Duisburg-Blog: Das Weblog von Duisburgern für Duisburger

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Mi
3
Feb '10

Duisburg - Stadt der Pleiten und Schulden

Dem Artikel gibt es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen!
Als ob dieses Ergebnis bei der Politik in Duisburg überraschend ist.
Wofür sollen Bürger überhaupt noch Steuern bezahlen, wenn sie für diese keine Gegenleistung mehr erhalten?

Aus der Situation in die Duisburg in den letzten 18 Jahren hineinmanövriert wurde, wird sich die Stadt in den nächsten 20 Jahren nicht mehr erholen - wenn überhaupt.
Die Stadt wurde einfach in allen Bereichen systematisch zu Grunde gerichtet. Das Kammerflimmern hat nun praktisch eingesetzt.
Diese Stadt kann man nur noch verlassen oder mit ihr untergehen!

http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/nachrichten/Stadt-der-Pleiten-und-Schulden_aid_815190.html

Duisburg

Stadt der Pleiten und Schulden

VON CHRISTIAN SCHWERDTFEGER - zuletzt aktualisiert: 03.02.2010 - 13:40

Duisburg (RPO) Vor wenigen Wochen legte die Duisburger Stadtspitze dem Rat ein knallhartes Haushaltssicherungskonzept vor. In allen Bereichen drohen tiefe Einschnitte. Das allein wird aber wohl nicht reichen. Die finanzielle Lage ist mehr als nur dramatisch. Städte wie Duisburg fordern, dass endlich Land und Bund eingreifen und helfen.

In vielen Städten und Kommunen gehen wohl bald die Lichter aus. Und das ist wörtlich zu nehmen. Ob Ampelanlagen, die abends abgeschaltet werden, Straßenlaternen, die nicht mehr leuchten, oder Brunnen, die nicht mehr sprudeln - ­ die finanzielle Not lässt vielen Städten und Gemeinden keinen Handlungsspielraum mehr.

Besonders hart ist Duisburg betroffen. Die Stadt befindet sich seit einigen Wochen in der Überschuldung, das Eigenkapital (voriges Jahr betrug es noch 420 Millionen Euro) ist aufgebraucht . Die Ruhrgebietsmetropole droht die kommunale Selbstverwaltung zu verlieren, die Bezirksregierung könnte demnach in den nächsten Jahren entscheiden, was in Duisburg passiert.

Schwimmbäder schließen

Der Rat der Stadt wäre entmachtet. Ein Schreckenszenario für die Stadtoberen. Einziger Ausweg: ein knallhartes Sparprogramm. Und genau das legte die Stadtspitze dem Rat in Form des Haushaltssicherungsprogramms mit einem Einsparungsvolumen von 162 Millionen Euro vor. Tiefe Einschnitte in allen Bereichen kommen auf die Stadt und die Bürger zu. Schwimmbäder Schulen, Jugendzentren sollen geschlossen beziehungsweise zusammengelegt werden, 700 Arbeitsplätze in der Stadtverwaltung werden wohl bis 2014 dem Rotstift zum Opfer fallen, soziale Leistungen und Angebote (unter anderem in der Erziehungshilfe) sollen zurückgeschraubt werden.

Auch die städtischen Gesellschaften müssen deutlich mehr Gelder an die Stadt abführen als bisher. Die Liste der Einsparungen ist noch viel länger. Für Kultur wird es in Duisburg künftig wohl kaum noch Geld geben. Selbst die Brunnen kann die Stadt nicht mehr aus der eigenen Tasche betreiben. Sollte sich nicht schnell ein Sponsor finden, bleiben die Wasserspiele im Frühjahr und Sommer trocken. Noch ist das Konzept nicht verabschiedet worden. Sollte es nicht durch den Rat kommen, würde wohl der Regierungspräsident die Stadtgeschicke in die Hand nehmen. Daran wird wohl dann kein Weg vorbeiführen können.

Für die Bürger sind das keine guten Aussichten. Viele fragen sich schon jetzt: Wie lebenswert wird Duisburg nach den Einsparungen in Sport, Kultur und Bildung noch sein?

