteuer ein, wir bekommen den Dreck ab”, ärgert sich Krossa. Man ist sich einig, dass „alles Mögliche getan werden muss, um diese Anlage zu verhindern”.

Auch die „Umweltgruppe West” ist erzürnt. „Wieso darf überhaupt eine Neuanlage dieser Art gebaut werden?”, fragt Sprecherin Gisela Komp. Schließlich gebe es gerade im Krefelder Hafen eine hohe Feinstaubbelastung, die Grenzwerte seien im ersten Halbjahr an 44 Tagen überschritten worden, erlaubt sind 35 Tage im ganzen Jahr. Der dortige Bebauungsplan erlaube nur die Ansiedlung von emissionsschwachen Betrieben, eine Zementwerk gehöre sicher nicht dazu. Und erst in diesem Monat sei auch der Luftreinhalteplan für Duisburg in Kraft getreten. „Es erscheint absurd, wenn die ohnehin unvollkommenen Maßnahmen zur Luftreinhaltung durch solche Anlagen zunichte gemacht werden”, sagt Gisela Komp.

Die Pläne sind auch in Uerdingen selbst umstritten. Denn es geht nicht nur um die direkten Abgase aus dem Werk, die ausschließlich durch Gewebefilter strömen und dann über einen 113 Meter hohen Kamin in die Luft geblasen werden sollen. Vor allem die Verkehrsbelastung dürfte durch das Werk deutlich anwachsen.

Denn die Einsatzstoffe und Produkte, das sind mehrere Millionen Tonnen an Hüttensand, Sandstein und Flugasche sollen über Bahn und Schiff, aber vor allem auch durch Lkw transportiert werden.  Berechnete Zahl der Laster, die für das Werk über die Straße rollen sollen: 190 pro Tag.

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 http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/sued/2008/6/19/news-56709413/detail.html

Müllverbrennung Krefeld: viermal mehr Stickoxide

Duisburg Süd, 19.06.2008, Martin Kleinwächter

 

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Nach HKM-Kokerei und Steinkohlekraftwerk Uerdingen wird jetzt auch für die dritte Großanlage in der Region eine starke Erhöhung ihrer Kapazität geplant

Noch keine Grundlage für eine eigene Position zur geplanten Erweiterung der Müllverbrennungsanlage in Krefeld sieht die Stadtverwaltung. In der dortigen Müll- und Klärschlammverbrennungsanlage werden überwiegend Kommunal- und Gewerbeabfälle aus Krefeld, Mönchengladbach sowie den Kreisen Viersen und Neuss verbrannt. Das Genehmigungsverfahren wurde Anfang 2007 eingeleitet. Beantragt ist, einen fünften Brennkessel mitsamt Rauchgasreinigung zu errichten und die Rauchgasreinigung der alten vier Kessel zu ändern. Insgesamt soll die Kapazität der Anlage von heute 55,3 Tonnen Müll je Stunde um 50 % auf 80 Tonnen gesteigert werden. Die Kapazität für Schlacke soll um50 000 Tonnen im Jahr, die für Filterstaub um 7 000 Tonnen erhöht werden. Durch die Erweiterung und die Umstellung auf eine so genannte „trockene Rauchgasreinigung”, so die Stadtverwaltung, würde sich der Abgasvolumenstrom von heute 240 000 Milliardstel verdoppeln. Weil auch das Entstickungsverfahren geändert werden soll, müsste ein gegenüber heute doppelt so hoher Emissionsgrenzwert von 200 Tausendstel Gramm je Kubikmeter Luft genehmigt werden. Zwischenfazit aus Duisburger Sicht: „Insgesamt bedeutet dies für Stickoxide eine Vervierfachung der Emissionsmenge und konterkariert die aktuelle Maßnahmenplanung zur Verbesserung der Luftqualität.” Die Stadt vermisst insbesondere Berechnungen der künftigen Dioxin-Niederschläge in der Umgebung. Sie befürchtet eine Zunahme der Feinstaub-Problematik und fragt nach der künftigen Lärmbelastung in Ehingen.

Duisburg – Konjunkturpaket ohne Konjunktur

Wo sind konkrete Konjunkturmaßnahmen zu sehen?

Und wo versickern die 66,830440 Millionen EUR eigentlich?

In vielen kleinen Artikeln wird darüber berichtet das das Geld fliesst, aber es gibt keine konkreten Angaben wofür das Geld ausgegeben wird!

Da gibt es zwar ein paar sinnvolle Angaben für KiTa’s und Schulsanierungen, aber nur mit einem Geamtbudget von 2,07 Mio. EUR.

Oder Infrastrukturmaßnahmen in Form von „lärmmindernden Straßenbelag“ auf 2 Straßen mit einem Budget von rund 1,8 Mio. EUR.

Was passiert mit den restlichen 93% bzw. 62,5 Mio. EUR von dem Konjunkturpaket?

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2009/2/20/news-112035094/detail.html

Wo ist die Liste mit den Maßnahmen im Wert von 87 Mio. EUR ?

Versickert dieses Geld wieder einmal ohne weitere Kommentare?

Und vor allem wie wird die Konjunktur durch „barrierefreie Promenaden“ und „lärmmindernden Strassenbelag“ angekurbelt?

Die Infrastruktur wird damit nicht saniert, höchstens der Wohnwert punktuell für ein paar verdiente Genossen erhöht.

Die neueste Mode in Duisburg ist es, bei Baustellen im Strassenbereich die Deckschicht des Strassenbelags nicht mehr wiederherzustellen. Es blieben dauerhaft Kanten im Asphalt von mehreren Zentimeter erhalten und es scheint keinen mehr zu interessieren. Welchen Sinn soll so etwas haben?

Und wieso werden mit dem Geld nicht die vollkommen desolaten Straßen zumindest einmal großflächig ausgebessert?

Konjunkturpaket angekommenKonjunkturpaket angekommen

Die Strategie ist offensichtlich dieselbe wie die Förderung einzelner Bereiche oder Stadtviertel!

Ein wenig gezielte Show um den Anschein zu erwecken es würde etwas getan. Das Prinzip Brot und Spiele!

Die vielen Beratungen dienen wahrscheinlich eher dazu sich um den fetten Kuchen zu streiten und zu überlegen, wie man möglichst viel davon auf welche Art und Weise in die eigene Tasche wirtschaftet.

Ganz gemäß der Tradition der vergangenen Jahre …

Duisburg – die sterbende Stadt

In keiner anderen Stadt im Ruhrgebiet schafft man es so effektiv die Bevölkerung wegzugraulen.

Die Gründe für den Bevölkerungsschwund liegen klar auf der Hand. Ich habe diese bereits schon hinreichend dargestellt.

Die derzeitigen Auswirkungen sind vor allem auf dem Wohnungsmarkt deutlich zu spüren. In den Lokal-Zeitungen (z.B. Wochenanzeiger) sind schon in jeder Ausgabe drei Seiten mit Wohnungsinseraten belegt.

Wohnungen sind in Duisburg nicht mehr rentabel zu vermieten. Da sich Investitionen bei der derzeitigen Situation nicht mehr lohnen, wird der Zustand der Mietwohnungen immer schlechter. Ein weiterer Faktor der die Abwärtsspirale noch verstärkt.

Nun ja, vielleicht kann man die bald leerstehenden Stadtgebiete ja als Übungsgelände für Terroristen und andere militante Gruppen verwenden, die sich in Duisburg nicht nur besonders wohl fühlen, sondern von der Politik auch mit offenen Armen empfangen werden.

Es offenbaren sich vollkommen neue Möglichkeiten für den Tourismus: „Nehmen Sie am Häuserkampf in Duisburg teil! Anfängerkurse können im Rathaus oder in der Stadtinformation gebucht werden.“

Seit dem Höchststand der Bevölkerung 1992 mit 539.094 Einwohnern hat Duisburg bis heute bereits 46.224 Einwohner eingebüsst! Das sind schon 8,5% der Bevölkerung in den letzten 17 Jahren.