Aber selbst wenn das Haushaltssicherungskonzept so verabschiedet wird, das wird alleine nicht reichen. Die Haushaltslage ist weit mehr als nur dramatisch. Und jetzt fordern auch noch die kommunalen Arbeitnehmer eine Lohnsteigerung von fünf Prozent, drohen mit Streiks und Arbeitsniederlegung. In Duisburg soll es am Donnerstag zu Generalstreik-ähnlichen Verhältnissen kommen.

Weniger Einnahmen

Fest steht: Die kommunalen Arbeitgeber können der Forderung nach mehr Lohn nicht nachkommen. Stadtkämmerer Dr. Peter Langner spricht von einer bis dato nie dagewesenen Not. Die Wirtschaftskrise habe die finanzielle Talfahrt nur beschleunigt. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer sind in Duisburg dramatisch eingebrochen.

Im vergangenen Jahr betrugen die Einnahmen aus der Gewerbesteuer nur 100 Millionen Euro, so wenig wie seit 1984 nicht mehr. Land und Bund müssten endlich eingreifen. Langner fordert als erstes das Ende der Solidaritätszahlungen. Seit 1992 hat die Stadt Duisburg dafür rund 500 Millionen Euro aufbringen müssen, Millionenbeträge, die sie eigentlich gar nicht hat. Geld, das der Stadt bereits seit Jahren fehlt - jetzt aber besonders weh tut.

So
1
Nov '09

Duisburg - Jetzt wird das Tafelsilber verkauft

Wer da wohl alles in welcher Form von profitieren wird?

Von der Bevölkerung auf jeden Fall keiner - das steht schon mal fest!

 

 

http://www.rp-online.de/public/article/duisburg/774958/Bund-verkauft-den-Hafen.html

 

Duisburg

Bund verkauft den Hafen

VON THOMAS REISENER - zuletzt aktualisiert: 27.10.2009 - 07:24

 

Duisburg (RP) Der Bund will seine Anteile an Europas größtem Binnenhafen abgeben. Als Käufer im Gespräch sind neben der Deutschen Bahn und deren Tochter Schenker auch Hochtief und deren Tochter Aurelis.

Als Hartmut Mehdorn im April wegen einer Spitzelaffäre den Chefsessel der Deutschen Bahn abgeben musste, wird in Duisburg jemand die Faust in der Tasche geballt haben: Erich Staake, Chef der Duisburger Hafen AG (”Duisport”). Denn nach Informationen unserer Redaktion war der Deal im April schon so gut wie perfekt: Über eine Tochter wollte die Bahn bei Europas größtem Binnenhafen einsteigen und das außergewöhnlich erfolgreiche Geschäft der Duisburger mit frischem Geld auf die Überholspur bringen. Aber dann stürzte zuerst Mehdorn und wenig später die Bundesregierung. Die hatte Mehdorn die Anteile des Bundes am Duisburger Hafen verkaufen wollen. Doppeltes Pech für Staake.

Die gute Nachricht für ihn: Auch die neue Regierung will ihre Anteile verkaufen. Möglichst immer noch an die Deutsche Bahn. “Die Bahn ist auch für die neue Regierung der bevorzugte Käufer”, hieß es gestern in Verhandlungskreisen gegenüber unserer Zeitung. Nicht nur, weil Bahn und Hafen sich im Gütergeschäft gut ergänzten. Ihr Vorteil sei auch, dass sie als Staatsbetrieb nur in abgeschwächter Konkurrenz zu den über 50 privaten Transport- und Logistikfirmen stehe, die sich inzwischen am Duisburger Hafen angesiedelt haben.

Um das Unbehagen der übrigen Hafenkunden zu besänftigen, soll die Bahn zudem nur indirekt einsteigen: Über eine Tochter wie zum Beispiel das Logistik-Unternehmen Schenker, dass eigenen Angaben zufolge derzeit ohnehin eine Verlegung der Unternehmenszentrale von Essen nach Duisburg erwägt. So ist wohl auch das Dementi des Bahnsprechers zu verstehen: “Die Bahn führt aktuell keine Verhandlungen über den Duisburger Hafen”, sagte der zwar gestern. Auf die Nachfrage, ob dies auch für die Töchter der Bahn gelte, sagte er aber: “Ich spreche nur für das Unternehmen Deutsche Bahn, nicht für die Töchter.”