Legt man über die Bevölkerungsentwicklung als Trendlinie ein Polynom 4. Grades so ist die realistische weitere Entwicklung sehr schön zu sehen:

Trend Einwohnerverlust 2008

Die statistischen Daten können hier nachgesehen werden:

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Einwohnerentwicklung_von_Duisburg

Artikel: Wochenanzeiger vom 17.01.2009

http://www.wochenanzeiger-duisburg.de/

Einwohnerverlust 2008

Duisburg – Stadt für eine deutsche Minderheitsgruppe

 So ist das mit den Geistern die man rief …

Welche Ergebnisse hat die vorausschauende Politik von Duisburg den erwartet?

Naja egal – Hauptsache wir haben einen Schuldigen gefunden dem wir das Debakel in die Schuhe schieben können: Der Polizeipräsident.

Er kann zwar überhaupt nichts dafür und es hätte für eine unterbesetzte Polizei so oder so nur in einem Debakel enden können, aber das interessiert halt nicht.

Dabei  sind solche Probleme doch an der Tagesordnung: http://www.polizei-nrw.de/presseportal/behoerden/duisburg

In jedem Fall konnte Duisburg endlich wieder mit einem zusätzlichen Negativ-Image punkten und für die Inattraktivität der Stadt wurde ein neuer Meilenstein gesetzt.

Nun kann ja das offizielle Motto endlich „Duisburg den Ausländern – Deutsche raus“ lauten.

Und die Mitgliedschaft für Duisburger in Milli Görüs wird am besten direkt verpflichtend.

Die größte Moschee weit und breit wurde bereits nach dieser Organisation benannt:

http://www.moscheesuche.de/index.php?id=2&action=moschee&mid=360&loc_id=15883

Artikel: Wochenanzeiger vom 17.01.2009

http://www.wochenanzeiger-duisburg.de/

Radikale Besonnenheit

Duisburgs Zukunft  wird auch in diesem Artikel sehr treffend beschrieben:

http://www.pi-news.net/2009/01/ein-volk-ein-reich-ein-fuehrer/

Ein Volk, ein Reich, ein Führer!

Als 2004 der Kalif von Köln, Metin Kaplan, zehn Jahre nach Gründung seines verfassungsfeindlichen Kalifatstaates zu lebenslanger Haft in die Türkei abgeschoben wurde, wussten Experten ganz genau, wie man solche kriminellen Exzesse in Zukunft verhindern könne. Die Muslime müssen heraus aus den Hinterhöfen, brauchen gesellschaftliche Anerkennung und repräsentative Moscheen, dann werden sie von selber “eingekölscht”, wie der Kölner Oberbürgermeister die Integration in unser Wertesystem nennt.

Vier Jahre, einige hundert Experten in Politik und Qualitätsmedien und zahlreiche Islamkonferenzen und unterwürfige Dialoge später, sind es nicht mehr einige hundert wie zu Zeiten Kaplans, sondern zehntausende, die aus den neuen Großmoscheen wie etwa in Duisburg auf die Straßen strömen. Neben “Tötet den Juden” ertönt auch immer wieder der Ruf nach dem Kalifat, der Weltdiktatur des Koran, als Lösung aller Probleme: “Eine Ummah, ein Kalifat”.

Das klingt wie “ein Reich, ein Volk, ein Führer” und ist genauso gemeint. Ein Video aus Berlin belegt den faschistischen Charakter der muslimischen Großdemos in Deutschland. Da wächst zusammen, was zusammen gehört: Begeistert mit dabei, wenn es um die Abschaffung der demokratischen Grundordnung geht, ist in Berlin auch die MLPD. Eine jener K-Gruppen, aus deren Dunstkreis SPD und Grüne Tiefflieger wie Jürgen Trittin und Ulla Schmidt rekrutieren. Bar jeder Kenntnis darüber, was sie unterstützen, bauen die Kommunisten selber die Kräne, an denen sie demnächst zappeln werden.

Duisburg – Politik gegen die Bürger

Als ob es einen Unterschied für die Bürger macht, ob ein Bürgermeister der SPD oder CDU das Geld in Projekte investiert, die dann bei den Bürgern nicht ankommen. Bei den Bürgern wird so oder so höchstens gespart.