Im Gespräch ist offenbar auch, die Anteile des Bundes an ein Konsortium um die Deutsche Bahn herum zu verkaufen. Co-Bieter könnten zum Beispiel ein Finanzinvestor und ein Infrastrukturbetreiber sein. Der Name Hochtief soll gefallen sein. Der Essener MDax-Konzern betreibt und entwickelt weltweit Flughäfen – ein Geschäft, dass dem Betreiben eines Hafens durchaus ähnelt. Außerdem hat Hochtief 2007 zusammen mit dem Finanzinvestor Redwood der Bahn die Immobilientochter Aurelis abgekauft. Man kennt sich also durchaus gut.

Hauptsache, es geht schnell. Denn die Geschäfte am Duisport laufen so prächtig, dass Staake dringend Geld für weiteres Wachstum braucht. Der Duisport gehört zu je einem Drittel dem Bund, dem Land NRW und der Stadt Duisburg. Drei glückliche, aber leider eben auch recht mittellose Eigentümer.

So
8
Mrz '09

Duisburg - Konjunkturpaket ohne Konjunktur

Wo sind konkrete Konjunkturmaßnahmen zu sehen?

Und wo versickern die 66,830440 Millionen EUR eigentlich?

In vielen kleinen Artikeln wird darüber berichtet das das Geld fliesst, aber es gibt keine konkreten Angaben wofür das Geld ausgegeben wird!

Da gibt es zwar ein paar sinnvolle Angaben für KiTa’s und Schulsanierungen, aber nur mit einem Geamtbudget von 2,07 Mio. EUR.

Oder Infrastrukturmaßnahmen in Form von “lärmmindernden Straßenbelag” auf 2 Straßen mit einem Budget von rund 1,8 Mio. EUR.

Was passiert mit den restlichen 93% bzw. 62,5 Mio. EUR von dem Konjunkturpaket?

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duisburg/2009/2/20/news-112035094/detail.html

Wo ist die Liste mit den Maßnahmen im Wert von 87 Mio. EUR ?

Versickert dieses Geld wieder einmal ohne weitere Kommentare?

Und vor allem wie wird die Konjunktur durch “barrierefreie Promenaden” und “lärmmindernden Strassenbelag” angekurbelt?

Die Infrastruktur wird damit nicht saniert, höchstens der Wohnwert punktuell für ein paar verdiente Genossen erhöht.

Die neueste Mode in Duisburg ist es, bei Baustellen im Strassenbereich die Deckschicht des Strassenbelags nicht mehr wiederherzustellen. Es blieben dauerhaft Kanten im Asphalt von mehreren Zentimeter erhalten und es scheint keinen mehr zu interessieren. Welchen Sinn soll so etwas haben?

Und wieso werden mit dem Geld nicht die vollkommen desolaten Straßen zumindest einmal großflächig ausgebessert?

Konjunkturpaket angekommenKonjunkturpaket angekommen

Die Strategie ist offensichtlich dieselbe wie die Förderung einzelner Bereiche oder Stadtviertel!

Ein wenig gezielte Show um den Anschein zu erwecken es würde etwas getan. Das Prinzip Brot und Spiele!

Die vielen Beratungen dienen wahrscheinlich eher dazu sich um den fetten Kuchen zu streiten und zu überlegen, wie man möglichst viel davon auf welche Art und Weise in die eigene Tasche wirtschaftet.

Ganz gemäß der Tradition der vergangenen Jahre …

Sa
3
Jan '09

Duisburg - Stadt der Betonpolitik

Und wieder ein schönes Beispiel für die Betonpolitik in Duisburg.

Es zeigt sich das die Belange der Bevölkerung für die Politik vollkommen irrelevant sind.

Zum Ausgleich bekommen die Duisburger nun eine Forensik und ein Kohlekraftwerk, trotz vehementen lokalen Protesten vor die Nase gesetzt.

Man muss ja schliesslich alles tun um die Wohn-Attraktivität und Lebensqualität in Duisburg auf ein Minimum zu bringen.

Und dann wundert man sich noch, wieso kein Unternehmer mit seiner Familie hier hinziehen will um ein Unternehmen zu gründen.

Ist ja auch egal, so lange man mit den Dienstleistungen als Mülleimer der Nation genug verdienen kann.

Oh pardon - es ist sogar schon ein internationaler Mülleimer, denn wenn es geht dann verbrennen wir hier auch noch den Sondermüll aus Italien und England der denen zu heikel ist. Eine Tiermehlverbrennung wurde auch schon geplant.