Es geht nur darum endlich wieder die Alleinherrschaft zu erhalten, und alleine über den großen Fressnapf bestimmen zu können, ohne teilen zu müssen.

Zumindest vermittelt der Artikel ein Gefühl  über die Summen die hier zielgerichtet versickern.

In allen Stadtteilen werden irgendwelche Einkaufszentren an exponierten Lagen gebaut, obwohl die Kaufkraft immer weiter zurückgeht. Dabei werden u.a. rücksichtslos traditionsreiche Marktplätze zugebaut.

Hierbei zählt nur langfristig Geld vor der Inflation zu retten und dabei gleichzeitig noch möglichst viel staatliches Geld mit hinein zu privatisieren. Dies geht nun mal am effektivsten, indem hochwertige Gewerbeimmobilien in hervorragenden Lagen gebaut werden.

Artikel: Wochenanzeiger vom 10.01.2009

http://www.wochenanzeiger-duisburg.de/

Brandt warnt vor einem Ausbluten der Stadtbezirge

Zumindest in Dortmund ist man nun aufgeflogen – passiert ist dennoch wenig:

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dolo/Dortmund;art930,101405

OB zweifelt an Einzeltäterin
Von Oliver Volmerich und Andreas Wegener am 10. Oktober 2007 16:53 Uhr
DORTMUND War die „untreue“ Stadt-Mitarbeiterin doch keine Einzeltäterin? Zweifel daran haben neben der politischen Opposition nun erstmals auch Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer und die Staatsanwaltschaft geäußert.Er gehe davon, dass die städtische Mitarbeiterin, die Geld aus der Barkasse des OB-Amtes veruntreut hat, keine Einzeltäterin war, erklärte Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer am Rande der Immobilienmesse Expo Real in München. Die überraschende Aussage ist ein Erklärungsversuch für die Tatsache, dass die Beschuldigte bislang die Unterschlagung von rund 400.000 Euro u.a. zur Finanzierung ihres Kokain-Konsums zugegeben hat. Die städtischen Rechnungsprüfer haben dagegen eine Lücke von 1,1 Mio. Euro in der Amtskasse festgestellt, für die es keine Belege gibt. Was nicht der wirklich veruntreuten Summe entsprechen muss, weil möglicherweise auch korrekte Belege vernichtet wurden, betont Langemeyer.

Gleichwohl: Neben der bislang Beschuldigten stehen weitere Mitarbeiter des OB-Amtes und der Stadtkasse unter Verdacht. Es liefen disziplinarische Ermittelungen gegen ein Dutzend Mitarbeiter, so der OB. Auch die Staatsanwaltschaft schließt nicht aus, bald gegen weitere Mitarbeiter der Verwaltung zu ermitteln. „Sollte tatsächlich über eine Million Euro verschwunden sein, müssen wir auch nach weiteren Verantwortlichen suchen“, so Oberstaatsanwältin Dr. Ina Holznagel. Die Ermittlungen der Abteilung für Wirtschaftskriminalität seien aber noch nicht abgeschlossen. Wann mit konkreteren Ergebnissen oder mit einer Anklage der Beschuldigten zu rechnen ist, stehe noch nicht fest.

Thema im Ausschuss

Für Zündstoff dürften die OB-Aussagen am Donnerstag im Rechnungsprüfungsausschuss sorgen, der über den Zwischenbericht zur Bargeld-Affäre berät. Die Fraktion FDP/Bürgerliste äußerte am Mittwoch ebenfalls Zweifel an der Einzeltäterschaft und will nun eine Ausdehnung der Sonderprüfung durch das Rechnungsprüfungsamt beantragen. Der ganze Vorgang müsse strukturelle und personelle Konsequenzen haben, forderte Bürgerlisten-Vertreter Hans-Josef Tokarski.

Auch parteiintern steht Langemeyer Ärger ins Haus – nicht nur wegen der Bargeld-Affäre, Im Dauerstreit um die Finanzierung des U-Turm-Projekts würden Lügen verbreitet, behauptete Langemeyer. Und nannte auf Nachfrage auch einen Namen: SPD-Unterbezirkschef Franz-Josef Drabig.