Artikel: Wochenanzeiger vom 27.12.2008

http://www.wochenanzeiger-duisburg.de/

Parteienstreit um das geplante “Stadtfenster”

Mi
3
Dez '08

Duisburg - Stadt der Verhinderer

Wenn man in Duisburg länger lebt, dann fällt einem vor allem eine starke Seite auf:

Etwas zu verhindern ist wichtiger als etwas zu ermöglichen !

Diese zeigt sich mannigfältig in allen Lebensbereichen von Duisburg:

  • Wirtschaft: Ein wirklicher Strukturwandel hat bis heute noch nicht stattgefunden. Man setzt immer noch auf Montanindustrie und Logistik (Hafenstadt). Technologiezentren wurden zwar gefeiert, neue Technologien muss man dennoch mit der Lupe suchen. Mit viel Tamtam und Fördergeldern wurde der Logport realisiert, eine vernünftige Verkehrsanbindung für die LKW’s ist bis heute nicht vorhanden. Riesige Lagerhallen in denen kaum ein Mensch arbeitet. Die Luftbelastung des Verkehrs bleibt dafür zum Ausgleich.
  • Verkehr: Es fällt jedem recht schnell auf das das verkehrspolitische Ziel von Duisburg ist, den Verkehr möglichst zum Erliegen zu bringen. Man braucht meistens fast eine halbe Stunde um überhaupt erst einmal auf eine Autobahn zu kommen, obwohl Duisburg von Autobahnen umgeben ist. 547 Lichtzeichenanlagen im Stadtgebiet - Tendenz steigend - sprechen eine deutliche Sprache. In dieser Stadt schafft man es sogar einen Kreisverkehr ad absurdum zu führen, in dem man in ihm nicht im Kreis fahren darf (Rheinhauser Brücke). Die Umweltzonen tun nun ihr übriges, um die Kleinbetriebe in die Knie zu zwingen.
  • Parken: Duisburg darf Stolz darauf sein als erste Stadt der BRD Parkuhren eingeführt zu haben. Bis heute ist man dieser Tradition mehr als treu geblieben und hält Parkraum knapp und teuer. Anwohner werden sogar für die Einrichtung von Anliegerparkplätzen zur Kasse gebeten, für die sie dann selber Parkgebühren zahlen müssen. Hut ab! Warum bei dieser politischen Vorgehensweise Shopping in Duisburg niemals so attraktiv wie im Centro in Oberhausen mit kostenlosen Parkplätzen sein wird, wird wohl nie in die Köpfe gehen.
  • Wohnen: Eine Polarisierung der verschiedenen Stadtteile schreitet immer weiter voran. Vor allem die Stadtteile Beeck, Hamborn und Hochfeld verwandeln sich immer mehr in Ausländer-Ghettos. Das Geld wird nur in Prestige-Objekte gesteckt mit denen man all die Arbeitslosen perfekt verhöhnen kann, wie z.B. der neue Yachthafen (Marida) oder das Spielkasino. Bäder und Stadtteilbüchereien werden geschlossen, für die Renovierung und den Unterhalt von Schulen, Kirchen und öffentlichen Gebäuden fehlt angeblich das Geld, obwohl die größte Moschee von Deutschland problemlos mit Millionen subventioniert wird. Die beste Methode um den Ausländerhaß zu steigern und die Polarisierung weiter voranzutreiben.
  • Politik: Von 1948-2004 hat Duisburg einen SPD-Oberbürgermeister. Und August Seeling hat mit einer 21 jährigen Amtszeit bestimmt viele Rekorde gebrochen. Die Strukturen sind derart verkrustet und der Filz so dick, das selbst ein Amtswechsel zu einem CDU-Mann im Jahre 2004 bis heute zu keinen spürbaren Veränderungen geführt hat. Die Machtstrukturen sind betoniert, alle Veränderungen werden wirksam ausgebremst und verhindert. Bei purer Stagnation ist ein Umdenken unmöglich.

Duisburg - Stadt für Lungenkrebs

Es gibt in ganz NRW wohl kaum eine Stadt in der eine miserable Luftqualität mehr Tradition hat als in Duisburg.

Hat man in den 80ern noch erkannt das es wichtig ist dieses Image loszuwerden, spielt es heute überhaupt keine Rolle mehr. Dabei ist dies die entscheidende Voraussetzung für einen erfolgreichen Strukturwandel, der bislang immer auf die eine oder andere Weise zu einem Rohrkrepierer geworden ist. Die Bevölkerungsentwicklung ist seit 1978 auch dementsprechend rückläufig.

Aber ganz im Gegenteil - Es wird ein neues Sargnagel-Projekt nach dem anderen eingestielt:

  • Bau eines Kohekraftwerks
  • Bau einer Tiermehlverbrennung
  • Bau neuer Hochöfen
  • Bau neuer Kokereien

Als es vor ein paar Jahren einen Dioxin-Skandal durch eine Firma in einem sehr dicht besiedelten Gebiet gegeben hat, ist ausser dem Austausch von ein wenig Sand auf ein paar Spielplätzen nichts passiert. Die Firma sitzt nach wie vor an der selben Stelle und macht fleissig weiter.

Eine Firma braucht nur den Joker ziehen und das Wort “Arbeitsplätze” sagen und schon ist alles erlaubt. Wieviele Arbeitsplätze mit dieser Politik verhindert werden, darüber spricht man nicht.

Selbst wenn sich vereinzelt mal die Bevölkerung dagegen zu wehren versucht, es wird dann letztendlich doch gebaut oder so weiter gemacht wie bisher. Wen interessiert schon das Wohl der Bevölkerung?

Die Poilitiker auf jeden Fall nicht. Und das Umweltamt erst Recht nicht.

Wurden Beschwerden vor ein paar Jahren noch wenigstens mit den üblichen Verharmlosungsversuchen und Abwiegelungstechniken beantwortet, so bekommt man heute noch nicht einmal mehr eine Antwort.

Gott sei Dank beschwert sich ja kaum einer. Es ist ja schliesslich schon immer so.

Auch wenn man es schon direkt deutlich merkt wie sich die schlechte Luft einem auf die Lunge legt, wenn man sich nur allein Duisburg nähert. Chronische Reizung der Bronchien sind selbstverständlich.

Aber nun wird der Irrsinn auf die Spitze getrieben und es werden die vollkommen überflüssigen Umweltzonen eingeführt. Wenn man keine gute Luft hat dann muss man halt welche definieren.

Besonders lustig sind die Umweltzonen rund um die Stahlwerke von HKM. Dort kann man fast das ganze Jahr kaum atmen, aber ein PKW ohne Unsinns-Plakette darf dort nicht fahren.

Ich sage nur: Weiter so - ihr habt es in den letzten 20 Jahren nicht kapiert und da sich kaum einer beschwert muss es wohl gut so sein.

Di
25
Dez '07

Cutterie Mata Haari- Friseur der Sinne

Liebe Interessierte,

im Mai dieses Jahres startete ich mein Projekt”Friseur der Sinne” - psycho-soziale Beratung und Friseurmeistertätigkeit als Personalunion in meiner Cutterie Mata Haari.

Sicherlich ist die Idee, den Friseurberuf speziell zu leben, recht aussergewöhnlich. Eine wichtige Säule des personenzentrierten Dienstleistungsberufes ist die Kundenberatung und -begleitung. Diese Säule wird in der täglichen Salonpraxis oft unprofessionell und /oder unzureichend gelebt, obwohl dieser Bereich einen vertrauensvollen und intensiven Zugang zum Kunden ermöglicht.

Denn der Gang zum Friseur ist eine Vertrauenssache. Vertrauen beruht nicht nur darauf, dass das neue Styling den Menschen positiv stimmt, sondern es impliziert das Gefühl, dass die Beziehung zwischen beiden Menschen (Friseur und Kunde) vertrauensvoll und tolerant gelebt werden soll. Der Kunde benötigt die Sicherheit, das die Gesprächsinhalte einer großmöglichen Verschwiegenheit unterliegen und das Gespräch mit einer professionellen Komponente geführt wird.

Das Bedürfnis, meine Dienstleitung auszuprobieren und anzunehmen wächst stetig. Das Feed- Back ist motivierend und bestärkt mich in meinem Tun………

Vielleicht mögen Sie mich besuchen…..

Cutterie Mata Haari  (Kontaktinfos unter Cutterie Mata Haari)